Sleeping Dogs

Plattform: (PS3, XBox 360)
Release: 17. August 2012

User-Wertung:

Test: Sleeping Dogs

Lange keine virtuelle Großstadt mehr kurz und klein gemacht? Square Enix weiß diesen Drang zu befriedigen und schickt Euch dafür in ungewohnte Gefilde, die Neon-Licht-gesäumten Straßen von Hong Kong. Im Undercover-Cop-Drama „Sleeping Dogs“ wird die asiatische Metropole vom Verbrechen unterwandert und Ihr sollt die Schattenherrschaft beenden, notfalls mit Intelligenz, aber vorrangig mit Gewalt. Doch hat es in unserem Test so richtig BÄM! gemacht?


Wenn ein Hersteller während der Entwicklung eines Spiels die Hoffnung auf ein gutes Ergebnis aufgibt, darf man die Zweifel teilen und muss wohl ohnehin nur noch wenige Gedanken an das vermutlich niemals erscheinende Endprodukt verschwenden. Doch manchmal kommt unerwartet ein Retter, der den Glauben in sich trägt und dieses Spiel auf den richtigen Pfad zu bringen versucht.
So geschehen mit "True Crime: Hong Kong", dem dritten Teil des in der letzten Konsolen-Generation gestarteten Polizei-Gegenstücks zur von Gangstern beherrschten Open-World-Gaudi. Was für Activision unrettbar erschien, barg für Square Enix anscheinend weiterhin großes Potential. Und schaut man sich die nun unter dem Titel "Sleeping Dogs" erscheinende Gewalt-Oper an, fragt man sich unweigerlich, ob Activision offensichtlich jedem Spiel vorzeigbare Qualitäten abspricht, das keinen Krieg zum Thema hat.
Ich muss zugeben, auch mich hat "Sleeping Dogs" nicht sonderlich interessiert. Und das, obwohl ich ein großer Fan des asiatischen Action-Kinos bin, der bereits in jungen Jahren die Fernsehzeitschrift akribisch nach Jackie Chan- und John Woo-Krachern abgesucht hat. Doch die Entwicklungsgeschichte des Spiels und der Umstand das schon die beiden Vorgänger ungesehen an mir vorbeigingen, ließen "Sleeping Dogs" schnell in der "Wird eh nichts."-Kartei verschwinden.
Wie groß die Scham über meine ungerechtfertigte Ignoranz nun ist, angesichts der erstaunlichen, in diesem Ausmaß absolut unerwarteten Klasse, welche der Titel offenbart.
Test: Sleeping DogsAls Polizist Wei Shen (auch bekannt als "The Guy with the Dragon Tattoo") schleust Ihr Euch im Hong Kong der Gegenwart über eine kleine Untergruppe in die Sun On Yee genannte Triade ein, um deren höchste Mitglieder dingfest zu machen. Dabei ist es einerseits erfrischend mal wieder einen Gesetzeshüter statt einen gewissenlosen Schwerverbrecher zu spielen. Andererseits macht es die Undercover-Thematik den Entwicklern natürlich leicht, die gleiche Aufstiegsdramaturgie vom Kleinganoven zum großen Tier zu verfolgen wie in den Rockstar-Epen, was sich spielerisch sicher um einiges einfacher umsetzen lässt, als authentische Polizeiarbeit. Trotzdem gibt Eure Aufgabe als verdeckter Ermittler der Story eine psychologische Würze, die selten in Videospielen zu finden ist. Wei wird von seinen Gang-Kollegen immer wieder verdächtigt und muss mehr als einmal, mitunter auch mit unmoralischen Mitteln verzweifelt seine Tarnung retten. Zunehmend verschwimmen für ihn dabei die Grenzen zwischen polizeilicher Pflichterfüllung und beinahe loyaler Mafia-Zugehörigkeit. Dieser Stress schlägt sich auch in der Persönlichkeit des eigentlich recht abgebrühten Cops nieder. Spannend!
