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Deus Ex: Human Revolution gespielt auf: PC PS3 XBOX360

Spielegenre: Action | Erscheinungstermin: 26.08.2011

Deus Ex: Human Revolution

User-Test: Deus Ex: Human Revolution (XBOX360)

31.08.2011 21:44:15 von seVn fiRe

Cyberpunk at its best - Genialer Zukunftsthriller

 

Ganze elf Jahre ist es nun bereits her, dass uns Designer-Legende Warren Spector zum ersten Male in die düstere Zukunftsvision von Deus Ex entführte. Der hochgelobte Erstling begeisterte im Jahr 2000 bereits Fans und Kritiker gleichermaßen mit einer exzellenten Mischung aus actiongeladenem Ego-Shooter und der Charakterentwicklung, wie man sie sonst nur aus Rollenspielen kennt.

Vor allem die bis dato nie dagewesene spielerische Freiheit, die enorm spannende Story und die detailverliebte Spielwelt sorgten für die noch heute anhaltende Begeisterung für den Erstling.

Doch nach dem 2004 erschienen und eher enttäuschenden Nachfolger Deus Ex: Invisible War wurde es lange Zeit ruhig um die Serie.

Nun versucht sich Eidos Montreal mit Deus Ex: Human Revolution auf die alten Stärken zu besinnen und der Serie so neues Leben einzuhauchen – ob es den ambitionierten Kanadiern auch ohne den berühmten Chefdesigner gelungen ist, an die alten Erfolge anzuknüpfen, lest Ihr in unserem Review.


 

Düstere Zukunftsaussichten

 

Wie bereits bei beiden Vorgängern präsentiert und auch dieses Prequel eine enorm düstere und pessimistische Zukunftsvision: Riesige Konzerne beherrschen die Welt und lenken eigennützig die Geschicke der Politik, immer nur bedacht auf das eigene Wohl und die Steigerung des Profits.

Die Interessen der normalen Menschen geraten in dieser Zweiklassengesellschaft völlig in den Hintergrund und so scheint eine Eskalation der Situation unabwendbar.

In Deus Ex: Human Revolution schlüpft Ihr im Jahr 2027 in die Rolle von Adam Jensen, einem ehemaligen SWAT-Mitglied, welcher seine Brötchen aktuell als Sicherheitschef bei dem Mega-Konzern Sarif Industries verdient.

 

Der Konzern unter der Leitung von David Sarif ist nicht weniger als weltweiter Branchenprimus im Bereich Augmentierungen – der Verbesserung des Menschen durch Einsatz von leistungssteigernden Mikrochips, sowie kybernetischen Implantaten und Prothesen.

Durch diese Optimierung des Menschen erhoffen sich die Entwickler der Technologie, die Evolution vorantreiben zu können. Natürlich ist diese enorme Eingriff in die menschliche Entwicklung nicht von allen Parteien gern gesehen und da wundert es kaum, dass dieser Konflikt zwischen den Befürwortern der Augmentierungen und deren Gegnern die Medien beherrscht und die Bevölkerung spaltet – euer Alter Ego selbst ist übrigens auch kein Fan dieser „Verbesserungen“.

Zu Beginn des Spiels führt euch eure geliebte Freundin Megan Reed – gleichzeitig Technikerin bei Sarif Industries – durch die Entwicklungsabteilung des Mega-Konzerns, da Firmenchef David Sarif ein Meeting angesetzt hat.

Doch mit der Ruhe ist es schon bald vorbei, als vermeintliche Terroristen den Laborkomplex stürmen und die Firma im Chaos versinkt.

Zu allem Überfluss töten sie dann auch noch Dr. Reed, Ihr selbst übersteht den Angriff schwerst verletzt und nur durch den Einsatz unzähliger Augmentierungen seid Ihr überhaupt noch am Leben.

Sechs Monate später holt euch euer Chef aus dem Krankenstand zurück, da es ein weiteres Attentat auf ein Produktionslager von Sarif Industries gegeben hat und nur Adam als nun rundum verbesserter Mensch in der Lage ist, die Hintergründe der beiden Angriffe aufzuklären.

Während Ihr anfangs davon ausgeht, dass Augmentierungs-Gegner (die sogenannte Purity First Gruppierung) hinter den Anschlägen stecken, merkt Ihr doch schnell, dass hier ganz andere Parteien am Werke sind, denn in den Reihen der Angreifer finden sich selbst Augmentierte.

