Resident Evil: Revelations

Plattform: (3DS)
Release: 27. Januar 2012

User-Wertung:

Test: Resident Evil: Revelations

Es ist zweifellos das Jahr von „Resident Evil“. Mit einem baldig erscheinenden Multiplayer-Ableger und dem heißersehnten sechsten Teil am Next-Gen-Horizont, wird es allerdings eingeleitet von einer waschechten Handheld-Episode für die immer attraktiver werdende Software-Bibliothek des 3DS. Bislang waren mobile Vertreter der Gruselserie leidlich vom Glück gesegnet, wie zuletzt die spielerisch unterwältigende Abzocke „Mercenaries 3D“. Ist „Revelations“ also eine Kreuzfahrt, die Ihr buchen solltet oder steuert das Geisterschiff auf den Eisberg zu?

Capcom zählt sicher zu den fleißigsten japanischen Entwicklern und setzt, wie etwa auch Square Enix, gerne mal ein Spiel in den Sand, ob nun bewusst oder unbeabsichtigt. Naheliegenderweise sei hier zum Beispiel an das unsägliche "Resident Evil Gaiden" für den Game Boy Color erinnert, dem ersten (veröffentlichten) Versuch die Zombieparade in mobile Gefilde zu schippern. Man kann sich eigentlich nur damit trösten, dass derlei lieblose Produktionen nur dazu da sind das Geld für die richtigen Knaller in die Studiokassen zu spülen. Denn mit "Resident Evil Revelations" beweisen Capcom abermals, dass sie genauso zu den besten Spieleschmieden aus Fernost gehören. Die Qualität der tragbaren Horrorshow ist so herausragend, dass sich die kommende Hosentaschenkonkurrenz Marke "Uncharted - Golden Abyss" warm anziehen muss.
Ebenso wie seinerzeit "Gaiden" erzählt auch "Revelations" eine Neben- oder eher Zwischenhandlung, welche hier nach Teil 4, aber vor Nummer 5 angesiedelt ist. Schon 2001 durften Spieler in der Rolle des Serienveteranen Leon S. Kennedy gotteslästerlichen Ereignissen auf einem Luxusliner auf den Grund gehen. Als wolle man beweisen, dass das Schiff-Szenario auch für ein gutes Spiel taugt, seid ihr diesmal hauptsächlich auf der Queen Zenobia unterwegs, wo Jill Valentine, gemeinsam mit ihrem neuen Partner Parker Luciani nach dem verschwundenen Chris Redfield sucht.
Test: Resident Evil: RevelationsDass die Geschichte erstaunlich spannend und obendrein gut erzählt ist, gehört zu den erfreulichsten Vorzügen des Spiels. Selbst Franchise-Unkundige dürften Spaß an der fintenreichen Handlung haben. Als besonders geschickter Zug entpuppt sich die Präsentation in Form von Serienepisoden, mitsamt authentischer "Was bisher geschah ..."-Einleitungen und einiger echt fieser Cliffhanger. Dabei springt die Handlung regelmäßig zwischen Orten, Zeitebenen und Charakteren. Diese Struktur ist doppelt clever, weil sie sich einerseits als praktische Kurzzeitportionierung für das Handheldformat erweist und gleichzeitig die Spannungsschraube konstant angezogen hält.
Audiovisuell bewegt sich die Queen Zenobia allerdings eher auf Oscar- denn auf Golden Globe-Kurs. Kurzum: Die Grafik von "Resident Evil Revelations" ist umwerfend und stellt ohne Mühen den neuen Standard auf dem 3DS. Ob bei den prunkvollen Wohngegenden des Schiffes, in den Technikräumen oder in Außengebieten: Mit genauen Details wie verschmierten Scheiben, dreckigen Wänden oder feuchtem Glanz, sowie lebendigen Umwelteffekten, wird eine authentische Physis vermittelt. Bilder von Verfall, Zerstörung, Blut und Deformierung sorgen schließlich für die gewünschte "Resident Evil"-Morbidität. Die häufigen CGI-Cutscenes bewegen sich qualitativ auf höchstem Heimkonsolenniveau und inhaltlich teils auf dem Bombastlevel eines Hollywoodstreifens. Die Charaktermodelle sind nochmal eine Klasse für sich.
