Eine kurze Geschichte von Game of Thrones - Blaues Blut und rote Flammen

Das Lied von Eis und Feuer steuert in der siebten Staffel von Game of Thrones immer weiter seinem fulminanten Schlussakkord zu – vorher erklären wir noch mal kurz die Geschichte der großen Häuser von Westeros.

Die siebte Staffel von Game of Thrones ist da! Zeit für einen kurzen historischen Abriss zu den feurigen Serienmaskottchen und ihrer Wirkung auf Westeros.

Die siebte Staffel von Game of Thrones ist da! Zeit für einen kurzen historischen Abriss zu den feurigen Serienmaskottchen und ihrer Wirkung auf Westeros.

Eis und Feuer: auch wenn diese zwei elementaren Gegensätze in den Thronstreitigkeiten und Machtkämpfen von Königsmund und Essos manchmal in den Hintergrund treten, bilden sie in George R. R. Martins Romanreihe und der darauf basierenden Kultserie Game of Thrones stets den Kern der Erzählung.

Spoilerfrei: Unsere Kurzgeschichte der großen Häuser ist für Serienfans absolut unproblematisch, wir erwähnen darin keine Ereignisse der Serie nach der ersten Staffel. Die brauchen wir allerdings manchmal, um den Bogen zu spannen. Außerdem verwenden wir die deutschen Namen der Häuser und Burgen, nicht wundern.

Denn trotz aller politischer Ränkespielchen sind die beiden deutlichsten Repräsentanten von Eis und Feuer, die weißen Wanderer im hohen Norden und Daenerys' Drachentrio im fernen Osten, in der Serie nicht zu übersehen. Um Drogon und die Horden der Untoten kommt nicht mal der unaufmerksamste Serienzuschauer herum.

Die Hintergrundgeschichte der großen Häuser wie Starks, Lennisters und Targaryens kann einem dagegen schon viel leichter entgehen - wir beleuchten die Historie des Adels von Westeros deshalb kurz vor Staffelstar noch mal kurz, vor allem, was ihre Beziehung zu den Drachen angeht.

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Auf Gedeih und Verderb verbunden: Die Targaryens

  • Hausmotto: »Feuer und Blut« (Fire And Blood)
  • Berühmte Mitglieder: Aegon Targaryen, Daenerys Targaryen, Viserys Targaryen
  • Stammsitz: Drachenstein, dann Königsmund

Die gesamte Geschichte vom Aufstieg Valyrias, der ersten Zähmung der Drachen und den Kriegen mit den Legionen von Ghys ist viel zu lang, um sie hier kurz zu erzählen, fest steht aber, dass Drachen bis zum geheimnisvollen Untergang von Valyria Drachen in Essos ein üblicher Anblick und das Zeichen der Macht Valyrias waren.

Die Könige von Westeros hatten bis dahin jedoch noch keine Bekanntschaft mit den Feuerechsen gemacht. Diese mangelnde Erfahrung nutzten die Targaryens, das letzte überlebende Adelsgeschlecht Valyrias zu ihrem Vorteil, waren sie doch sonst militärisch massiv in der Unterzahl und hatten im Gegensatz zu den Starks, Lennisters und Hoffarts zuerst keinen festen Halt auf dem Kontinent.

Die drei großen Drachen Aegons des Eroberers, Balerion, Meraxes und Vhagar, die er gemeinsam mit seinen Schwestern in die Schlacht ritt, waren seine Geheimwaffe und jahrhundertelang die mächtigste Waffe im Arsenal der Targaryens.

Doch die Tiere verkümmerten mit der Zeit immer mehr, bis es schließlich gar keine Drachen mehr in Westeros gab. Von den Dracheneiern, die Daenerys Targaryen zur Hochzeit mit Khal Drogo bekam, dachte kein Gelehrter ernsthaft, dass daraus jemals wieder etwas schlüpfen würde - jetzt hat sie genau wie Aegon der Eroberer sogar drei Kampfechsen, um den Thron ihres Hauses zurückzuerobern!

Hitzige Familienbande: Die Baratheons

  • Hausmotto: »Unser ist der Zorn« (Ours Is The Fury)
  • Berühmte Mitglieder: Robert Baratheon, Stannis Baratheon, Renly Baratheon, Joffrey Baratheon, Tommen Baratheon
  • Stammsitz: Sturmkap

Die wichtigsten Ehen waren bei den Targaryens genau wie im alten Valyria »Familiensache«: Während sich andere Adelsgeschlechter durch Heiraten untereinander absicherten, war die Ehe zwischen Bruder und Schwester ein Brauch, den das Herrscherhaus bis kurz vor seinem Fall beibehielt.

Das heißt allerdings nicht, dass nicht auch Kinder aus anderen Verbindungen entstehen konnten. Der Geschichte nach war beispielsweise Orys Baratheon der Halbbruder des Eroberers. So eng, dass ihm Aegon Drachen für die Unterwerfung der Sturmlande mitgeschickt hätte, war die Verbindung zwischen den beiden allerdings nicht.

Wie seine späteren Nachfahren war jedoch auch Orys Krieger genug, um sich ohne feuerspeiende Monstren seinen Platz zu erkämpfen. Er besiegte den letzten Sturmkönig, Argilac den Arroganten (eigentlich Argilac Durrandon), auf offenem Feld, weil der sich - ganz seinem Namen nach - nicht in den Schutz seiner Festung Sturmkap zurückgezogen hatte, und heiratete seine Tochter.

Das Motto der Baratheons, »Unser ist der Zorn«, übernahm er genauso von den Sturmkönigen wie deren Wappen und Ländereien - und ähnlich wie sein Vorfahre brauchte auch Robert Baratheon kein Drachenfeuer, um auf dem Höhepunkt seiner Rebellion Kronprinz Rhaegar Targaryen zu töten.

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