Max Payne 3

Plattform: (PC, PS3, XBox 360)
Release: 01. Juni 2012

User-Wertung:

Test: Max Payne 3

10 lange Jahre mussten Videospieler ohne eine neues Max Payne Spiel leben. Während Entwickler Remedy sich mit Alan Wake ein eigenes, neues Universum schuf, gab Max Payne Rechteinhaber Take Two bei Rockstar Vancouver (Bully - Die Ehrenrunde) einen dritten Teil in Auftrag. Die bange Frage: Hat das Spielprinzip im Jahr 2012 genauso einen langen Bart angesetzt, wie der titelgebende Held?

Stirb Langsam. Nach knapp 15 Stunden mit Max Payne muss ich immer wieder an die Actionfilmreihe denken. Das liegt nicht etwa an der ähnlich angelegten Angewohnheit von Filmheld John McClane und Spielikone Max Payne, immer zur falschen Zeit am falschen Ort zu sein oder der Tatsache, dass beide New Yorker Cops waren. Nein, es ist die Fortsetzungsthematik, die sich in beiden Fällen so verdammt ähnelt. Genau wie Max Payne war Stirb Langsam ein revolutionäres Produkt: Während Max der Spielwelt das Bullet-Time Prinzip schenkte, prägte Stirb Langsam im Alleingang das Genre der "glaubwürdigen Action", die sich vom typischen Rambo / James Bond "Kugelsicherer Held räumt im Alleingang mit 100 Killern auf" Klischee entfernte und einen verletzlichen und menschlichen Helden zeigte. Für die erste, unvermeidliche Fortsetzung gingen beide Franchises auf Nummer sicher: John McClane kämpfte nun auf einem Flughafen statt in einem Hochhaus, die Rahmenbedingungen blieben aber die gleichen: Winter, Terroristen und die eigene Frau in Lebensgefahr. Auch bei Max Payne 2 blieb bis auf das Gesicht des Helden alles beim gleichen: New York, Winter, böse Killer und als größte Neuerung die Anbahnung einer Romanze mit Mona Sax. Beiden Fortsetzungen konnte man zwar vorwerfen, sich etwas zu sehr an die Blaupause des Vorgängers gehalten zu haben und zu wenig neue Ideen zu verwirklichen, im Grunde zeigten sich die Fans dann aber zufrieden. Doch beim dritten Einsatz von John McClane war alles anders: Sommer statt Winter, Schnitzeljagd statt enger Raum und Samuel Jackson als Sidekick. Fans fühlten sich plötzlich getäuscht, dass war nicht mehr "ihr" Stirb Langsam. Willkommen bei Max Payne 3!
Test: Max Payne 3Rund acht Jahre sind seit dem Finale des zweiten Teils vergangen. Max hat alles verloren, was einst eine Bedeutung für ihn hatte. Seine Tochter, seine Frauen und seine Polizeimarke. Er betäubt allabendlich sein Leben und seine Erinnerungen mit Schmerztabletten und Alkohol in einer New Yorker Bar. Bis ihm eines Tages ein alter Bekannter von der Polizeiakademie einen Job anbietet. Raul Passos ist im Bereich der privaten Sicherheitsunternehmen tätig und hätte Max gern für einen Auftrag in São Paulo, Südamerika an seiner Seite. Max schlägt das Angebot zu erst aus, doch das Wiedersehen mit Passos war gleichzeitig der Beginn einer Verkettung unglücklicher Umstände. Nach einer kleiner Schießerei mit einer New Yorker Mafia-Familie ist Max gezwungen Big Apple zu verlassen und Brasilien erscheint ihm plötzlich ausreichend weit weg und Passos Angebot eine passende Gelegenheit dafür.
Aber auch in Sao Paulo kommt Max natürlich nicht zur Ruhe: Passos und unser Held werden von dem schwer reichen Industriellen Rodrigo Branco engagiert, um ihn und seine Familie zu beschützen. Die Familie Branco besteht neben dem Oberhaupt Rodrigo noch aus seinen zwei jüngeren Brüdern Victor, einem aufstrebenden Lokalpolitiker, und Marcelo, der offensichtlich Playboygründer Hugh Heffner als Vorbild für seinen Lebensstil hat. Ein erfolgreicher Mann wie Rodrigo Branco hat natürlich auch eine bildhübsche Frau, Fabiana Branco. Letztere ist auch der Grund, warum sich Max‘ Brasilien-Ausflug wieder zu einem Alptraum entwickelt. Eine Gang namens Comando Sombra entführt Fabiana und verlangt das obligatorische Lösegeld. Max hat also wieder alle Hände voll zu schießen und ballert sich auf der Suche nach Fabiana durch halb Brasilien.
