Metal Gear Rising Revengeance

Plattform: (PC, PS3, XBox 360)
Release: 21. Februar 2013

User-Wertung:

Im Test: Metal Gear Rising: Revengeance

Tja, die ollen Kamellen von AreaGames hängen mal wieder ein wenig hinter dem Zeitplan, aber nach einem kleinen Schneide-Marathon meinerseits, gibt es jetzt endlich den Test zu Metal Gear Rising: Revengeance, in mundgerechten, fein portionierten Stückchen. Wie sich dabei herausstellt, ist das Ding tatsächlich ein ziemlich zweischneidiges Schwert. Und ja, macht euch darauf gefasst in diesem Test einen hohen DurchSCHNITT an SCHARFEN Wortspielen dieser Art zu bekommen. Okay, ich hör schon auf.

"Jack is back!" verkündet Raiden im Blutrausch - und irgendwie fällt es mir schwer bei diesem Satz nicht an Jack Nicholson zu denken, der seinen Kopf durch eine Badezimmertür zwängt. Denn tatsächlich gibt sich auch der einst so androgyne Raiden dem Wahn hin - um genau zu sein: dem Actionwahn. Wer hier tatsächlich einen neuen, ruhigen Metal Gear Solid-Ableger erwartet, der sollte zunächst einmal drei Schritte nach hinten machen und das "?" über dem Kopf sanft zu einem "!" umformen. Von der Schleicherei ist hier nämlich nicht viel geblieben.
Wen wunderts, schließlich wurde der Titel im Laufe der Produktion zu Platinum Games geschoben - ihres Zeichens die Schöpfer der Hexe, mit den Haaren als Stütz-BH. War bereits dieses Outfit seinerzeit jenseits von alltagstauglich, legt der Ex-Exhibitionist und kuschwuschel - ich trau mich nachts nicht alleine schlafen - Raiden, da gekonnt nach. Wem der Kerl zu Metal Gear Solid 2-Zeiten also bereits einen Funken zu viel Östrogene abbekommen hat, der freut sich nun über High Heels und künstliche Fingernägel. Wir alle frönen wohl irgendeinem Fetisch.
Aber habt keine Angst, liebe Chauvis, hier verarbeitet nicht etwa eine Diva diverse Gegner zu Handtaschen-großen Häppchen, sondern ein Ninja - und Ninjas sind cool, oder? Ja, sind sie. Zumindest wenn es nach Raiden geht, den wir fortan lieber einmal Jack nennen, um die lahme Vergangenheit endlich hinter uns zu lassen. Aber was macht Jack eigentlich zurzeit?
Im Test: Metal Gear Rising: RevengeanceNachdem er als Bodyguard für einen afrikanischen Premierminister wohl eher die falsche Berufswahl getroffen hat und nicht nur seinen Auftragsgeber, sondern auch Auge und Arm in einem Schwertkampf verliert, wird ihm allerlei Cyborg-Kram eingepflanzt, um - der Titel des Spiels verrät es schon ein wenig - Rache zu nehmen. Oh yeah! Rache. Leute, ich steh auf Rachefilme. Oldboy, I Saw the Devil, Lady Snowblood und der ganze Kram. Das jetzt gepaart mit einem überaus agilen Ninja, der sein Schwert noch eleganter schwingt als ein Hattori Hanz? - nur her damit.
Ich bin bereit, meine Finger zittern, in mir brodelts - serviert mir ein Pfund Rache, kalt und blutig.
Aber nix da. Leider wird ziemlich schnell klar, dass der geplante Feldzug eines lonesome Ninjas mit Blutdurst nicht ganz so strikt abläuft, wie der Kojima-Trailer hoffen lässt. Schnell verwässert die Geschichte, landet irgendwo in Georgien, bei Kriegstreiberei und Kindergehirnen. Letztere gilt es nämlich zu retten. Und auch wenn ich von dem Story-Wirrwarr, vermutlich aufgrund fehlender, fundierter Metal-Gear-Vorkenntnisse, einige Dinge nicht ganz verstanden habe - eins war mir klar: Ich muss Ärsche treten, um Kindergehirne zu retten. Logisch, bei kleinen