"Sleeping Dogs" erfindet das Open-World-Genre keineswegs neu, sondern bedient sich der einschlägigen Standards oder auch ganz spezieller Elemente (Stichwort: Kampfsystem). Auf der Übersichtskarte der frei begehbaren Stadt, seht Ihr, neben Läden und Möglichkeiten der Freizeitgestaltung, Eure nächsten Missionen. Also flugs einen fahrbaren Untersatz geschnappt und auf zum Einsatzort. Netterweise wird Euch standardmäßig ein Motorrad in den weiträumig verteilten Garagen zur Verfügung gestellt. Weitere Asphaltraketen könnt Ihr Euch nach und nach dazukaufen oder gewinnt sie in bestimmten Missionen. Selbstredend steht es Euch frei Fahrzeuge zu klauen, was von den flanierenden Polizisten (die von Wei's Doppelidentität nichts wissen) allerdings nicht gerne gesehen wird und zudem Eurem Ruf schadet.
Eure Aufträge pendeln regelmäßig zwischen Triaden-Tagesgeschäft und Unterweltinfiltration und erweisen sich als recht vielfältig. So müsst Ihr mit Eurer Gang eine lukrative Busroute von einem Konkurrenten zurückerobern (zu sehen in unserem hochdramatischen Vorspielvideo), Schutzgeld eintreiben oder eine Fabrikhalle in Schutt und Asche legen. Als verdeckter Ermittler sollt Ihr hingegen unter Zeitdruck eine Wanze im Unterschlupf Eurer Gang anbringen oder heimlich eine nächtliche Drogenübergabe fotografieren.
Test: Sleeping Dogs
Da wir es bei "Sleeping Dogs" mit einem Actionspiel zu tun haben, verlaufen derlei Geschäfte eher selten in leidenschaftlichen Diskursen, sondern hauptsächlich in Leiden schaffenden Gewaltakten. Für "GTA"-Veteranen eher ungewohnt, kommt es überraschend spät zu Schießereien, was im Spiel damit erklärt wird, dass in Hong Kong Feuerwaffen weniger verbreitet sind. Die Schusswechsel laufen nach typischer Deckungsshooter-Mechanik ab. Schwingt Ihr Euch mit gezogener Knarre über ein Hindernis, könnt Ihr dabei eine Zeitlupe aktivieren und Gegner im Sprung aufs Korn nehmen. Ein funktionales Element, welches die cineastischen Vorbilder wachruft und die Gefechte etwas progressiver gestaltet.
Dem (vermutlich zutreffenden) Asien-Klischee entsprechend, löst Ihr Probleme jedoch zumeist mit der Handkante. Das simpel-elegante Gruppenkampf-System klaut "Sleeping Dogs" dafür unverhohlen bei den "Batman - Arkham"-Spielen. Per intuitiver Knopfbelegung teilt Ihr Schläge, Sprungkicks, Würfe und dergleichen aus. Als Überlebenswichtig erweisen sich die Konterattacken. Leuchtet ein Gegner rot, heißt es schnell die entsprechende Taste drücken, damit Wei ihn rabiat auf die Matte schickt und so auch hinterlistigen Angriffen entkommt. Nicht bei "Batman" zu finden und von unschätzbarem Vorteil sind die Umgebungsfinisher. Diese haben schon im Vorfeld für Aufsehen gesorgt und dürften zweifellos den Hauptgrund für die Verschiebung der deutschen Version darstellen. Habt Ihr einen feindlichen Schläger gepackt und seht im näheren Umfeld ein blickendes Objekt, könnt Ihr den armen Tropf in eine Telefonzelle treten, mit dem Kopf voran in eine Box schicken, sein Gesicht im Ventilator einer Tiefenrasur unterziehen, ihn im Hochofen knuspern und und und. Der makabre Einfallsreichtum der Entwickler kennt kaum Grenzen und einige Nummern sind wahrlich schwer zu schlucken. Allerdings wirken diese Elemente nicht aufgesetzt. Der Gewaltgrad in "Sleeping Dogs" ist mit Schadenstexturen und viel Blut heftig, aber realistisch, was gut zur harten Cop-Mafia-Story passt. Jedenfalls, geklaut oder nicht, mit seiner geschmeidigen Verkettung von Angriffs- und Konteraktionen und der hohen Interaktivität ist das Kampfsystem für mich nahe dran an der perfekten Umsetzung von Massenschlägereien und wird auch nach etlichen Stunden nicht langweilig.