Test: Resident Evil: RevelationsRein vom Anblick her liegt "Revelations" somit auf einer Stufe mit Teil 4 oder dem GameCube-Remake des Erstlings. Hin und wieder wird man aber doch an die Gitter des Hardwarekäfigs gestoßen. Mal ganz abgesehen davon, dass Ihr es nie mit einer solchen Gegnermenge wie in der Terrorbombe "Resident Evil 4" zu tun bekommt, sind die Interaktionsmöglichkeiten hier auch deutlich beschränkter. So könnt Ihr weder Leitern umstoßen, noch Türen auftreten oder Feinden die Waffen aus der Hand schießen. Natürlich wurde der Titel so designt, dass derlei Spielereien gar nicht nötig sind. Dennoch fühlt es sich wie eine leichte Degradierung an. Wenn größere Abschnitte geladen werden, geht die Bildrate zudem merkbar in die Knie, aber das ist geschenkt.
Finstere Ambientstücke sorgen für den unterschwelligen Grusel in ruhigen Abschnitten, während Euch in harten Kämpfen dramatische Kompositionen das ohnehin strapazierte Nervenkostüm im positiven Sinne weiter malträtieren. Bei den Soundeffekten greift "Revelations" auf die altbekannte Palette zurück, welche wie immer ihren Zweck gut erfüllt. Meiner Meinung nach könnten aber schon seit längerem die Waffengeräusche etwas mehr Wumms vertragen. Willkommene Überraschung dafür auf der Synchronisationsseite: Als erstes "Resi" überhaupt, bietet die 3DS-Albtraumfahrt eine deutschsprachige Vertonung. Diese ist größtenteils annehmbar, wenn auch nicht herausragend. Die englischen Sprecher sind insgesamt etwas treffsicherer. Aber auch da gibt es Aussetzer.
Test: Resident Evil: RevelationsMit "Revelations" versprach Capcom Fans, denen Teil 4 und besonders 5 zu actionlastig war, eine Rückbesinnung auf den "ruhigeren" Horror des Serienursprungs. Tatsächlich erweist sich der mobile Pulsbeschleuniger als gut ausbalancierte Mischung beider Ansätze, ohne das Genom des Survival-Horror- oder Action-Genres neu zu codieren. Noch immer steuert Ihr Jill und Co aus der Schulteransicht durch die düstere Szenerie und müsst zum Schießen stehenbleiben. Das ist nach wie vor einzigartig und damit ungewohnt, um nicht zu sagen undynamisch, macht gerade die schweißtreibenden Bosskämpfe jedoch umso nervenaufreibender und ist praktischerweise ein Zugeständnis an das Solo-Circle-Pad des 3DS. Wie schon in "The Mercenaries 3D" dürft Ihr per linker Schultertaste den Blickwinkel fixieren und Euch so auch ballernd bewegen. Das ist zwar sperrig, aber durchaus von Nutzen. Eine neue Ausweichbewegung hilft Euch schließlich, solltet Ihr in die Enge getrieben werden, erfordert allerdings gutes Timing. Wer sich inzwischen verzweifelt nach einer Zwei-Analogstick-Standard-Shooter-Steuerung für "Resident Evil" sehnt, kommt um den Kauf des Circle-Pad Pro wohl nicht herum, mit dem das Spiel fließender zu kontrollieren ist. Doch dazu mehr im Extrakasten unten.
