James Cameron’s Avatar: The Game

Dass man von den im Winter, pünktlich zum Kinostart, erscheinenden Avatar-Lizenzspielen bisher noch kaum etwas zu sehen oder auch hören bekam, hat einen ganz einfachen Grund: Der im Vorfeld als endgültige 3D-Revolution des Kinos bezeichnete „Sci-Fi“-Film von James Cameron wird genau so gespannt erwartet, wie jegliche Infos darüber bis zuletzt eisern gehütet wurden. Da aber selbst in Deutschland mittlerweile jeder Presse-Hansel (inklusive AreaGames, also dem gefühlten Bodensatz der Journalistenwelt) eine ausführliche Preview-Vorstellung mit Szenen aus dem Streifen im digitalen Lichtspielhaus genießen durfte, der erste Filmtrailer seinen Weg ins Netz gefunden hat und irgendwelche Freaks bestimmt schon das geleakte Drehbuch auf ihren höchst illegalen Festplatten haben, weicht Ubisoft endlich auch bezüglich der Spiele-Adaptionen auf. Anlässlich der gamescom in Köln konnten wir die "Next-Gen"-Version von Avatar sogar live in Aktion erleben, allerdings wollen wir euch auch alles Wissenswerte zur eigenständigen Wii-Version des Games nicht vorenthalten.

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Wolf aus der Steinzeit geholt

Wolfenstein ist ein typisches Beispiel für eine Mixtur aus den Shooter-Elementen der 90er, also übertriebene Waffen, geradliniges Gameplay und Massen an dummen Gegnern und denen der Neuzeit. Da hätten wir ein pseudo Open-World Szenario, das regenerative Healthsystem, die typischen Geschützturmmissionen, aufrüstbare Waffen und natürlich die obligatorische Bullettime. An sich ein guter Ansatz, den Raven hier durchscheinen lässt. Immerhin erhält sich Wolfenstein durch diese Mixtur den Charme der 90er und wird trotzdem zukunftsfähig gemacht. Gerade bei solch bewusst plump gehaltenen Shootern (was wie gesagt nicht schlecht ist, denn man möchte manchmal auch einfach nur drauf losheizen) ist es aber wichtig, dass die grafische Präsentation den mangelnden Tiefgang auffängt und den Spieler einfach wegbläst. Wolfenstein ist jedenfalls ein Kandidat, dem die allgegenwärtige Unreal Engine 3 sicherlich gut getan hätte. Außerdem geht vor allem die \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\"Open World\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\"-Mechanik mit den respawnenden Gegnern gehörig in die Hose. Wenn die Gefechte aufgrund der mangelnden KI in Arbeit ausarten, dann will man sie nicht noch aufgeladen bekommen, wenn man von A nach B will, um einen Auftrag abzuholen, oder die Waffen zu verbessern. Das hätte man geschickter lösen können. Dafür kann Wolfenstein wieder mit seinem Onlinepart begeistern. Das Chaos auf den Schlachtfeldern und die balancierten Klassen bieten keinen Grund zur Beanstandung - es sei denn, der grafische Abfall wäre ein Punkt und macht einfach Spaß. Wer mit einer gekürzten deutschen Fassung (keine verfassungsfeindlichen Symbole und ein geringerer Gewaltgrad) kein Problem hat, der kann sich Wolfenstein sicherlich genauer anschauen.

Kommentare

Daniel Pook
  

@eagel
Unbewusste Anspielung an K?ln. ;)

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Leoneo
  

Den Film m?cht ich mir auf alle F?lle reinziehen. James Cameron ist ja immer f?r ein ?berragendes Kinoerlebnis zu haben..., mal sehen. W?rd halt schon gerne mal in den "Genu?" des neuen 3D-Kinos kommen.

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eagel
  

Teschnik?

hinterherhinkende Teschnik vergeben zu lassen.

trotzdem sch?n zu lesen :p

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