Schießereien. Vollkontakt. Fehlt nur noch eins zum Action-Glück: Genau, Verfolgungsjagden. Und auch hier liefert "Sleeping Dogs" das volle Programm. Denn neben den üblichen Hetzjagden im Auto oder per Motorrad, müsst Ihr das kriminelle Gesocks oft auch zu Fuß erwischen. Per gut getimtem, kontextsensitiven Knopfdruck springt Ihr über Hindernisse oder zieht Euch schwungvoll an Mauern hoch. Auch Passenten solltet Ihr geschickt ausweichen. Verpasst Ihr den richtigen Moment oder rammelt in die Menge, verliert Ihr an Tempo und Euer Ziel droht zu entkommen. "Assassin's Creed", "Uncharted 3" und "Mirror's Edge" dürfen sich hier wohl gleichsam als Vorbilder brüsten.
Test: Sleeping Dogs
Heizt Ihr hingegen im Feuerofen durch die City, macht sich einer der wenigen Kritikpunkte von "Sleeping Dogs" bemerkbar, das relativ unrealistische Fahrgefühl. Selbst Euer Motorrad hat einen Wendekreis wie ein Bus und für glaubwürdige Unfallphysik haben die Entwickler scheinbar keine passende Blaupause gefunden. Ein erneuter Blick auf "GTA IV" hätte vielleicht die Erkenntnis gebracht. Man gewöhnt sich allerdings an das leicht seltsame Fahrverhalten und "Sleeping Dogs" bringt auch hier noch die Stuntshow-Zugabe mit. So könnt Ihr während der Fahrt ein anderes Fahrzeug kapern, klemmt Ihr nahe genug an dessen Spoiler. Auch nicht neu, erklärte doch bereits das PSP-Spiel "Pursuit Force" diesen Klassiker des Actionfilms zum zentralen Spielelement. In Videospielen ist die Nummer aber noch recht unverbraucht.
Außerordentliches Lob gebührt den Entwickler dafür, wie flüssig diese ganzen Spielmechaniken ineinandergreifen und wie durchdacht überhaupt die gesamte Bedienung des Spiels ist. Das fängt bei der übersichtlichen Menüführung an und endet bei feinen Detailideen, etwa auch außerhalb der Karte durch Druck auf den linken Analogstick Eure Primärziele durchschalten zu können, deren Routen Euch sodann auf der Minikarte angezeigt werden. Trotzdem Euer Bewegungsrepertoire gewaltig ist, wirkt die Steuerung nie überladen. Dabei werden die Gameplay-Variationen auch nicht abgegrenzt. Prügeln, schießen, klettern und fahren gehen fließend ineinander über. Das Zauberwort heißt wieder einmal "Kontextsensitivität" (das gute Gegenstück zum Quick-Time-Event). Überall wo Euch bestimmte Möglichkeiten angeboten werden mit Eurer Umwelt zu interagieren, etwa über einen Zaun springen, mit Leuten reden, einen Gegenstand aufheben usw., verdeutlicht Euch eine unaufdringliche Einblendung was und wie Ihr es tun könnt. Irgendwann verinnerlicht Ihr diese Aktionen vollkommen und dürft die Hilfestellungen dann auch abschalten, sollten sie Euch stören. Kleine Kritik am Rande: Den Wegfindungspfeilen mangelt es mitunter an ultimativer Präzision. Befindet sich beispielsweise ein Ziel in einem Hinterhof oder ähnlichem, endet die Angabe bereits vor dem Gebäude und Ihr müsst mühsam den nicht immer eindeutigen Weg hinein suchen.
Wie es sich für ein stattliches Open-World-Spiel gehört, bietet "Sleeping Dogs" selbstredend auch reichlich Nebenbetätigungen. So finden sich in Hong Kong optionale Missionen, in denen Ihr Botengänge erledigt, Taschendiebe schnappt oder der Polizei helft Drogendealer zu überführen. Außerdem bieten sich Euch Shopping-Möglichkeiten, wo Ihr Euch neue Klamotten, Fahrzeuge oder Einrichtungsobjekte für Euren Unterschlupf gönnt. An den lokalen Imbissbuden stärkt Ihr Euch vor oder nach einem Kampf. Die verspannten Muskeln werden im Massagesalon verwöhnt, während Hahnenkampf, Karaoke und Fight Clubs für die nötige Zerstreuung vor der drohenden Undercover-Schizophrenie sorgen. Passionierte Schatzjäger machen sich zudem auf die Suche nach den über die gesamte Stadt verstreuten Schreinen und Tresoren