Nun nimmt die hervorragend erzählte Hintergrundgeschichte um geheime Gruppierungen, Verschwörungstheorien, Verrat, Hass und die eigene Identität ihren Lauf – jeder Schritt, der euch dem Ziel näher bringt wirft neue Fragen auf: Wer steckt hinter den Anschlägen? Wer bin ich eigentlich wirklich? Darf man derart in die menschliche Entwicklung eingreifen?

Dabei gelingt es den Entwicklern die spannende Story so gut zu erzählen, dass es dem Spiel mühelos gelingt, euch von Beginn an in seinen Bann zu ziehen.

Die Spielwelt strotzt dabei nur so vor Details, denn neben den gut besuchten Straßen der Städte tragen zahlreiche Dialoge und Zwischensequenzen und Unmengen an mehr oder weniger interessanten Emails, Ebooks und Zeitungen, welche euch über die Geschehnisse im Deus Ex Universum informieren, zu der hervorragenden und sehr dichten, bedrohlichen Atmosphäre des Spiels bei.

 

Das Ego-Schleich-Hack-Rollenspiel

 

Das Gameplay von Deus Ex: Human Revolution ist dabei ein rundum gelungener Mix aus mehreren Genres:

Aus der Ego-Perspektive erkundet Ihr auf eurer Reise die verschiedenen Umgebungen wie z.B. Detroit, Heng Sha oder Montreal, doch handelt es sich bei dem Spiel nicht um einen reinrassigen Shooter, denn das Spieltempo ist eher gemächlich und obwohl Adams Körper nun eher dem eines Cyborgs ähnelt, als dem eines Menschen, segnet Ihr schon nach wenigen feindlichen Treffern das Zeitliche.

Da Ihr fast ausschließlich im Alleingang riesige Städte und Gebäudekomplexe infiltriert und Ihr es selten mit nur einem Gegner zu tun habt, sollte die richtige Vorgehensweise stets wohl überlegt sein – wer in bester Rambo Manier einen Raum stürmt, wird dabei nahezu garantiert keinen Erfolg haben.

Auch leidet Ihr konstant an Munitionsmangel und müsst euch genau überlegen, ob Ihr es euch leisten könnt, auf mehrere Kugeln zu verzichten, nur um einen Gegner auszuschalten.

Toll, dass das Spiel euch dabei unglaublich viele Möglichkeiten bietet, um weiterzukommen, denn Ihr habt in Deus Ex: Human Revolution eigentlich immer die Wahl, wie Ihr vorgehen möchtet, dazu mal ein Beispiel:

 

In einer der ersten optionalen Nebenmissionen, von denen es übrigens enorm viele gibt, welche sich in Art, Komplexität der Aufgaben, als auch deren Schwierigkeitsgrad unterscheiden, bittet euch die Mutter eurer kürzlich verstorbenen Freundin unter anderem, den Obduktionsbericht in der Leichenhalle zu überprüfen, da sie das Gefühl hat, dass dort einiges unter den Tisch gekehrt wurde.

Nun ergeben sich mehrere Wege in die Leichenhalle zu kommen, welche sich weit unten im Detroiter Polizeirevier befindet:

Zunächst könnt Ihr das Polizeirevier durch den Vordereingang betreten, am Einlass trefft Ihr auf einen ehemaligen Kollegen von Adam Jensen, der aber aufgrund vergangener Ereignisse scheinbar nicht sonderlich gut auf euch zu sprechen ist.

Im darauffolgenden, komplex verschachtelten Dialog habt Ihr nun die Möglichkeit, Ihn davon zu überzeugen, euch Eintritt zu gewähren.

Um dies zu erleichtern, bietet das Spiel eine sogenannte Sozial-Augmentierung, welche euren Gesprächspartner im Zuge des Dialoges analysiert und so die Möglichkeit bietet, auf den Charakter der Person genauer einzugehen und an ihn zu appellieren, ihn zu beschwichtigen oder ihn einzuschüchtern.

Wählt Ihr hier die richtigen Worte, ist es ein Leichtes euren Gegenüber von eurem Vorhaben zu überzeugen, doch die falschen Antworten sorgen dafür, dass Ihr euch nach einem anderen Weg umsehen müsst.

Wurde euch Einlass gewährt, sind die schätzungsweise knapp 100 schwer bewaffneten Polizisten, die dort arbeiten, euch von nun an freundlich gesonnen und Ihr könnt euch ohne Probleme den Weg zur Leichenhalle bahnen.

Konntet Ihr den Wärter nicht überzeugen, besteht die Möglichkeit euch durch blanke Waffengewalt Zugang zum Revier verschaffen, doch das bleibt natürlich nicht unbeobachtet und Ihr müsst euch den Weg durch die mehrstöckige Anlage kämpfen.