Test: Max Payne 3Natürlich ballert sich Max auch im dritten Teil mit dem gewohnten John Woo Stil durch Brasilien:Die bekannte "Bullet Time" wurde leicht modifiziert: Durch die Implementierung der bereits in GTA IV erfolgreich ingesetzten Euphoria-Engine bewegt sich Max generell realistischer, doch besonders bei "Shoot-Dodges", den Hechtsprüngen bei aktivierter "BulletTime", reagiert Max besser auf seine Umgebung. Das heißt, bereits im Flug sieht man wie er sich auf einen harten oder weichen Aufprall vorbereitet oder er ins Straucheln gerät, wenn ein Hindernis den Hechtsprung abrupt stoppt. Nach einem solchen Hechtsprung bleibt Max erst mal auf dem Boden liegen, wenn der Spieler es so will, und kämpft aus dieser Position weiter. Das Fadenkreuz kann dabei um 360 Grad geschwenkt werden, Max vollführt alle dafür notwendigen Roll, Dreh- und Stützbewegungen, dass es eine wahre Freude ist, diesen geschmeidigen und realistischen Animationen zuzusehen. Die "Shoot-Dogdes" können übrigens zu jeder Zeit ausgelöst werden, auch wenn die Bullet Time-Anzeige leer ist. Im späteren Verlauf erweist sich die Funktion aber bei hohem Gegneraufkommen als wenig hilfreich, da man in der anschließenden Aufstehphase oft dem gegnerischen Feuer schutzlos ausgeliefert ist.
Ebenfalls verbessert wurde die "Bullet-Cam". Das Spiel schaltet nun automatisch in den Zeitlupenmodus, sobald der letzte Gegner in einem Bereich das Zeitliche segnet. Mit dynamischen Kameraeinstellungen wird dabei der Flug eurer letzten tödlichen Kugel bis zum Einschlag verfolgt. Das Ganze funktioniert auch in gewisser Weise andersherum. Wird Max tödlich getroffen, besitzt aber noch mindestens eine Ration seiner geliebten Painkiller, wird in den "Last Man Standing"-Modus gewechselt. Wieder startet die "Bullet Time" automatisch und das Fadenkreuz bewegt sich langsam in Richtung des Todesschützen. Schafft der Spieler es diesen bestimmten Gegner noch auszuschalten, bekommt Max einen Gesundheitsschub und kann weiter kämpfen. Wie es sich für einen modernen Shooter gehört, können auch Nahkampf-Finisher durchgeführt werden. Ist man sehr nah an einem Gegner dran und aktiviert die "Bullet Time" so vollführt Max einen Nahkampfangriff, zum Beispiel einen Headbutt, der das Opfer in eine Position bringt, in der der Spieler den finalen Schuss abgeben kann.
Gemäß den Regeln Realität ist auch das Waffenarsenal, welches unsere Hauptfigur bei sich tragen kann, begrenzt. Maximal zwei Handfeuerwaffen und ein größeres Gewehr sind erlaubt. Ganz wie bei den Vorgängern können die zwei Einhandwaffen in Akimbo-Manier abgefeuert werden. Pistole und eine kleine SMG dürfen gemischt werden. Über ein Ringmenü, ähnlich dem aus Red Dead Redemption, kann aus dem Arsenal gewählt werden. Mit Max Payne 3 erhält auch erstmalig ein Deckungssystem in die Serie Einzug. Das Deckungssystem führt zusammen mit dem optional abschaltbaren Autoaim auch dazu, dass man das Spiel für lange Zeit wie einen typischen 3rd Person Shooter spielen kann und sich Max garnicht mehr so viel anders als Nathan Drake anfühlt.