Rotzlöffeln ist man doch gleich dreimal mehr involviert - alte Drehbuchregel. Aber dennoch schafft es die Geschichte nicht wirklich mich mitzureisen, obwohl sie so ihre Momente hat. Zum Beispiel als Raiden, Verzeihung, Jack, im stürmenden Regen an einem moralischen Wegpunkt angelangt, an dem er sich fragen muss, wie sehr er eigentlich der Gerechtigkeit dient, wenn er dafür tausende von - relativ - unschuldigen Cyborg-Menschen-Mischlingen zu Sushi verarbeitet. Das ist zwar eine Frage, die sich so ziemlich 90% der heutigen Videospiele stellen dürften, aber dafür gibt es bei Metal Gear Rising eine Bad-Ass Antwort darauf - das sei hier mal verraten.
Diese Moralkeule wird dem Spieler übrigens schon zu Beginn an den Kopf geknallt, immerhin ist es der Hauptbestandteil des Spiels, Gegner unter wallenden Blutfontänen in mehr Einzelteile zu zerlegen, als einen IKEA-Küchenschrank. Also, wie kommt das Ganze durch die USK und euer Gewissen?
In einem der vielen, altbekannten Codec-Gespräche wird uns am Anfang klar gemacht, man zerschneidet hier keine Menschen, sondern Cyborgs. Sollte der blutrünstige Misanthrop in euch nun aufseufzen, keine Sorge! Denn bereits im nächsten Satz wird diesem erklärt, dass es ja doch noch irgendwo Menschen sind die nur vercyborgt wurden. Hach. SOLLTE der Misanthrop in euch nun jedoch plötzlich Empathie entwickeln, könnt ihr ihn damit beruhigen, dass es sich dabei ja um Terroristen handelt - und wie wir alle aus Filmen und Spielen wissen: Wir verhandeln nicht mit Terroristen. Nun gut, ist geschluckt.
Aber stellen wir das Storygeschreibe mal zur Seite und gucken uns den Kern der Schneiderei an: das Gameplay.
Im Test: Metal Gear Rising: RevengeanceZunächst einmal zwei Dinge:
Zum einen, Tutorials können die Leute von Platinum Games einfach immer noch nicht. Wirklich. Manche mögen das "reduziert auf das Essenzielle" nennen, ich nenne das faul und uninspiriert. Zum anderen gibt es im Spiel auch Schleich-Elemente mit Pappkartons, auf die ich jedoch nicht näher eingehen werde, da diese, halten wirs kurz, ein schlechter Witz sind.
Vielleicht habt ihr es im Text ja schon ein wenig mitbekommen, aber hier dreht sich alles ums Kleinschneiden. Neben den Standardmoves, wie leichter und schwerer Hieb, aus denen sich zahlreiche Kombos zaubern lassen, gibt es natürlich noch den, mittlerweile bekannten, Blade-Modus. Hier verwandelt sich Jack zwar nicht in einen schwarzen Vampirjäger, aber er dreht die Zeit auf Slow Motion und lässt euch euer Schwert punktgenau am Gegner ansetzen. So schneidet ihr, mit ein wenig Übung, entweder leuchtende Wirbelsäulen frei, die eure Energie wieder auffüllen, oder hackt den guten Leuten Schild und linke Arme ab. Letztere dienen einem verrückten deutschen Doktor zur Datensammlung..ach, fragt nicht. Damit der Blade-Modus nicht zur Dauerhäckselei verkommt, habt ihr eine Energieleiste parat, die ihr durch normale Kombos aufladet. Zweitwaffen wie Raketenwerfer oder neue Ersatz-Schwerter gibt es ebenfalls - diese lassen sich untereinander jedoch leider nicht fliegend wechseln, wie bei einem DmC. Was jetzt noch zum Alltags-Slasher fehlt, ist der Button zum Blocken und Ausweichen. Tja, den gibts nicht. Jedoch habt ihr zwei Alternativen:
1. Ihr blockt, indem ihr zum richtigen Zeitpunkt einen vertikalen Schlag in die Richtung des Gegners ausführt. Eine Option, die sich auf der leichtesten Stufe zwar noch automatisieren lässt, auf höheren Schwierigkeitsgraden jedoch perfektes Timing von euch abverlangt.