Alternativ findet Ihr direkt neben dem Gebäude eine Gasse, welche einen weiteren Eingang preisgibt, doch da gibt es ein Problem – vor der besagten Gasse befindet sich ein hoher Zaun, über den Ihr nicht einfach so klettern könnt.

Auch hier gibt es wieder drei Wege: Ihr stapelt zwei Kisten übereinander und könnt dann über den Zaun springen oder schaltet eine Kraft-Augmentierung frei, welche es euch ermöglicht, einen schweren Müllcontainer zum Überwinden des Zaunes zu nutzen.

Möglichkeit drei wäre der Kauf der Sprungkraft-Augmentierung, mit deren Hilfe Ihr mühelos aus dem Stand über den Zaun springen könnt.

Über einen Lüftungsschacht erhaltet Ihr dann Zugang zum Polizeirevier – zwar sind euch die Beamten nun auch feindlich gesonnen, allerdings habt Ihr nun die Option, ungesehen und in bester Stealth-Manier durch den Komplex zu schleichen und euer Ziel zu erreichen.

Nun gilt es, wie auch im Rest des Spiels, sich die Laufwege der Wachen gut einzuprägen, um im richtigen Moment an Ihnen vorbei schleichen zu können.

Mithilfe eines spannenden Minispiels hackt Ihr Computer und Terminals und erhaltet dadurch beispielsweise Zugangscodes gesicherter Türen oder deaktiviert per Knopfdruck nervige Sicherheitskameras, Geschütztürme oder Roboter.

Natürlich steht es euch frei, die Wachen nach und nach auszuschalten (ob Ihr sie tötet oder nur betäubt steht euch dabei jederzeit frei), doch solltet Ihr sie danach möglichst schnell in einer dunklen Ecke verstecken, bevor patrouillierende Kameraden diese entdecken und den Alarm auslösen.

Und genau diese Masse an Wegen, wie Ihr vorgehen könnt, bietet Deus Ex: Human Revolution zu jedem Zeitpunkt des Spiels und macht es zu etwas Besonderem – Ihr entscheidet, wie Ihr beim Lösen einer Aufgabe vorgehen möchtet.

Leider kommt es des Öfteren zu kleinen KI-Aussetzern, bei denen beispielsweise Gegner, welche euch bereits entdeckt haben, einfach auf der Stelle stehen oder an einer Kante hängenbleiben, doch diese trüben den Spielspaß bestenfalls minimal.

Störender sind jedoch die langweiligen und zu simplen Bosskämpfe, welche Ihr leider allesamt durch Feuer- bzw. Sprengkraft binnen weniger Sekunden für euch entscheiden könnt – sehr schade.

 

Für das Ausschalten von Gegnern, Hacken von Computern und Terminals, Entdecken verschiedener Gebiete oder Erledigen von Aufgaben erhaltet Ihr Erfahrungspunkte, welche euch beim Levelanstieg einen sogenannten Praxis-Punkt gewähren:

Mit diesen Punkten schaltet Ihr dann wiederum neue Augmentierungen frei bzw. verbessert bereits erworbene Augmentierungskategorien. Weitere Praxis-Punkte erhaltet Ihr durch die sehr seltenen Praxis-Kits, welche Ihr vereinzelt in der Spielwelt findet und in begrenzter Zahl in den städtischen Klinken kaufen könnt.

 

Augs und andere Helferlein

 

Diese Augmentierungen erleichtern euch das Weiterkommen ungemein und sind in verschiedene Kategorien unterteilt, so könnt Ihr unter anderem Adams Panzerung verstärken, ihn durch Wände sehen lassen und es ihm ermöglichen, dünne Wände zu zerstören, euch höherrangige Terminals hacken oder ihn immun gegen Giftgas werden lassen.

Viele dieser Augmentierungen eröffnen euch dann im Spielverlauf neue Wege, welche Ihr sonst nicht hättet beschreiten können.

Doch nicht nur Praxis-Kits lassen sich käuflich erwerben, so investiert Ihr euer Geld bei Waffen- und Schwarzmarkthändlern beispielsweise in neue Ballermänner, verschiedenste Waffenupgrades, welche den Schaden oder die Munitionskapazität erhöhen, einen Schalldämpfer, Munition oder Granaten und Minen.