Test: Sleeping DogsHin und wieder lernt Wei während eines Auftrags auch eine Frau kennen, die er anschließend per Telefonanruf zu einem Date überreden darf. Diese Verabredungen laufen ebenfalls wie kleine Missionen ab. Mit der Touristin Amanda macht Ihr ein (angezogenes!) Fotoshooting oder verzückt die Hostess Tiffany mit Eurem Gesangstalent. Stellt Ihr die Ladies zufrieden werden Euch dann auf der Karte zum Beispiele die Verstecke der Tresore und Schreine angezeigt. Überhaupt haben die Designer in Sachen Motivation ihre Hausaufgaben gemacht. Denn alles was Ihr im Spiel erledigt, wird stets gebührend entlohnt. Betet Wei an Schreinen steigert sich nach und nach seine Lebensenergie. In Tresoren verbirgt sich meistens Geld für die Schönen Dinge des materiellen Lebens. Bringt Ihr die verlorenen Jadestatuen zu Eurem alten Meister, dürft Ihr bei ihm neue Techniken lernen.
Für erledigte Missionen erhaltet Ihr mal auch neue Klamotten, Autos oder Hintergrundberichte zu den Charakteren, jedoch grundsätzlich weiteres Geld und vor allem Erfahrung bei der Polizei oder der Triade. Dies wird typischerweise durch entsprechende Balken verbildlicht. Steigt Ihr eine Stufe auf, dürft Ihr Wei auch hier weitere Fertigkeiten beibringen. Bei der Mafia beziehen sie sich überwiegend auf Nahkampfvorteile, während Ihr über die Polizei-"Laufbahn" Euren Umgang mit Schusswaffen und Autos verfeinert. Zusätzlich gibt es noch eine Skala für das Ansehen in den Schlägereien. Führt Ihr dort nämlich besonders versierte und harte Aktionen aus, schüchtert Ihr Eure Widersacher mächtig ein, sodass sie zeitweise vor lauter Erstaunen ganz wehrlos sind. Je besser Ihr also kämpft, desto höher Eurer Ansehen, was wiederum in weiteren Upgrades resultiert. So ist auch der kleinste Auftrag und jedes beiläufige Aufklauben von Geheimnissen noch eine motivierende Investition. Glücklicherweise habt Ihr bei "Sleeping Dogs" auch das Gefühl tatsächlich alles finden und erledigen zu können, ohne ein halbes Leben zu verzocken.
Test: Sleeping DogsEbenfalls typisch für Open-World-Spiele ist wohl der Umstand, dass sich einige Nebenaufträge, wie zum Beispiel die Polizeiüberwachung per Kamera, doch arg oft wiederholen. Im Gegenzug vergrößern United Games Front die Vielfalt durch ein paar gewitzte Minispiele. Dabei entpuppen sich die Kamera-Hacks als zumindest nicht völlig dämliche Decodierungsaufgabe, während Schlösserknacken, Tresor öffnen oder Karaoke eher Eure Feinfühligkeit am Gamepad fordern. Ein weiteres Beispiel für die Detailliebe der Entwickler.
Auffälligster Schwachpunkt von "Sleeping Dogs" ist sicher die etwas unsaubere Technik. Es gibt ein paar Ruckler, Pop-Ups, unschöne Texturen, alberne Animationen und hier und da zickt auch die Kamera mal. Letztlich wirken sich diese Mängel aber zu keiner Sekunde Spielspaß-beeinträchtigend aus. Auf der anderen Seite bietet der actiongeladene Hong Kong-Ausflug nämlich eine exotische Großstadtkulisse, mit farbenprächtigen Neon-Reklamen, üppigen Schaufenstermeilen, erhabenen Hochhausfassaden, faszinierender chinesischer Architektur, tollen Tag-Nacht-und Wetterzyklen sowie jeder Menge Asien-Flair. Wer der fernöstlichen Kultur etwas abgewinnen kann, wird hier sein Eldorado finden. Unterlegt wird die Sight-Seeing-Tour von ebenso passender wie extrem cooler Musik, welche Genre-typisch vorwiegend über die lokalen Radiosender in Euren Gehörgang wummert. Der auch ansonsten tadellosen Präsentation kann man höchstens noch vorhalten, dass die deutschen Untertitel für die englische Sprachausgabe mal wieder viel zu klein geraten sind. Hier waren die Rockstar-Spiele ausnahmsweise kein gutes Vorbild.