2. Ihr benutzt den Ninjalauf. Dadurch springt Jack grazil, wie eine Gazelle mit Pfennigabsätzen, über Hindernisse und wehrt Kugeln automatisch ab, blockt jedoch keine normalen Angriffe von Gegnern.
Auch wenn das System angenehm offensiv ist, so fühlt es sich, trotz der zwei Möglichkeiten, seltsam beschnitten (hehe) an. Die Dynamik des angesprochenen DmCs oder gar eines Bayonettas wird dadurch leider nicht ganz erreicht.
Im Test: Metal Gear Rising: RevengeanceSo schnetzel ich mich also durch wunderbar abwechslungsreiche Gegnerhorden (Ja, ehrlich!) und frage mich - eine Sekunde mal.. war ich hier nicht schon? Berechtigte Frage, nicht nur, weil das Spiel ein, zwei Backtracking-Einlagen hat, sondern auch weil alles gleich aussieht. Und mit "gleich" meine ich "scheiße". Wirklich, wo die Charaktermodelle, vor allem Jack, noch grandios designt sind, kommen einem die Level zeitweiße vor, wie aus der Dreamcast-Ära. Es ist fast so, als hätte jemand das Grundgerüst mit dem Schneiden und yada yada genommen und es einem anderen Studio gegeben, die nur mal eben ein wenig Architektur um den Spaß kleben sollten. Moment mal..
Nein, das soll hier kein Kreuzzug gegen Platinum Games sein, aber nachdem mir Anarchy Reigns angetan wurde, frage ich mich nun bei MGR:R schon, ob die guten Leute dort jemals aus dem Fenster geguckt haben. Falls ja, weshalb haben ihre Welten dann immer diesen scheissgrau in scheissbraun-Look? Und kommt jetzt nicht und erzählt mir etwas von Kriegsszenario. Nur weil Krieg herrscht, werden nicht plötzlich alle Farben desaturiert! Glaubt mir, ich spiele Paintball!
Aber egal, alles zweitrangig, denn wenn die Kamera es mal schaffen sollte, das Geschehen halbwegs gut einzufangen, gibt es zwischendrin sogar optische Highlights! Damit meine ich nicht nur dieses kleine japanische Dörfchen samt Mond, mitten in einem Hochhaus - abgefahren. Nein, damit meine ich vor allem die Bosskämpfe.
Die AbSCHNITTE sehen nicht nur fantastisch aus, sie spielen sich auch wie die Spitze des Gameplayhügels. Ich hab es so gemacht: Die ganzen nervigen und eintönigen Passagen vorher als Training gesehen, um den Bossen am Ende so dermaßen den Arsch aufzureißen, wie es noch nicht einmal ein kybernetischer Metal Gear Arschaufreißer könnte. Ich möchte nicht zu viel verraten, aber wenn ich bei Sonnenuntergang mein Schwert zu einem Samurai-Duell ziehe, regt sich bei mir schon so ein kleines Gänsehäutchen. Und dann gibt es da noch den letzten Endboss..Gott, ihr werdet ihn hassen. Nicht nur wegen der Aussetzer der Kamera.
Im Test: Metal Gear Rising: RevengeanceJa, inszenieren können die Platinum Game'ler, das merkt man auch in den herrlich überspitzten Zwischensequenzen. Und auch wenn die Musik hier nicht immer so passt, wie sie könnte, sobald Turtles-Zitate fallen, oder ein riesiger Metal Gear Ray in seine einzelnen Schrauben zerlegt wird, fragt man sich nicht nur wo bei den Metal Gear Solids dieser Welt eigentlich das Problem war, sondern auch, weshalb der Shit nicht durchgehend so rockt.
Also, was haben wir da?
Gutes, bis sehr gutes Gameplay, ziemlich hässliche Level, eine verworrene Story und klasse Inszenierung samt Design, welches nicht immer optimal von der kaputten Kamera eingefangen wird. Was fehlt noch? Genau, ein Fazit.