Ein paar Worte zum Schwierigkeitsgrad: Max Payne nutzt keine automatische Heilungsfunktion, die Schmerztabletten sind der einzige Weg, um die Gesundheit aufzufüllen. Auf dem normalen Schwierigkeitsgrad stellt das Spiel allerdings bis auf einige Endbosse, die mehr Schüsse vertragen können, keine große Herausforderung dar. Etwas nervig sind die etwas zu spärlich verteilten Checkpoints für das Autosave. Wer in einem Abschnitt übrigens zu oft stirbt, bekommt vom Spiel ein paar Schmerztabletten gratis verschrieben.
Test: Max Payne 3Das Team von Rockstar Vancouver versucht sein Möglichstes, um zwischen all der Ballerei auch etwas der alten Max Payne Magie aufkommen zu lassen. Leider scheitert das Spiel außgerechnet in dieser Disziplin am auffälligsten: So ist die Bullet-Time Mechanik zwar immer noch angenehm frisch (es verwundert ohnehin, dass bis auf Stranglehold so wenig Spiele die Mechanik kopiert haben) aber die metaphysische Vielschichtigkeit der beiden Remedy-Spiele ist verloren. Die komplette Film Noir Atmosphäre ist natürlich schon beim Wechsel des Schauplatzes von Bord gegangen, aber auch die Zwischensequenzen, die bei den alten Spielen auch einmal die Ebene von Spieler und Spielfigur beleuchtet haben, sind nun Szenen in der Spielengine gewichen, die mit Bild in Bild Technik arbeiten und andauernd vermeintlich wichtige Sätze mit Bildschirmtexten hervorheben. Das liest SICH DANN UNGEFÄHR so und war vermutlich EINE GANZ TOLLE IDEE bei einem Entwicklermeeting, wirkt aber schnell etwas NERVIG, wenn GANZ BANALE SÄTZE ständig hervorgehoben werden. Dazu kommt, das Max nun fast ständig aus dem Off seine depressiv-philosophischen Kommentare auf den Spieler niederprasseln lässt und damit geschwätziger scheint als Vera am Mittag. Hier wäre weniger mehr gewesen, zumal man als Spieler schnell einen gewissen Metapher-Überfluss verspürt. Dass die Geschichte des Spiels dabei vor allem an ein "GTA-Light" Gangsterdrama erinnert ist kein Zufall, stammt sie doch auf der Feder von Dan Houser, einem der beiden Houser-Brüder, die mit GTA den Grundstein des Rockstar-Ruhms gelegt haben. Das Problem ist schlichtweg, das Max zwar noch immer ein zynischer Hund ist, dem Spieler aber weitaus künstlicher und damit entfremdeter erscheint als in den beiden ersten Teilen. Sein langsamer Weg aus der Alkohol- und Tablettensucht wirkt stark aufgesetzt und kaputte Videospiel-Charaktere wurden durch Figuren wie Kane & Lynch & Sam Fischer oder gar Solid Snake besser und interessanter dargestellt.
Auch die Motivation des Helden ist seltsam trivial: Als bezahlter Söldner in einem Familienkrieg einzusteigen besitzt einfach nicht die selbe Wucht wie ein privater Rachefeldzug nach der Ermordung von Frau und Kind oder den Schutz seiner zweiten großen Liebe, Mona Sax. Vieles was den alten Max Payne aus dem Einerlei der Action-Helden herausstechen ließ, wurde von Rockstar für Max Payne 3 geopfert, was den Protagonisten leider in diesem Zuge zu einem austauschbaren und damit auch blassen Helden macht.
Na klar, jetzt heult sich der Laschewski-Voigt seitenlang aus, warum das nicht sein guter alter Max Payne ist und haut am Ende dann doch noch eine Acht als Wertung drunter. Warum aber auch nicht: Denn sowohl Technik als auch Gameplay können auf ganzer Linie überzeugen: Max Payne 3 bietet hübsche, teils auch sehr farbenfrohe Level, die geradezu verschwenderisch mit zerstörbaren Objekten gepflastert sind, die in den Zeitlupenschiesserein so richtig gut zur Geltung kommen. Actionfans bekommen also durchaus einiges geboten und die stylischen Slow-Motion Schießereien sind bis jetzt einfach noch zu selten kopiert worden, um nicht immer noch Spaß zu machen.