Kommentare

gelöscht
  

@CoupeDeinem Frevel-Kommentar entnehme ich mal, dass du wiederum meinen Kommentar bzgl. Johannes und 360 nicht wirklich verstanden hast... Beim nächsten Mal schreib ich ihn wohl besser genauso fett wie du deinen, dann hättest du´s wohl auch verstanden...

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RoOhZilla
  

Also bei mir bekommt das Spiel auf jeden Fall einen zusätzlichen Authentizitätsbonus.
Jeder der schonmal in China war wird die Liebe zum Detail welche in das lebendige Setting und die erstklassige englisch/kantonesische Synchro gesteckt wurde zu schätzen wissen.
Abgesehen davon spielt es sich einfach geil. So fließend wie hier Verfolgungsjagden in Schlägereien/Schießereien übergehen hab' ich das zuvor in noch keinem anderen Open-World-Spiel erlebt. Das Kampsystem ist richtig schön intuitiv und sorgt mit den verschiedenen Gegnertypen und der Einbindung der Umgebung für Tiefgang und Abwechslung.
Sehr genial finde ich auch wie sich die Geschichte entfaltet, und sich die mit dem "Aufstieg" verbundene Interaktionsfreiheit im Gameplay wiederspiegelt. Die Rolle des zwiegespaltenen Undercover-Ermittlers passt jedenfalls perfekt zu dieser sorte Spiel, der vorprogrammierte Motivations-Konflikt hält das Moralempfinden des Spielers stäts auf Achse, und sorgt, da man es sich in seiner "Schwindlerrolle" nie allzu bequem machen kann, für eine sehr intensive Wahrnehmung und Reflexion der Handlung.
Desweiteren werden die Charakterzüge der einzelnen Protagonisten durch abwechslungsreiches - ja, gar dramaturgisch durchdachtes Missionsdesign immer weiter ausgearbeitet. Die Mitglieder der "Familie" wachsen einem richtig ans Herz, während man langsam aber sicher einen richtigen Groll gegen seine "Erzfeinde" entwickelt.
Spielwelt: Authentisch und Lebendig.
Spielbarkeit: Intuitiv, mit Tiefgang und jeder Menge Abwechslung.
Story: Stimmige Thematik, packendes Missionsdesgin, glaubwürdige Motive, denkwürdige Momente.
Fazit: Ein Open-World-Game wie aus dem Bilderbuch - hier greift einfach alles ineinander. Kann's echt nur empfehlen.

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CoupeFX2
  

Ich habe jetzt 15,5 Stunden hinter mir (aktuell 35% Trophy-Fortschritt) und der Spielspaß hat noch keinen Knick erlitten.
Neben dem ganzen Gameplay gefällt mir auch die Story recht gut.
Zusätzlich ist man ständig bemüht neu gelernte Kung-Fu Kniffe gleich auszuprobieren (das Gameinterne Wertungsystem motiviert zusätzlich dazu).

Bin dann mal wieder zocken ;-) .

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Picknicker
  

habe es mir heute mal ausgeliehen. bei dem wetter werde ich zwar nicht lange zum zocken kommen, aber wenn es mir sehr gut gefällt, hole ich es mir bestimmt bald noch.

ist aber eigentlich ein guter zeitpunkt, da die anderen großen erst in ein paar monaten kommen. erstmal anzocken, dann entscheiden. aber das genre und der ort gefallen mir sehr gut.

