Star Trek - Das Filmspecial

Was einstmals 1960 von einem gewissen Gene Roddenberry als Western im Weltraum beschrieben wurde, schaffte 1966 erstmals unter dem Namen Star Trek seinen Weg auf die damals noch gar nicht so weit verbreiteten Mattscheiben. Obwohl die frühen Abenteuer des Raumschiffs Enterprise, „to boldly go where no man has gone before“, nach nur drei Staffeln wegen zu niedriger Einschaltquoten eingestellt wurden, konnte sich um Captain James Tiberius Kirk und seine Crew ein solcher Kult entwickeln, dass selbst 2009 noch alle Welt gespannt auf ein neues Kino-Abenteuer der „Science-Fiction“-Serie wartet.


„Patient klinisch tot, Dr. Abrams übernehmen Sie!“

Dabei sah es vor ein paar Jahren noch so aus, als habe das Franchise nach sechs Serien (inklusive Cartoons) und zehn Kinofilmen endgültig einen toten Punkt erreicht. Jean-Luc Picard und seine Crew enttäuschten 2002 mit Nemesis an den Kinokassen (schlechtestes Einspielergebnis aller "Star Trek"-Filme) und die Prequel-Serie "Enterprise" wurde 2005 wegen Erfolglosigkeit nach nur vier Staffeln vorzeitig eingestellt. Lizenzhalter Paramount soll im Anschluss gar nicht mal mehr bereit dazu gewesen, überhaupt noch über Star Trek zu sprechen. Was - und das wusste damals natürlich noch niemand - wahrscheinlich daran lag, dass das Filmstudio zu diesem Zeitpunkt bereits Kontakt mit Jeffrey Jacob Abrams aufgenommen hatte, der mit seinen Hit-Serien Alias und Lost just zum neuen Liebling der U.S.-Amerikanischen Fernsehlandschaft aufgestiegen war. Zusammen mit den Drehbuchschreibern Roberto Orci und Alex Kurtzman sollte er Star Trek nicht nur von Grund auf neu starten, sondern dabei auch wieder einem größeren Massenpublikum zugänglich machen. Das Ergebnis heißt schlicht und schnörkellos "Star Trek" und läuft seit gestern ganz regulär auch bei uns in den Kinos.
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Star Trek cheats the Time Track [Allgemeine Spoiler]

Ihr habt die Trailer gesehen, die Bilder angestarrt und ihr habt die Vorschauberichte gelesen, darum muss ich euch eigentlich gar nicht mehr groß erzählen, dass Star Trek uns die Jugend-, Ausbildungs und Ersterfahrungsjahre der klassischen Enterprise-Crew mit James T. Kirk, Spock, Dr. Leonard 'Bones' McCoy, Nyota Uhura, Scotty und Pavel Chekov auf die große Leinwand bringt. Es dürfte auch kein Geheimniss sein, dass sich die Sache in einer Parallelwelt abspielt, welche von Beginn an ihren eigenen Verlauf nimmt. Aber funktioniert das ganze Zeitreise- und "irgendwo sind sie doch noch lose miteinander verbunden"-Gehabe wirklich? In meinen Augen nicht. Star Trek tut gut daran, die arg konstruierte Hintergrundhandlung rund um eine große Katastrophe, Mr. Spocks Beteiligung daran und künstlich erzeugte schwarze Löcher relativ fix abzuhandeln, damit man sich wirklich voll und ganz auf das "neue" Universum konzentrieren kann. Selbstverständlich ist es besonders für Fans schön zu sehen, dass der Original-Spock Leonard Nimoy so stark in die Story integriert wurde. Trotzdem ist es gerade sein erstes Zusammentreffen mit dem jungen Kirk auf einem Eisplaneten, welches mir das Band des hinnehmbaren Zufalls, selbst innerhalb der Gummi-artigen Grenzen eines Popcornfilms, zu weit überspannt hat. Und das ging mir im Film nicht nur einmal so. Ich stelle mir, auch eine Woche nachdem ich den Streifen gesehen habe, immer noch die Frage, warum jemand, der ursprünglich bereits vom Dienst suspendiert und gar vom Raumschiff verbannt wurde, den Captain des Schiffs auf der Brücke aufs tiefste kränkend persönlich beleidigen darf und unmittelbar danach konsequenzenlos selber zum Nachfolger des Captains ernannt wird. Klar, es handelt sich hierbei um einen "Science-Fiction"-Film, bei dem man generell nicht so pingelig auf Logik achten sollte. Auch ein solcher darf es sich meines Erachtens nach allerdings nicht dermaßen einfach machen, die Ziele seiner Handlung zu offensichtlich über das verlockende Prinzip des "Riesenzufalls" herbeizuerzwingen.
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Kirk vs. Spock: A Space Opera