Test: Max Payne 3Damit das Spiel allerdings trotz einer knapp 10-12 Stunden langen Singleplayer Kampagne nicht so schnell den Gebrauchtmarkt flutet und man bei dieser Gelegenheit schon zum Start DLC-Season Pässe für 30 Euro verticken kann, wurde Max Payne 3 natürlich auch ein umfangreicher Multiplayer spendiert der erstmals sogar eine Zeitlupe im Mehrspieler anbietet, die sogar funktioniert.
Neben Variationen von Team Deathmach und King of the Hill, ist vor allem der Gang Wars Modus einen Blick wert:"Gang Wars" wird von Rockstar gern als Multiplayer-Storymodus beschrieben, da Schlüsselszenen aus der Story als Ausgangspunkt für diesen Modus dienen. Eine Partie "Gang Wars" besteht aus fünf Runden verschiedener Spielmodi, die mit Motion Comics, Max‘ Monologen und den nahtlosen Übergängen, ähnlich wie Singleplayer, miteinander verbunden sind. Die Auswahl der Spielmodi innerhalb eines solchen Matches erfolgt dynamisch, basiert aber auch auf dem Ergebnis der vorherigen Runde. So kann Runde 1 ein klassisches Deathmatch zwischen zwei der Gangs aus Sao Paulo sein, während in Runde zwei dann eine Polizeieinheit und eine Gang um zwei Objekte kämpfen, die an zwei bestimmte Orte auf der Karte gebracht werden sollten. Oder ein Team muss versuchen zwei Bomben auf der Karte zu zünden bzw. das gegnerische Team davon abhalten. In der nächsten Runde bekommt dann jedes Teammitglied die Aufgabe ein bestimmtes, Mitglied aus dem anderen zu töten. Es gewinnt das Team, dessen Mitglieder zuerst alle ihre jeweiligen Eliminierungen durchgeführt haben. Für jeden Sieg in diesen Runden gibt es am Ende Punkte. In der letzten Runde, im Showdown, sind diese Punkte dann Ausgangspunkt für eine Runde Teamdeathmatch.
Wer sich für weitere Details zum Multiplayer interessiert, wird hier fündig. Der Jan kennt sich da aus.
Test: Max Payne 3
Max Payne ist ein spannender, hübscher Actionshooter mit einer noch immer relativ unverbrauchten Zeitlupenmechanik geworden. Aber er ist nicht mehr "mein" Max Payne. Optisch reiht er sich jetzt zu sehr in die Riege der Kane & Lynch & Sam Fischer Fraktion ein, da hilft auch nicht das andauernde Murmeln aus dem Off, wie abgefuckt doch alles ist und das ein Glas Whiskey jetzt auch nicht verkehrt wäre.
Es mag auch am Einfluss von Dan Houser gelegen haben, aber zeitweise habe ich mich in Max Payne 3 gefühlt, als würde ich eine Light Version von GTA spielen. Vor allen während den Sequenzen, bei denen ich aus einem Hubschrauber oder einem Boot geschossen habe, fühlte ich mich Vice City weitaus näher als dem New York Noire der alten Remedy-Spiele.
Natürlich ist es auch wieder bewundernswert und aus wirtschaftlichen Gründen nachvollziehbar, wie viel Arbeit Rockstar Vancouver in den Multiplayer des Spiels gesteckt hat. Und sicherlich werden auch wieder einige Spieler etliche Stunden in diesen Modus versenken, vielleicht auch geködert durch den Hinweis, die Crews auch in GTA V verwenden zu können. Ich gehöre auf keinen Fall dazu. Mir hat der Singleplayer jedenfalls genug Umfang geboten, um mich nach 10 Stunden netter Action-Unterhaltung befriedigt, aber auch etwas wehmütig aus Brasilien zurückziehen zu können. Wenn man Rockstar einen Vorwurf machen kann, dann "nur" noch ein gutes Actionspiel abgeliefert zu haben und keine Spiele-Legende, über die man auch in 10 Jahren noch spricht.

