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Need for Speed: Shift gespielt auf: VITA PC PS3 PSP XBOX360

Spielegenre: Rennspiel | Erscheinungstermin: 17.09.2009

Need for Speed: Shift

User-Test: Need for Speed: Shift (XBOX360)

30.09.2009 15:01:50 von Commandant Che

Ein Need for Speed oder doch mehr Simulation
Das ist der neues Teil der legänderen Need for Speed Reihe, die mittlerweile wohl jeder Rennspiel Fan kennt. Was erwartet den freudigen Rennspielfan mit dem neuesten NfS Spiel? Grafik: Zunächst einmal fällt einem die sehr gute Grafik auf, welche zwar keinen ausgeprägten 60Hz Modus vermittelt, welches aber auch zu keinem Zeitpunkt ruckelt. Genauso schön und Detailreich sind auch die Umgebungen und die zahlreichen Zuschauer an den Streckenrändern. Nur ab und zu auf einigen wenigen Strecken fühlt man eine kleine Verzögerung, welches aber niemals zu einem Ruckeln ausartet. Wenn man bedenkt, dass man stets mit bis zu 15 KI Konkurrenten unterwegs ist, dann möchte man den Programmierern für diese Lesitung und diese grafische Pracht seine Achtung aussprechen. Fazit: Grafisch über jeden Zweifel erhaben und stets flüssig und wirklich sehr detailiert! Fahrzeuge: Spielerische Vielfalt ist ebenfalls in hohem Maße geboten und dieses Spiel bietet für ein Rennspiel einen wirklich großen Umfang. Nur die Anzahl und Klassen der Fahrzeuge sind für ein solch großes Rennspiel dann doch eher bescheiden als als Reichhaltig zu bezeichnen. Leider gibt es eben nicht besonders viele Wagen und auch die Klassen sind mit 5 doch recht begrenztt. Da gibt es einmal die Rennklassen 1-4 und dann noch einmal eine spezielle, sogegannte Superserien Fahrzeuge. Auch ist es völlig unverständlich, wieso einige, im Vorfeld gesperrten und geheim gehaltenen, jedoch sehr reizvollen Fahrzeuge nur in Quickrace-Modi fahrbar sind. Das ist sehr schade, da sich gerade dort einige der interessanten Fahrzeuge tummeln. Neben Classikern wie dem Maserati MC12 eben auch einige Fantasiefahrzege, die es aber in sich haben. Wie z.B. den BMW M3 GT2 oder dem speziellen NfS Shift Auto. Fazit: Fahrzeugauswahl begrenzt aber sehr gehaltvoll. Strecken: Die Streckenauswahl ist wirklich sehr beachtlich und auch sehr gelungen. Neben einigen wenigen Fantasiestrecken sind fast durch die Bank alle Strecken Real und sehr gut gelungen. Auch wenn man einige Strecken mal von A nach B und dann mal von B nach A fährt, so hat man wirklich niemals das Gefühl, dass man oft oder gar ständig die gleichen Strecken fährt. Da gibt es neben reinen Hochgeschwindigkeitsstrecken ebenso auch Strecken mit höchsten Ansprüchen an das fahrerische Können und Konzentration der Spieler. Ebenfalls sind sehr viele, meist kurze, Drift-Strecken vorhanden, die vom Anspruch her Anfängern genauso wie auch Profis alles abverlangen. Hier gibt es einfache Rennen wie von A nach B genauso wie auch Rundkurse und auch Etappenstrecken. Natürlich durchgemischt mit kürzeren genauso wie auch im wahrsten Sinne kleineren, sehr langen, sehr einfachen, sehr anspruchsvollen und auch sehr abwechslungsreichen Strecken. Es fällt einem recht gut auf, dass eigentlich keine einzige Rennstrecke dabei ist, die als misslungen oder als schlecht bezeichnet werden kann. Den Spielern, die besonderen Wert auf die Cockpitsicht legen sei erwähnt, es gibt zur Zeit kein Rennspiel mit schöneren Cockpits der Fahrzeuge! Fazit: Sehr reichhaltig und abwechslungsreich. Spielmodi: Die Singleplayer Modi sind über jeden Zweifel erhaben. Wohingegen der Multiplayer Part mehr enttäuscht als überrascht. Ja, sogar richtig misslungen und als eher "dahingeklatscht" denn als überzeugend wirkt. Während der SP (Singleplayer Part) sehr lange und sehr intensiv fesseld, hat man beim MP (Multiplayer Part) eher das Gefühl, dass das alles noch schnell vor den kommenden, großen Konkurrenten Forza und GT eingefügt worden ist. Ja, nicht einmal für anständige Zeitvergleiche für die jeweiligen Mittspieler wurde gedacht. Wenn man überlegt, das dies mit einer der wichtigsten Eigenschaften der Online Rennen gilt, dann muss man EA hier eine klare 0 von 10 Punkten geben. Es ist doch sehr witzlos, wenn man ein hartes Rennen gegen mehrere Mitspieler online fährt und nach dem Rennen ohne jede Zeitvergleichsmöglichkeit gleich wieder in der Lobby landet. Die Zeitvergleiche sind generell als richtig misslungen und als sehr mieserabel umgesetzt zu bezeichnen. Lediglich die grünen bzw. roten Punkte über den jeweiligen und anwählbaren Strecken im Menü sind als besonders gelungen udn reizvoll anzusehen. Denn daran erkennt man, ob man selbst oder einer seiner Freunde aus seiner Freundesliste