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Johannes Krohn
  

Also, ich habe tatsächlich gar nichts gegen die Xbox 360. Allerdings muss ich sagen, dass sie für mich persönlich keinen Killertitel im Angebot hat. Irgendwann demnächst kommt sie aber trotzdem dran, damit ich endlich die "Mass Effect"-Trilogie nachholen kann, da es mir an einem entsprechend Leistungsstarken PC mangelt. Ein paar Download-Titel, wie die ganzen Treasure-Perlen und natürlich "Shadow Complex" sowie "Trials Evolution" stehen auch noch auf dem Programm. Da meine To-Zock-Liste noch prall gefüllt ist, muss die Konsole noch ein bisschen warten.
Nochmal zum Spiel: "Eine rundum sehr gute Performance, Fans ordnen das Spiel sogar eine Wertungskategorie höher ein. Unserer Meinung nach fehlt für die Spielspaß Champions League jedoch insgesamt noch der letzte Kick." Das trifft es bei "Sleeping Dogs" perfekt. Für viele sicher eine gerechtfertigte 9/10. Doch es hat sich bei mir nicht diese innere Begeisterung breit gemacht, die ich brauche, um eine solche Note zu vergeben. Ist halt 'ne richtige Bauchwertung, obwohl es objektiv vielleicht höher (oder auch niedriger?) anzusiedeln wäre.

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CoupeFX2
  

Das Johannes auf der PS3 gespielt hat, ist wohl für alle klar, die ihn hier kennen.Hab bei ihm immer den Eindruck, dass er Angst hat, sich von einer 360 irgendwelche Krankheiten zu holen...

Warum auch nicht? Beim anderen Tester beschwert sich doch auch keiner das er die 360 nutzt.

BTT :

Ich selbst habe es mir Gestern auch gegönnt (man höre und staune auf PS3 ... obwohl PC und 360 ebenso zur verfügung stehen...uuuuhh Frevel ^^) und bin recht angetan.
Gutes und abwechslungsreiches Gameplay mit wenigen Schnitzern in der Spielmechanik (Kameraführung, Steuerung...) .

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Jace
  

Hab gerade nem Typen der am Stra?enrand am Motorrad rumgeschraubt hat das Bike geklaut... 2 Minuten sp?ter komme ich an die gleich Stelle und der Typ hat sich wieder hingehockt und schraubt wieder.... an der Luft herum :D Das mag sich jetzt nicht so cool anh?ren aber das Spiel merkt sich einfach viel mehr als GTA. Ich bin mal nach ner halben Stunde wieder in eine Gegend gekommen und mein geklautes Bike was ich da stehen gelassen habe stand immernoch da. Manchmal f?hrt das zwar zum ein oder anderen Logik-Bug aber bisher musste ich da immer eher lachen als das es mich gest?rt hat.

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gelöscht
  

Das Johannes auf der PS3 gespielt hat, ist wohl für alle klar, die ihn hier kennen.Hab bei ihm immer den Eindruck, dass er Angst hat, sich von einer 360 irgendwelche Krankheiten zu holen...Zum Spiel: Gefällt mir echt gut!Und die Missionen find ich deutlich abwechslungsreicher als die von 08/15 GTAIV...

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Jace
  

Den Test habe ich ?brigens nicht gelesen. Endlich ist mal ein Test sch?n lang und dann habe ich das Spiel schon :(

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Jace
  

F?r mich pers?nlich ist das Spiel auf jeden Fall eine 9 und da der Test von Johannes ist ist eine 8 schon sowas wie eine Beleidigung ;) Aber mal im Ernst, das Spiel hat sicher auch Schw?chen. Fahrzeughandling und K?mpfe sind etwas gew?hnungsbed?rftig und auch die Technik hat ihre Schw?chen, aber dennoch: Ich finds einfach genial und es hat meine Erwartungen zu 99% erf?llt. Kann aber auch verstehen wenn es nicht jeden Geschmack trifft.

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Puuuh, nochmal Glück gehabt. Es erwartet uns kein weiterer ResolutionGate, sondern Gleichheit auf allen Konsolen.