So erkundet Ihr die engen Gänge und Räume des gottverlassenen Schiffes, was nicht nur aufgrund dessen geschmackvoll-rustikaler Herrenhausausstattung an das erste "Resident Evil" erinnert. Die Korridore sind schmal, die Umgebung unheilschwanger still und selbst das Geräusch Eurer eigenen Schritte nagt am Verstand, denn hinter jeder Ecke warten womöglich aggressive Ausgeburten entfesselter Wissenschaft. In solch einem Ambiente verfehlen sorgfältig eingestreute klassische Schockeffekte definitiv nicht ihre Wirkung, während die eigentlichen Auseinandersetzungen das panische Treibjagdtempo der letzten Teile aufgreifen. Ein toller Mix, der alle Horror- und Actionfreunde befriedigen sollte. Gore-Junkies müssen ihre Erwartungen hingegen ein wenig zurückschrauben. Als erstes "Resi" seit langem erhielt "Revelations" eine 16er-Freigabe. Zerplatzende Köpfe werdet Ihr also nicht sehen. Dank widerwärtigem Kreaturendesign und reichlich Blut ist das Spiel dennoch nichts für Zimperlieschen.
Test: Resident Evil: RevelationsBei der Erforschung der Level hilft Euch der neu hinzugekommene Scanner. Mit dem lassen sich in der Umgebung versteckte Objekte finden, die mit bloßem Auge nicht zu sehen sind. Außerdem könnt Ihr damit die Gegner scannen, wobei sich eine Prozentanzeige füllt. Ist sie voll, bekommt Ihr ein Heilkraut. Beide Methoden sind äußerst nützlich bis unabdinglich zum Überleben, allerdings erschöpfen sich damit die Einsatzmöglichkeiten des Gerätes auch schon. In der Praxis läuft die Anwendung dann darauf hinaus, dass Ihr alle paar Meter stehenbleibt, den Scanner einschaltet, Extras findet oder auch nicht und dann weitergeht. Bei einigen Spielern wird das vielleicht den Entdeckerdrang ansprechen, andere mit Sicherheit eher anöden. Hier hätte ich mir tiefergehende Verwendungszwecke gewünscht, zumal der Survivalaspekt weiter vereinfacht wurde (es gibt jetzt nur noch grünes Kraut, das Euch sofort komplett heilt) und auch die "Rätsel" kaum über ultraoffensichtliche Lösungen an der Grenze zur Spielerbeleidigung hinausgehen. Dafür sorgt der Scanner zeitweise für einen klaustrophobischen Handkameralook, wie er zuletzt in einigen Horrorfilmen populär wurde, was der Atmosphäre einen zusätzlichen Kick gibt. Lediglich die Waffenupgrades sorgen für einen Hauch Taktik. Da Ihr stets nur drei Schießeisen bei Euch tragen dürft und diese auch nur über eine begrenzte Zahl an Slots für Aufwertungen verfügen, werdet Ihr später schon genau überlegen, welchen Argumentationsverstärker Ihr einpackt und wie Ihr ihn ausstattet.
Wie hoffentlich rauszulesen, erfindet "Resident Evil" das Gameplay-Rad also nicht neu. Trotzdem bietet der Titel genug Abwechslung, um auch spielerisch dafür zu sorgen, dass Ihr wünschtet der 3DS würde länger als drei Stunden am Stück laufen. Neben den von der Gruselstimmung getragenen Phasen der Erkundung, müsst Ihr Euch beispielsweise mit angeknackstem Fuß in einer Höhle mittels Pistole und Granaten ein Rudel mutierter Wölfe vom Leib halten, im undurchsichtigen Wasser auf der Hut vor sprunghaften Riesenflöhen sein, per Scanner unsichtbare Hunter aufspüren, einen Boss, der prädestiniert ist für "Deine Mudda"-Witze und dessen Attacke auf den ersten Schlag tödlich endet mit explosiven Gasflaschen beikommen, in höchster Not einen kurzen Unterwasserabschnitt meistern oder waffenlos durch das Schiff flüchten. Alles nicht neu, aber mörderisch unterhaltsam. Mitunter werdet Ihr etwas zu häufig und etwas zu weit durch bereits bekannte Gebiete geschickt. Dank neu platzierter Items und Feinde, sind aber auch diese Touren selten wirklich langweilig.