Kommentare

Topper Harley
  

Hab jetzt meine erste durchzockte Nacht mit Max Payne 3 hinter mir und kann dem Test von Alex voll zustimmen. Es ist ein richitg gutes Spiel geworden, es sieht gut aus, die Bullet Time macht Laune aber die Atmo ist eine völlig andere. Wenn man sich damit abfindet wird man viel Spaß mit dem Spiel haben. Der Eindruck, das Max ein gänzlich anderer Charakter ist, muss sich aber erst festigen.
Kleiner Tipp zur Collectors Edition:
Hab sie ursprünglich vorbestellt. Gestern wurden die Spiele in meinem Laden angeliefert und eines der Pakete war recht groß. Darin befindet sich die Statue, die DLC-Codes und der Umschlag mit der Patrone. Das eigentliche Spiel ist NICHT im Karton. Take2 hat einfach ein normales Spiel MEHR geliefert das wir dann dem Kunden geben sollen. Also Vorsicht, wenn ihr eine Collectors bei einem lokalen Händler kauft muss dieser euch ein Spiel extra dazu geben.
Leider sieht die Statue etwas billig aus und die Collectors-Edition hat keine richtige Verpackung um sie später wieder zu "verstauen". Da hätte man sich mal die Verpackung von Arkham City anschauen können, die wird für alle Zeiten bei mir im Regal stehen. Alles in allem recht lieblose Aufmachung und ich denke da werden einige Max Payne Fans enttäuscht werden. Die Patrone ist nett, war mir dann aber keine 99 Euro wert. Hab die normale Limited gekauft.

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Ragism
  

"Lahm" war vielleicht etwas undeutlich formuliert. "Gewöhnlich" hätte es besser getroffen. Die Präsentation der ersten beiden Teile war jedenfalls eine sehr ungewöhnliche, inklusive Comic-Noir-Erzählungen und dunklen Traumreisen in Max' kaputte Psyche. Natürlich ist die Präsentation hier cineastisch und fett, aber eben auch sehr gewöhnlich. Wären die Levels etwas größer, könnte man dort auch problemlos Call of Duty inszenieren.

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Bugl4r
Bugl4r
  

"Aber wenn die Inzenierung wie erwartet lahm wird"? wer sagt das denn bitte? kommt mir echt das kotzen , wurde nich nicht mal grespielt, aber man labert Dünnschiss und hält sich für den besonderen Max Payne Fan.Habe es heute im Briefkasten gehabt, bis jetz gezoggt, und sage es ist bombastisch inszeniert etc. bin auch Fan der ersten Stunde und sage es ist Max Payne 3. die 8 von 10 ist mir auch bissl wenig..... Es gab bei mir seit langem mal wieder den WoW-Effekt, wie ein Film.. Kann es nur empfehlen und die anderen Bewertungen auf anderen Seiten sprechen für sich, da gibt es eigentlich gar nichts mehr zu diskutieren.
9/10
mfg

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Ragism
  

Eher nicht. Ich werde es bei Gelegenheit mal anspielen, aber wenn die Inszenierung wie erwartet lahm wird, dann nicht. Wenn ich jedem Publisher für jedes lieblos zusammengeschusterte Sequel Geld in den Hintern blasen würde, müsste ich wohl demnächst auch einen Monkey-Island-Shooter zocken. Nein, dafür bin ich dann doch zu sehr Fan von dem ersten und vor allem dem zweiten Teil von Max Payne...