Doch euer Inventar ist begrenzt und erinnert vom Aufbau her an die Variante aus den Resident Evil Spielen: Ihr habt eine gewisse Anzahl an Kästchen für euer Inventar zur Verfügung, dabei nehmen alle Gegenstände unterschiedlich viele Kästchen in Anspruch – während ein Munitionspaket z.B. mit nur zwei Slots wenig Platz benötigt, schlägt das Sturmgewehr schon mit acht Kästchen zu Buche – Ihr müsst euch also stets entscheiden, was Ihr mitnehmen möchtet und ob es z.B. Sinn macht, eine Waffe, sowie mehrere Granaten zurückzulassen, um dafür eine mächtigere Waffe einzupacken.

Auch hier gibt es übrigens eine Augmentierung, welche die Größe des Inventars erhöht.

Nicht optimal gelöst ist hingegen leider, dass viele eurer Aktionen Energie kosten, welche auf dem Bildschirm durch Batteriesymbole dargestellt werden. Ob Ihr nun einen Gegner im Nahkampf ausschalten möchtet, über ein hohes Hindernis springt oder euch unsichtbar macht – all das kostet Energie und wenn diese sich leert, sind diese Aktionen nicht mehr möglich.

Auch hierfür gibt es jedoch Augmentierungen, welche euren Energievorrat erhöhen oder es ermöglichen, dass sich eure Energie schneller wieder auflädt. Durch die Einnahme im Spiel verteilter Energieriegel füllt Ihr euren Vorrat ebenfalls wieder auf, dennoch ist dieses System sehr umständlich – dies hätte man anders lösen müssen.

 

Ein zweischneidiges Schwert

 

Leider vermag es Deus Ex: Human Revolution auf grafischer Ebene nicht zu überzeugen, denn die bereits fünf Jahre alte Crystal-Engine wirkt schon reichlich angestaubt.

Viele matschige Texturen, flackernde Kanten und teils heftige Ruckler trüben den ansonsten hervorragenden Eindruck des Spiel schon deutlich. Dazu wirken die Models ziemlich polygonarm und bieten geradezu hölzerne Animationen.

Auch wirken die eigentlich absolut nicht menschenleeren Szenerien des Spiels relativ detailarm und leblos – Fahrzeuge und sich bewegende Objekte sucht man oftmals vergebens, doch irgendwie passt das eigentlich ziemlich gut zur einsamen und traurigen Atmosphäre des Spiels.

Der eigenwillige, farblich sehr monotone grau-gelbe Grafikstil des Spiels mag auf den ersten Blick gar langweilig wirken, passt aber eben auch hervorragend in die Grundstimmung hinein.

Schicke, bunte Neon-Werbetafeln und hübsche Feuer- und Explosionseffekte peppen die ansonsten triste Präsentation ordentlich auf.

Ebenfalls nervig sind die unfassbar langen Ladezeiten, welche sich zwar durch die Installation des Spiels verkürzen lassen, aber auch dann noch unnötig lang erscheinen.

 

Am Sound gibt es jedoch weniger zu meckern, zwar sind die Dialoge alles andere als lippensynchron, allerdings überzeugt die Vertonung durch motivierte und passende Sprecher – nicht viele deutsche Synchronisierungen erreichen dieses Niveau.

Selbiges gilt übrigens auch für den absolut gelungenen Soundtrack, welcher auf ganzer Ebene punkten kann und mit seiner einzigartigen Mischung aus Synthie-Klängen, orchestralen Elementen und interessanten Gesängen nicht nur hervorragend klingt, sondern auch super die Atmosphäre von Deus Ex: Human Revolution untermalt.

 

Fazit:Ich gebe es ehrlich zu: Eigentlich war das Spiel für mich noch wenige Wochen vor dem Release nicht mehr, als ein möglicher Geheimtipp – ein Spiel, welches vielleicht gut werden würde... oh wie habe ich mich da nur getäuscht.

Entwickler Eidos Montreal ist es mit Bravour gelungen, das geniale und einzigartige Konzept des Erstlings ohne sonderlich große Fehler auch in diesem Prequel zu Tage zu fördern.

Die Story um Adam Jensen hat mich von Beginn an in ihren Bann gezogen und bis zum Ende nicht mehr losgelassen, sie wird nahezu perfekt erzählt und bietet mit unzähligen spannenden Wendungen, immer neuen Informationshäppchen und darauf folgenden Fragen Spannung pur.

Die motivierende Charakterentwicklung und die vielen verschiedenen Lösungswege der einzelnen Aufgaben sorgen dafür, dass man das Spiel mehrmals durchspielen möchte.

Die unglaublich spannende Spielewelt mit allen Geheimnissen und die erstklassige Soundkulisse unterstreichen die rundum gelungene Atmosphäre von Deus Ex: Human Revolution und begeistern auf ganzer Ebene.