Da Star Trek allerdings wie gesagt ein "Science-Fiction"-Popcornfilm werden sollte und das auch absolut geworden ist, wiegt die Kritik an dessen Hauptstory glücklicherweise nicht sonderlich schwer. Dafür sorgt insbesondere Abrams' bekanntes Gespür dafür, die grundlegenden Elemente einer Soap auf Settings und Charaktere zu übertragen, die spannend sind und uns mit ihrem Charme in kürzester Zeit für sich gewonnen haben. Ja, ich schreibe "Charme". Auch wenn Kirk besonders zu Anfang des Films eher wie eine Art Jim Stark im Dauersuff rüberkommt und Spock als frustrierter Schulschläger vorgestellt wird, später dann zum regelrechten Besserwisser-Kotzbrocken heranwächst. Es amüsiert. Es amüsiert ungemein, dabei zuzusehen, wie Kirk und Spock sich von der Starfleet Academy an immer wieder gegenseitig ans Bein pi... pieken, McCoy zwar stets skeptisch dreinblickt, seinen Kumpel Jim aber dann doch bei seinen Schandtaten unterstützt und Chekov mit Ostblock-Akzent bei seinen Lautsprecheransagen unfreiwillig für Heiterkeit unter der Besatzung sorgt. Vielleicht ist all das deswegen so charmant, weil jeder einzelne Charakter die Grundzüge seiner Vorlage von 1960 noch klar erkennbar im Herzen trägt, gleichzeitig aber so unbeholfen und oft auch ungestüm wie ein Greenhorn in die Weiten des Weltraums tapst. Ich kenne diese Charaktere, ich habe sie als "alte Haudegen" kennengelernt und darum muss ich sie als "Kinder" eigentlich noch viel mehr in meine Arme schließen. Es hat mir einfach Spaß gemacht, dieser Crew dabei zuzusehen, wie sie, trotz aller Verschiedenheit unter- und Differenzen miteinander, im Laufe des Films immer mehr zusammenwuchs. Ich würde sogar so weit gehen, zu sagen, dass Star Trek eigentlich in erster Linie vom ständigen Streit zwischen den absolut gegensätzlichen Alpha-Männchen Kirk und Spock lebt. Deren störrische Dispute unterhalten - gerade wegen Zachary Quintos regelrecht niedlicher "Aber mein Schulbuch sagt, ich habe Recht!"-Schnute - auf derart effektive Art, dass sie die angenehme Unterhaltungskurve des Films trotz stets vorhersehbaren Diskussionsverlaufs jederzeit erfolgreich zu stützen wissen. Gerade weil ich das Treiben der Kernbesatzung so schmunzelnd gerne beobachtet habe, finde ich es allerdings um so enttäuschender, dass die Gegenspieler des Raumschiffs Enterprise derart farblos daherkamen. Das fängt schon beim Motiv der abtrünnigen Romulaner an, welches sich, trotz aller Tragödie ihrer Backstory, jeglichen logischen Verstandes entbehrt. Dass ein irrer aus übertriebenem Hass und falschen Schlüssen heraus zum Weltenzerstörer wird, lasse ich ja noch durchgehen. Aber gleich die Besatzung eines kompletten Riesenschiffes? Trotz Sternenkrustentiefbohrers wollten mir die immer bemüht finster dreinschauenden Buben mit ihren ebenso bemüht coolen Ledermändeln nicht wirklich bedrohlich vorkommen, für mich wirkte Eric Bana (den ich sonst als Schauspieler sehr schätze) als Anführer der Schergen außerdem rein vom Gefühl her nicht ganz richtig besetzt. Aber ich muss auch dazu erwähnen, dass ich Romulanern noch nie wirklich etwas abgewinnen konnte. Und weil Star Trek sich, ich habe es ja schon ausführlich beschrieben, zu 80% auf Kirk und seine Mannschaft fokussiert, hinterließ auch dieses kleine Manko bei mir letztendlich nicht unbedingt große Spuren.
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Von Lichtreflektionen bis Weltraumballett