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misterblake
  

Bei den Trailern muss ich dir recht geben. Dieser weaponporn der da abgezogen wurde/scheinbar immer noch wird hat mir auch nicht gefallen. Das gehört dazu, sollte jedoch nicht das Hauptaugenmerk des spieles sein, ja.
Meine frage ist: Holst dus dir trotzdem? (;

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Ragism
  

Mit dem "genialen Spiel" habe ich auch nicht speziell Dich gemeint. Ich war nur generell überrascht, daß so viele Leute Max Payne 3 sicher kaufen wollen, weil es Max Payne heisst und von Rockstar ist. Schaut man sich das bisherige Material an, würde man ohne den Namen "Max Payne" gar nicht darauf kommen, daß das Spiel ein Nachfolger zu den ersten beiden Teilen sein soll. Und Rockstar mag ein hochklassiger Entwickler sein, allerdings nur bei Open-World-Spielen. Ihr Missionsdesign war bei diesen Sandbox-Spielen immer ausreichend und unterhaltsam, aber ob es auch für ein dramatisches Singleplayererlebnis reichen wird, ist doch höchst zweifelhaft.
Das sind Punkte, bei denen ich doch zumindest stark ins Grübeln kommen würde. Scheinbar reichen die bloßen Gedanken "Rockstar" und "Max Payne" aber schon, um die Menschen in Verzückung zu setzen.
Mir persönlich ging es nach den letzten Trailern des Spiels ähnlich wie bei den letzten Trailern vor Release von Mass Effect 3 oder Dragon Age 2: Man sah viel Action und pompöses Geballer, dafür aber fast gar nichts von den Charakteren und in welcher Situation sie sich befinden. Es ging größtenteils um die Waffen und das ist prinzipiell schon mal ein schlechtes Zeichen dafür, daß man nichts zu erzählen hat und die Figuren einem nicht vermittelbar oder relevant erscheinen.

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misterblake
  

@Ragism
Meinetwegen, dann nenn es eben Naivität. Zugegeben, du hast da einen Punkt, aber ich habe nie gesagt das ich von einem genialen Spiel ausgehe. Wenn du meine vorherigen Kommentare liest wirst du feststellen, dass ich wiederholt geschrieben habe ich werde das Ding erst selbst spielen bevor ich mir ein endgültiges Urteil erlaube. Meine Naivität, wie du sagst, geht also nur soweit ein gutes Spiel von einem meiner Meinung nach guten Entwickler zu erwarten. Das rechtfertigt für mich den Kauf. Außerdem würdest du feststellen, das ich sehr wohl Alex Kritik wahrgenommen habe, jedoch nicht nachvollziehen kann. Überspitzen wir das ganze mal doch nach deinem Beispiel: Würde ich keinerlei Vertrauen in jemanden setzen der mich mit einem großteil seiner Produkte überzeugt hat,sondern jede Kritik aus dem Netz ziehen und für wahr nehmen ohne mir selbst ein Bild davon zu machen, könnte ich das spielen auch gleich sein lassen und Let's plays gucken - und das wäre, ähnlich wie dein Götzenbeispiel, wohl ziemlicher blödsinn.

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Justin Zane
  

@Ragism: Besser kann mans nicht ausdrücken!

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Ragism
  

@misterblake: Es ist trotzdem unbestreitbar Naivität, wenn Du automatisch von einem genialen Spiel ausgehst. Auch wenn Du alle Zutaten für ein leckeres Essen beisammen hast, heißt das noch lange nicht, daß Du es bei der Zubereitung nicht vollkommen versaust oder nicht doch das falsche Gericht zubereitest. Selbst bei meinen größten Helden der Musik, Bücher oder Filme freue ich mich zwar auf neue Werke, aber betrachte sie nicht direkt durch die rosafarbene Brille. Wenn ich davon ausgehe, daß alles, was ein Kulturschaffender macht, perfekt ist, kann ich auch gleich eine Götze anbeten...

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IceOnly2
  

Danke Alexander, schade, es ist für mich immer nen Stimmungskiller, obwohl ich
a.) englisch halbwegs mächtig bin dennoch nur die Hälfte verstehe undb.) die Untertitel meißt zu klein und zu schnell sind und die ebenfalls die Stimmung vermiest.Hat mir an RDR schon genervt, gleichzeitig Wagen oder Pferd durch Hindernisse steuern und gleichzeitig den Text lesen. Für ein Vollpreisspiel hätt ich wenigsten deutsche Synchro erwartet. Zumal die anderen Teile auch deutsch waren.Naja wirds halt gekauft, wenns man billiger auf dem Markt gibt.P.S Bitte keine weiteren Diskussionen zur Sprache und geflamme, dann lern halt englisch, die hatten wir zu genüge :-)

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