Wenige Fehler wie altbackene Grafik, lange Ladezeiten, leichte KI-Aussetzer und langweilig Bosskämpfe fallen nicht allzu stark ins Gewicht.

Wer einen spannend erzählen Thriller mit unglaublich dichter Atmosphäre und interessantem Szenario sucht, wird hier definitiv fündig. Für mich ganz klar eines der besten Spiele der letzten Jahre und ein absolutes Must-Have – unbedingt kaufen!

 

Wertung

 

Grafik: 6.9 / 10
Sound: 9.3 / 10
Steuerung: 8.7 / 10
Gameplay: 9.3 / 10

Gesamt: 9.1/ 10

.

 

 

 

Contra

 

Altbackene Grafik, detailarm, KI-Aussetzer, langweilige Bosskämpfe, hölzerne Animationen

 

 

Pro

Tolle Story, detailreiche Spielewelt, viele verschiedene Vorgehensweise, ertklassige Atmosphäre, gelungene deutsche Synchronisation, toller Soundtrack, gelungene Charakterentwicklung, sehr hoher Wiederspielwert

Bewertung

Deus Ex: Human Revolution XBOX360

9/10

6 von 7 Lesern stimmen diesem Testbericht zu.

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Kommentare (7)

Suckmydick  
01.09.2011 13:08 - Guter Test und super Schreibstil.
Ich stimme zwar in einigen Punkten nicht überein, aber die Endwertung passt.
seVn fiRe  
01.09.2011 13:46 - Vielen Dank ;)
Was siehst du denn zum Beispiel anders?
Timeo  
02.09.2011 12:30 - Dein test ist sehr schön geschrieben.
Ich kann Deiner Werung aber nicht ganz zustimmen! Ich spiele das Spiel auf dem Höchsten schwierigkeitsgrad und habe diesen weiblichen Bossgegner (name vergessen) besiegt.
Die RPG Elemente sind viel zu statisch und wirken "draufgeklebt". Das Hacken ist recht seltsam in bezug auf die Entdeckungswahrscheinlichkeit. Die Level sind zwar schön designt und detailiert aber wirken wie ein billige kulisse in die vereinzelt leben geworfen wurde.
Die KI ist für ein spiel das soviel stealthelemente bietet viel zu dumm. Die NPCs merken nicht einmal das einer oder mehrere ihrer kameraden nicht mehr auf patrolie sind. Man kann neben ihnen stehen und sie bemerken nichts, sind aber bei einem kleinen Geräusch extrem hellhörig.

Die Bosskämpfe sind......nun...ich hatte schon schlechtere!

Die Story ist zwar gut erzählt aber viel zu einfallslos und vorhersagbar. Wer wohl dieser Patient X ist und das die Reed wahrscheinlich noch lebt ist von anfang an klar.
Die nebenaufgaben sind, bis auf wenige, schlicht einfalls und anspruchslos. Das einzig gute an ihnen ist das jede eine kleine hintergrundstory bieten und man EP bekommt um die wenig wichtigen Augmentierungen frei zu schalten.

Dazu kommen noch Bugs.....türen gehen nicht auf, Hacken...ich wurde bei knoten mit 15% Entdeckungswahrscheinlichkeit öfter entdeckt als bei knoten mit 55% oder mehr.

Dann habe ich seitdem ich den "Hive" Club betreten habe kein HUD mehr...egal ob ich über den Haupteingang per Mitgliedsausweis oder über die kanalisation/Lüftungsrohre hineinkomme....sobal ich drin bin ist das HUD weg und taucht nciht mehr auf.

bis jetzt gebe ich dem Spiel eine 7/10 und das auch nur knapp


seVn fiRe  
02.09.2011 13:42 - Ich respektiere deine Meinung, vor allem deine Aussagen zum Thema Bugs finde ich durchaus interessant, denn mir sind weder bei meinem 1., noch bei meinem 2. Durchspielen absolut keine Bugs aufgefallen und ich kann bisher nichts von deem bestätigen, was du erwähnst.
Suckmydick  
02.09.2011 13:47 - Da muss ich dem Tester zustimmen, die von dir genannten Punkte sind mir bisher auch nicht aufgefallen/passiert !?

Bugs suche ich bisher vergeblich.

PS: Schön, dass du deinen Text nochmal 1:1 aus dem anderen Thread hier reinkopiert hast ^^
Obiwan-Kemario  
03.09.2011 21:37 - Rundum gelungener Test, sehr angenehm zu lesen.
seVn fiRe  
04.09.2011 18:24 - Vielen Dank ;)

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Wertung: 9/10
geschrieben von seVn fiRe am 31.08.2011 21:44:15

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