Wenn J.J. Abrams und seinem Filmteam bei Star Trek eines wirklich makellos fantastisch gelungen ist, dann dürfte das die Wiederbelebung eines bekannten Universums in einem konsequent aufgefrischten Stil sein. Und dies beschränkt sich nicht nur auf das fabelhaft miteinander harmonisierende Cast, dessen Darsteller von Pine bis Urban optisch zu regelrecht ikonenhaft glatt überzeichneten Abbildern ihrer älteren "Parallel-Ichs" gestylt wurden. Auch die Raumschiffe wurden innen wie außen an die Erwartungen eines modernen Kino-Publikums angepasst, ohne dabei die grundlegenden Charakteristika ihrer Kult-gewordenen Vorbilder zu missachten. Man nehme nur mal die Brücke als Beispiel, welche von Arbeitsplatzverteilung bis hin zum an sich albernen Kapitänsstuhl noch immer die gleichen Strukturen wie "ganz früher" vorzuweisen hat, dafür aber als Grundton im hellen Apple-weiß erstrahlt und mehr geschwungene Rundungen beim Mobiliar aufweist. Das Konzept wurde nicht neu erfunden, aber straffer gemacht. Als einzige Ausnahme gar nicht mehr wiederzuerkennen ist der Maschinenraum der Enterprise, welcher statt demonstrativ herumleuchtendem Warpkern nun eher nüchtern wie eine Mischung aus Fabrikhalle und Kläranlage aussieht. Mir gefällt's, wo Maschinen werkeln soll's ruhig auch nach rohem Stahl aussehen und warum sollte man sich beim Design eines Raumschiffes überhaupt Mühe geben, selbst seine tiefsten Eingeweide formschön zu veredeln? An dieser Stelle gibt's sogar einen Realismuspluspunkt von mir spendiert. Vor allem anderen am stärksten erkennt man die Neuausrichtung des "Star Trek"-Franchises nichtsdestotrotz an der cinematographischen Art der Inszenierung. Die Kamera verharrt auf der Brücke nicht mehr in einer Art angestammten Theatherstückperspektive mit ein paar reingemischten Close-Ups der Charaktere, sondern bewegt sich dynamisch an die jeweilige Situation angepasst übers Set, als wolle sie uns buchstäblich in den Mittelpunkt der Action saugen. Unruhig und hektisch hüpft sie in Kampfsituationen von Crewmitglied zu Crewmitglied, schnappt einzelne Kommandos auf, nur um gleich wieder ein paar obligatorische Komparsentode in einem angeschossenen Teil des Schiffs zu zeigen, der offensichtlich keine wichtige Bedeutung hat, außer namenlosen Uniformträgern als Grab zu dienen. Außen stellt Abrams den Weltraum unterstützt von George Lucas' Effektkünstlern in feinster, bunter Pracht dar, auch wenn man sich die ganz atemberaubenden Momente offenbar noch für die geplanten Nachfolgefilme aufgespart hat. Einzelne 1on1-"Feuert alles ab was wir haben, sofort, denn die Gegner machen gerade das Gleiche"-Raumschiffkämpfe krachen zwar sound- und bildtechnisch effektreich über die Leinwand, sind jedoch jeweils auch schnell vorüber und lassen trotz aller Brachialität etwas Spannung vermissen. Ziemlich nett ist die im Film leider viel zu selten eingesetzte Idee, einzelne Actionmomente (besonders jene, welche die Enterprise im Vergleich zu etwas sehr großem, sehr klein erscheinen lassen) in verlangsamter Geschwindigkeit einzufangen und dabei gefühlvolle Musik einzuspielen, welche das CGI-Spektakel fast wie ein Weltraumballett wirken lässt. Das sind die schnappschussartigen Momente, in denen Star Trek seinem Anspruch, ein Popcorn-Blockbuster zu sein, auch in Sachen Bildgewalt gerecht wird. Als optisches Markenzeichen von Abrams' Version des Franchises darf man an dieser Stelle übrigens auch den omnipräsenten Lensflare-Effekt nicht unerwähnt lassen, welcher den Life-Action-Szenen ebenso treu beiwohnt, wie den 3D-Kamerfahrten in den Weiten des Alls.
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Alle Phaser auf "Fortsetzung"