Test: Resident Evil: RevelationsDas wird es noch nicht einmal, wenn Ihr die ca. zehnstündige Kampagne durchhabt. Wie man es zumindest von den Hauptteilen kennt, wartet auch "Revelations" mit einem New Game +-Modus und motivierendem Bonuscontent auf. Da die altgediente Mercenaries-Schießerei bereits ihren Stand-Alone-Auftritt hatte, dürft Ihr Euch diesmal im Raubzugmodus austoben. Alleine oder zu zweit (online und lokal) geht Ihr darin in den Gebieten des Hauptspiels auf Monsterjagd. Das ist kein schnödes Nachspielen der einzelnen Storyepisoden. Items sind anders verteilt und die Gegner tauchen mit verschiedenen rollenspielartigen Attributen auf, etwa stärkere Kampfkraft oder höhere Geschwindigkeit. Je nach Abschneiden (Treffergenauigkeit, Zeit, Vernichtungsgrad) steigt Ihr im Level auf, schaltet weitere Charaktere frei und erhaltet Punkte, mit denen Ihr Waffen, Upgrades und Eigenschaften kauft. Zusätzlich warten sowohl in der Kampagne, als auch im Raubzugmodus jeweilige passive Missionen auf Euch, ähnlich gewöhnlichen Achievements, die mit weiteren Belohnungen, wie neuen Kostümen locken. All diese Boni erhöhen den Weiter-, Wiederspiel- und Kaufwert von "Resident Evil Revelations" beachtlich und sind wie immer gerade kooperativ ein langanhaltender Spaßbringer. Dass die Story ein reines Soloerlebnis bleibt, obwohl Ihr zu 95% mit einem Partner unterwegs seid, erscheint dagegen wie eine kurzfristige Streichung aufgrund von Abgabedruck oder zumindest eine verpasste Chance.
Normalerweise setzt man die Ansprüche an Handheld-Spiele gegenüber Konsolentiteln ein wenig niedriger an, obwohl sie nach und nach die technische Power früherer Wohnzimmergegenparts erreicht haben. Bei "Resident Evil Revelations" wäre das eigentlich gar nicht nötig. Es ist nicht einfach ein runtergeschraubter Serienableger. Die Macher sind hier mit der gleichen Sorgfalt und Hingabe rangegangen wie bei den "großen" Capcom-Hits und haben ein hochpoliertes, hochmotivierendes, hochspannendes, durchweg überzeugendes Stück Software abgeliefert. Gleichzeitig wurde es hervorragend an die Funktion und die Fähigkeit der Hardware angepasst, was ich Entwicklern inzwischen sehr zugute halte. Anders als zum Beispiel das prinzipiell grandiose "Metal Gear Solid: Peace Walker" für die PSP, lässt sich "Revelations" ganz hervorragend auf dem 3DS, auch auf relativ kurzen Ausflügen spielen. Natürlich lebt das Spiel zu einem nicht geringen Teil von seinen optischen Reizen (allen voran Jill und Jessica) und versetzt Grafikhuren in dauerhafte Wonne. Doch auch hier wusste man die Technik perfekt einzusetzen und liefert den bislang überzeugendsten 3D-Effekt auf dem DS-Nachfolger ab. Dieser kann im Optionsmenü softwareseitig verstärkt werden und wartet mit einer Tiefe und Plastizität auf, die man nicht mehr missen möchte. Da strauchelt die 2D-Defense-Force. Spielerisch gewinnt der Anti-Bioterrorkampf keinen Originalitätspreis, was auf den Heimkonsolen vielleicht einen Wertungspunkt gekostet hätte. Doch im Handheldsektor lässt sich momentan kaum ein satteres Horror-Action-Paket finden. Für "Resident Evil"-Fans besteht ohnehin unbedingte Kaufpflicht.
Test: Resident Evil: Revelations