Kommentare

Johnson
  

Jupp, nett dass Kojima nicht müde wird, den Leuten den wahren Sinn von "Memen" näher zu bringen. Ist nen faszinierendes Konzept, nicht nur Katzenbilder auf 9gag. Religion ist z.b. auch nen krass starkes Mem.
Wann wurde aus "Funpics" eigentlich "Meme" ^^

Zitieren  • Melden
0
Aylon5
  

Für mich persönlich wäre der Wertungsbereich optimalerweise zwischen 8-9. Die 7 ist wirklich weniger als es verdient und auch im internationalen vergleich ist das eher niedrig. aber egal.
Ich bin ja gestern beim Kampf gegen Monsoon fast durchgedreht. ewig viele Versuche gebraucht mit null medipacks oder besser reppacks.Ich hätts echt fast aufgegeben.
Bis ich dann endlich geschnallt habe das man die Panzer und Helis die er nach einem wirft auch zerschneiden kann anstatt weg zu rennen und dadurch medipacks bekommt. Dann war es recht easy und dafür hab ich spätestens jetzt endgültig den dreh raus was das Kampfsystem betrifft.
Wenn man endlich weiss was man tut und nicht mehr wild und ohne konzept auf dem controller rumsmasht ist das Kampfsystem eines der besten und fordernsten seit langem.
Sehr zu empfehlen nach dem Kampf mal Kevin per Codec zu kontaktieren zum Thema Memes.

Zitieren  • Melden
0
Johnson
  

Kann mir vorstellen, dass man anders an das Spiel drangeht, wenn man vorher Anarchy Reigns gespielt hat. Zugegebenermaßen entschuldige ich Dinge wie die etwas tristen Level und die hakelige Kamera mit der unglaublich kurzen Entwicklungszeit von einem Jahr.
Dennoch stimme ich diesem Test ganz und gar nicht zu und freue mich, dass ich mir meine eigene, durchweg positive Meinung zu diesem Titel machen konnte. Das Spiel ist tatsächlich genau so geworden, wie ich es mir damals 2009 erhofft habe.
Und hör mal auf, Raiden immer Jack zu nennen, das mag er gar nicht! ;)

Zitieren  • Melden
0
Florian Preisser
  

@youdomme
Doch,tats?chlich habe ich mir jedes normale codec gespr?ch gegeben. Selbst ein zwei optionale waren dabei, aber wie du sagst - es ist, obwohl ich es zuletzt sogar mit der hd collection erneut versucht habe, leider nicht mein universum. Als metal gear fan lohnt sich das spiel sicher um einiges mehr, wie im fazit steht. Jedoch bin ich ebenfalls bayonetta-fan und auch wenn es zwar in den bossk?mpfen mit der hexe mithalten kann, erreicht es f?r mich beim rest leider nicht die klasse. F?r mich. Wenn es f?r dich anders ist, cool, echt. Eine 7/10 hei?t ja auch nicht im entferntesten "schlechtes spiel".

@kishido
Konstruktive kritik h?re ich immer gern, also vielleicht kannst dus ja dennoch ausf?hren, sonst kann ich mich wohl nie von "ganz schlecht" auf "schlecht" steigern.