die jeweils beste Streckenzeit gefahren hat. Was einen ständig dazu animiert, zig Mal gefahrene Strecken erneut in Angriff zu nehmen, um auch dort eine Bestzeit zu fahren. Es gibt, wie bereits erwähnt, eine große Palette an verschiedenen Spielmodi. Reine Rennen auf Etappen, Rundkurse, komplette Streckenrennen, Driftrennen, Duelle mit den jeweils besten KI Fahrern usw. Die Auswahl weiß zu gefallen und ist summa sumarum sehr großartig. Einzig, und das ist für mich der größte Kritikpunkt überhaupt in diesem Spiel gewesen, ist das Spiel sehr unfair und wenn man so will, teilweise auch recht "bekloppt". Es gibt Rennen, in denen ich als Bonusziele das Drehen der Gegner auferlegt bekomme. Hallo? Für ein Rennspiel, das sich mit seinem Realismus rühmt, einfach ein Totalschaden! Auch sind sehr viele Bonusziele innerhalb der Rennen nicht mit bloßem und sauberem Fahren zu erreichen bzw. zu gewinnen. Man bekommt ungleich mehr Punkte, wenn man Gegner massiv von der Strecke rammt udn richtig rücksichtslos spielt. Wohingegen man ein Rennen gleich noch zweimal wiederholen darf, möchte man die jeweils erforderlichen Punkte eines Rennens auch sauber und ohne rambohafte Minieren gewinnen. Ein sehr bedenklicher Punkt, gerade wenn man überlegt, welche Richtung EA mit dieser Serie immer mehr gehen möchte. Auf der einen Seite möchte man mehr Realität, bietet diese in Form der Fahrzeuge, der Strecken, der Steuerung und und und teils sehr gut und über jeden Zweifel erhaben, auf der anderen Seite solch unsinnige Vorgaben al a "drehe 4 Gegner" während eines Rennens. Möge da jemand verstehen, wie das eine mit dem anderen harmonieren soll, ich kann's nicht und finde es auch total daneben. Auch in den späteren Rennen hat man nicht den Hauch einer Chance das Rennen zu gewinnen, rammt seine Gegner nicht permanent von der Strecke. Das geht soweit, dass einem das Spiel auf den Spieler 1-2 bestimmte Konkurrenten ansetzt und man eigentlich nur darauf achten muss, das diese einen nicht überholen. Schafft man gar diese beiden "Gesellen" möglichst früh von der Strecke zu rammen, am besten auch noch gleich mit einem Salto Mortalo, dann kann man schon fast gemütlich auch noch eine saubere Runde fahren. Schafft man diese aber nicht von der Strecke zu rammen bzw. schaffen diese einen zu überholen, dann hat so gut wie keine Chance mehr, das Rennen zu gewinnen. Da helfen dann weder besonders fahrerisches Können noch besondere Fähigkeiten in Bezug auf Fahrzeug und Strecke. Das ist sehr sehr schade und dämpft das Anfangs vermittelte Gefühl von Realismus und Simulation ungemein. Auch der Umstand, dass die Gegner dermaßen aggressiv und rücksichtslos fahren und einen selbst dann von der Strecke rammen, obwohl man vehement versucht diesen auszuweichen und ihnen viel Raum auf der Strecke lässt, unterstreicht nicht gerade den Simulationsaspekt dieses Spiels. Hätten die Programmierer hier mehr Fingerspitzenfegühl walten lassen und auf diese unlogischen "Feinheiten" geachtet, wäre ein Rennspiel herausgekommen, welches jeden Rennspielfan überraschen wie auch total überzeugen hätte können. Wenn man selbst eher der Typ von Rennspielen ist, die jeder Sekunde nachjagen und immer die besten Zeiten erreichen möchten, so muss diesen Spielern entweder ganz vom Kauf abgeraten oder ihnen angeraten werden, die Anzahl der KI Piloten gleich auf Null zu setzen. Was allerdings den riesen Nachteil mit sich bringt, dass man die Strecken dann nur im Quickrace-Modus fahren kann und somit nicht überall und in jeder Weltrangliste auftaucht. Man gewinnt sehr viele Rennen durch Zufall und verliert ebenso viele Rennen, weil einen die KI Piloten ind er letzten Kurve von der Strecke rammen. Für Arcadelastige Spieler durchaus reizvoll und auch spassig. Für Simulationsfans ein nicht erheblicher und dicker Minuspunkt. Frustresisten und Realismus Fan gehören irgendwo schon zusammen. Es gibt kaum einen ernsten Realismus Fan, der nicht auch Frustresistent ist. Wenn man als Relaismus Fan eine Strecke zigmal wiederholen muss, weil man es besser machen möchte, dann ist man wahrlich resistensfrei. Wenn man aber eine Strecke mehrmals wiederholen muss, weil man ständig von den KI Piloten regelrecht am guten Fahren "gehindert" wird und man mit gutem und sauberem Fahren Fazit: Für Arcade Rennspiele Fans sehr empfehlenswert. Für Simulationsfans bedingt empfehlenswert, zumindest für die nicht Frustresistenten.

Bewertung

Need for Speed: Shift XBOX360

9/10

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geschrieben von Commandant Che am 30.09.2009 15:01:50
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