Das Circle-Pad Pro

Etwa zeitgleich mit "Resident Evil Revelations" brachte Nintendo auch das Circle-Pad Pro in den Handel. Der Capcom-Titel ist das erste Spiel, welches die Peripherie ausgiebig unterstützt, weswegen es beide auch im Bundle zu erwerben gibt. Anders als im Vorfeld zu erwarten, wird der 3DS damit nicht nur um ein weiteres Analog-Pad erweitert, sondern auch um zwei zusätzliche Schultertasten. Die Vorteile sind kaum von der Hand zu weisen. "Revelations" könnt Ihr damit wie einen typischen Shooter spielen, sprich gleichzeitige Bewegung von Kamera und Spielfigur. Ein Segen für alle, die die typische "Resi"-Steuerung seit Teil 4 abgrundtief hassen. Wenn wir aber ehrlich sind, sieht das Ding aus wie ein Haufen Scheiße und erinnert in seiner Größe an Segas GameGear, was die Portabilität eines Zementmischers mit sich bringt. Dass das neue rechte Slide-Pad etwas leichtgängiger ist, lasse ich mal noch als Gewöhnungssache stehen. Leider liegen die Aktionstasten dann jedoch links daneben, was einerseits ungewohnt ist und andererseits für kleine Hände kaum noch erreichbar sein dürfte. Nehme ich mich als Maßstab mit recht großen Händen, fand ich es schon unbequem sie zu bedienen. Zudem sind mir die Hände mit Circle-Pad Pro beim Spielen schneller eingeschlafen als ohne. Aber das mag ein persönliches Problem sein. Letztlich ist das Circle-Pad Pro nur ein zusätzliches Zeugnis für die Fehlkonzeption des 3DS. Alle die unbedingt "Resident Evil Revelations" spielen wollen, auf die Zwei-Stick-Steuerung aber nicht verzichten können, machen die 20 Euro zwangsläufig locker. Ich persönlich habe "Resi" ohne die Erweiterung durchgespielt und rate daher dringend noch abzuwarten. Erstens ist bislang kein weiterer Titel am Horizont, der ernsthaft von einem zusätzlichen Slide-Pad profitieren würde. Zweitens wäre es schon sehr verwunderlich (und dämlich), wenn Nintendo nicht noch in diesem Jahr eine weitere Version des 3DS ankündigt, die dann von Werk aus mit zwei Analogscheiben ausgestattet ist.

Kommentare

Johannes Krohn
  

@ DIL: Ganz ehrlich, bei mir war das in der besagten Szene nicht so. Es mag sicher in der ein oder anderen Passage zu ein paar Rucklern kommen, aber unspielbare Momente hatte ich nie.

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DIL
  

bin im kapitel 3 beim ersten boss gegner. es ist hier etwas mehr an gegneraufkommen los, man kann gassflaschen zur explosion bringen um die gegner zu töten. das spiel ruckelt an dieser stelle bei mir wie die sau, es grenzt an unspielbarkeit, manchmal kann ich gar nicht zielen. genauso wie im testbericht erwähnt beim "laden im aufzug". aber dort ist es ja kein problem. sorry aber bisher war ich zu 100% begeistert von dem game nur die stelle an der ich grad bin geht ja gar nicht! ist das nur bei mir so????

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Zed01
  

Schön, dass dieses Klassespiel hier doch noch durch einen Test gewürdigt wird. Wenn dieser dann auch noch so toll geschrieben ist, umso besser. Cheers!

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Jack Scallion
  

Habs zwar noch nicht so lang gespielt(3 Kapitel), aber RE:R macht bislang schon einen hervoragenden Eindruck. Ich spiels übrigens nur mit aktiviertem Scheißhaufen und freu mich schon auf die anderen Games die den Scheißhaufen unterstützen. MGS: Snake Eater und Monster Hunter sind auf alle Fälle die Nächsten.
Btw., die Sprachausgabe hab ich lieber wieder auf Englisch umgestellt und unter "nett gemeint" abgehakt.
Ansonsten guter Test bis auf den Scheißhaufen-Ausrutscher(haha).