Zitieren  • Melden
0
salasar
  

Mensch areagames, wo habt ihr nur diese neuen nutzlosen tester her? Kann pookey nicht einfach wiederkommen?!
Das Spiel macht ne Mordes Gaudí. Story ist MGs typisch. Alles ziemlich weit her geholt und über trieben. Aber halt wieder herrlich japano typisch wie eh und je. Kann man nicht zu schätzen wissen wenn man kein MGs kennt und liebt.
Was aber wirklich über zeugt ist das gameplay. Man kann über platinum games sagen was man will, aber was die Jungs definitiv drauf haben sind total ab gefahrene manga style action pornos wie es echt nur die japsen drauf haben! Diese game ist eine ganz klare Kauf Empfehlung an all die , die vom letzten Ninja gaiden enttäuscht waren! Ich liebe MGs revengeance!

Zitieren  • Melden
0
Youdomme
  

Habs grade durchgespielt und bin begeistert. Dass Kojima ein Wörtchen mitzureden hatte, merkt man dem Spiel einfach jede Sekunde an, es ist durch und durch Metal Gear, nur eben mit anderem Gameplay. Bin auf Normal auf 7,5 Stunden gekommen, das ist schon ok, werds demnächst sowieso nochmal durchspielen auf nem höhren Schwierigkeitsgrad. Da Florian ja nichts mit dem Universum zu tun hat, wird er sich wohl auch kein einziges Codec-Gespräch angetan haben, während ich jedoch versucht habe, alles mitzunehmen was geht, um auch keinen der vielen Dinge aus dem Metal Gear Universum zu verpassen. Für mich als MGS-und Bayonetta-Fanboy war dieses Spiel echt der Hammer, ich liebe es :D

Zitieren  • Melden
0
Saibot
  

@KiShiDo
Lustig, wie du gerade noch im gleichen Kommentar eben diesem die Legitimität genommen hast. Du begründest deine Kritik nicht und bist offenbar nicht in der Lage dazu, deine Meinung argumentativ zu stützen.In diesem Sinne: Ganz schlechter Kommentar... mehr möchte ich dazu gar nicht erst sagen.

Zitieren  • Melden
0
KiShiDo
  

Ganz schlechter Test... mehr möchte ich dazu gar nicht erst sagen.

Zitieren  • Melden
0
Zocker 3000
  

Ich kann diesen Schnetzelspielen echt nichts mehr abgewinnen.Die sind wie ein neues Cod immer noch mehr, noch größer und noch mehr Bumm aber im Grunde bleibt jedes Spiel gleich.

Zitieren  • Melden
0
gelöscht
  

Hab die Demo nicht gezockt , und das finale Spiel ist genial ! Spass !! Metzeln !!! Die Umbra-Hexe kann kommen ... :D

Zitieren  • Melden
0

Kommentar schreiben

B I U Link Zitat Bild Video
  

weitere Berichte zu Metal Gear Rising Revengeance

25.02.15 13:00 Uhr

Metal Gear Rising Revengeance

Platinum Games klärt auf: Das hatte es mit dem Metal Gear Rising "2"-Logo auf sich

Erinnert ihr euch noch daran, als bei einem Twitch-Livestream eine "2" entdeckt wurde, die sehr stark nach Metal Gear Rising aussah? 

02.02.15 13:01 Uhr

Metal Gear Rising Revengeance

Das war kein Metal Gear Rising 2-Teaser auf der Taipeh Game Show!

Leider haben wir falsch gehofft: Auf der Taipeh Game Show gab es keinen Metal Gear Rising 2-Teaser! 

31.01.15 15:00 Uhr

Metal Gear Rising Revengeance

Hideo Kojima deutet Metal Gear Rising 2 an

Würdet ihr ein Metal Gear Rising 2 mit offenen Armen und einem freudigem Zockerherz entgegen nehmen?