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beenii
  

den einzigen nachteil, den das spiel in meinen augen hat ist, dass ein spiel welches sich "revelations" schimpft, genau davon so gut wie garkeine zu bieten hat. im großen und ganzen ist die story doch sehr hanebüchen und, angenommen man sieht sich die cutscene nach dem abspann an, wirft wohl mehr fragen auf, als sie beantwortet.
Spielerisch bin ich aber durch und durch zufrieden mit der abwechslung von horror und action (find ja auch resi 5, als einziger anscheinend, ein gelungenes spiel) und wer sich mit dem "hell mode" und den härteren coop missionen anfreundet, sieht sich mit einem knüppel harten spiel konfrontiert. meiner meinung nach, auch durch die episodenstruktur, ein sehr gut auf handheld zugeschnittenes werk, was sich nicht wirklich hinter den konsolenablegern verstecken muss.
zum test:
bin zwar öfters anderer meinung als der autor, aber im großen und ganzen informativ und, wie bei herrn krohn üblich, gut geschrieben. auch mit der bewertung bin ich einverstanden, wobei alles in letzter zeit irgendwie zu gut bewertet wird.

habe das CPP umsonst dazubekommen als vorbesteller bei zavvi (zusammen 35€ - suck it) und hab es nicht 5 minuten verwendet ^^. ich finds nicht schlecht, aber für dieses spiel hat es die erweiterung nicht gebraucht. ich hoffe ja, nintendo wird keinen zweiten stick in einem neuen 3ds verbauen, weil ich mir von einem gameboy erwarte, dass man einzigartige spiele bekommt, die auf den handheld zugeschnitten und nicht einen aufguss von konsolenkost, was ich befürchte die folge wäre. und jetzt nicht weinen! ja auch ich hab mir ne vita vorbestellt. erwarte mir von nintendo einfach was anderes

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Wander
  

Der beste Test den ich auf AG
seit Monaten lesen durfte.
Er hat ne vernünftige Länge,
ist schön geschrieben, verfügt
über eine persöhnliche Note
und bleibt trotzdem recht objektiv.
Hier mal ein Lob an Herrn Krohn.
Ich als Endverbraucher bin zufrieden.

Aber wie dem auch sei,
komme ich mal zum Spiel.

Es ist eine bewundernswerte Entwicklung,
dass Capcom sich wieder,
besonders in der Resi Reihe,
zu alten Tugenden zurückbesinnt.
~ finstere Gänge
~ prunkvolles Mobiliar
~ krude Klänge
~ Dunkelheit
~ wenig Munition
~ Waffenlimitation
~ schlurfende Arschlochgegner
~ mehrere Handlungsstränge
Einfach wunderbar.

Doch die überraschendste
"Neuerrung" ist wahrhaftig
die deutsche Synchronisation.
Ein längst überfälliges Zugeständnis
für den deutschen, österreichischen,
schweizerischen, luxemburgischen,
lichtensteinischen, etc. Markt.

Immerhin ist deutsch in Europa,
die am Meist gesprochene Sprache
und etwa 120 millionen Menschen
beherrschen selbige.
Da ist es schön,
dass Capcom das nun auch
zu verstehen scheint.

Die Synchro ist zwar allenfalls auf
mittelprächtigem Sitcom Niveau,
aber die eingeschlagene Richtung
ist zumindest schon mal löblich.
Arigatou gozaimasu Capcom.
(bzw. nun eher
vielen herzlichen Dank Capcom)

Nun bleibt nur noch zu hoffen,
dass nebst Operation Racoon City
und Resi Revelations auch Resi 6
eine "vernünftige" deutsche Sprachausgabe erhält.
Na ja mal sehen.

P.S.
meine erste Nachricht auf AG

~ Wander ~

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sunnywusch
  

das es von capcom kommt und wir es hier eigentlich mit einem spiel für die masse zu tun haben, hoffe ich auf einen baldigen heimkonsolen port.

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L1ghT
  

Der einzige Grund der mich von einem 3ds trennt ist die Befürchtung, dass eine neue Version kommt in der der 2te Stick eingebaut ist ... Weil teuer ist das Teil ja nicht mehr^^

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