Die Magie, welche damit wohl ausgedrückt werden sollte, hat mich beim Schauen von Star Trek allerdings leider nicht erfasst. Das Gefühl etwas besonderes gesehen zu haben, das unter die Haut gegangen ist oder richtig "geflasht" hat - so wie es die alte Star Wars Trilogie, Star Trek II: Der Zorn des Khan oder storytechnisch ein Matrix geschafft haben -, wollte sich definitiv nicht einstellen. Und auch wenn mich J.J. Abrams' Neustart der Serie, die mich meine ganze Kindheit über mit ihren verschiedensten Generationen begleiten durfte, nach dem Verlassen des Kinos nicht mehr lange beschäftigt hat, so lässt sich mich doch mit einem zufriedenen Gefühl zurück. So kann man es denke ich am präzisesten auf den Punkt bringen. Ich habe ein nach allen Regeln der visuellen Schönheitschirurgie geliftetes Star Trek gesehen, mit dem ich mich auch als langjähriger Fan anfreunden kann und das mich seine volle Spielzeit über toll unterhalten hat. Mich und über kurz oder lang auch ein internationales Massenpublikum, da bin ich mir verdammt sicher. In so fern kann man dem Team rund um Abrams nur dazu gratulieren, ein totgeglaubtes Kultfranchise für eine breite Zielgruppe wiederbelebt zu haben, ohne dabei dessen von Fans so geliebtes Herz zu vergessen. Neue Abenteuer der verjüngten Alternativ-Enterprise sind praktisch vorprogrammiert und ich werde mich definitiv darauf freuen. Wenn die erwähnten Storyschwächen dabei ausbleiben, die Bedrohung/Widersacher deutlich interessanter ausfallen und ansonsten ruhig alles genau so erhalten bleibt, würde ich das Kino dann sogar noch wesentlich begeisterter verlassen.
Jetzt seid ihr aber dran! Nicht umsonst haben wir mit unserem Filmbericht zum (auch bei Videospielern heiß erwarteten) "Star Trek"-Reboot so lange gewartet, wir wollen den Streifen mit euch zusammen diskutieren. Was ist gelungen, was weniger? Wie sollten die kommenden "Star Trek"-Games basierend auf dem Neustart aussehen oder ist D-A-C euch bereits genug? Eure Filmkritik, eure Spielewünsche,... wir sind sehr gespannt! Und wenn's für die Comments zu lang werden sollte (vor dem Abschicken am besten immer einmal Zwischenspeichern), ernennen wir diesen Thread hier zur offiziellen Anlaufstelle zum Thema bei uns im Forum. Jep, eine Neuanmeldung ist dazu nicht erforderlich, ihr könnt euren bestehenden AreaGames-Account ohne Umstände auch dafür nutzen. Na dann ab die Post... bzw. "das Posting"!
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Kommentare

Scrub
  

Ich wei?, es kommt etwas sp?t und wahrscheinlich liest es eh keiner mehr, aber mir ist das Wortspiel wieder eingefallen, wie sich der Spitzname Pille gebildet hat. Im Shuttle sagt Jim Kirk, zu ihm das die Sternenflotte nunmal im Weltraum operiert und darauf antwortet Pille McCoy: " Tja wo soll ich denn hin, meine Ex-Frau hat bei der Scheidung den gesamten Planeten gekriegt, das war ne verdammt bittere Pille" Finde ich sehr gut gel?st. Allerdings frage ich mich nun, wie die das im Original gemacht haben.

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Scrub
  

Tja, auch wenn er voller Fehler und komischer Zuf?lle und Verhalten war, m?chte ich abschlie?end noch sagen, das ich ihn trotzdem gut fand und hoffe das es mit Star Trek noch weiter geht (am Besten ne Serie). Aber wahrscheinlich liegt das an meiner rosaroten Star Trek Brille.

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Daniel Pook
  

Lustig war auch, als die restliche Crew abseits von Alt-Spocks Treffen mit Kirk ganz von alleine auf die Zeitreise-Theorie kam und das dann auch sofort so als ganz normal akzeptiert hat, ohne jegliche Bedenken. Sie sind einfach spontan anhand ein paar kleiner Anhaltspunkte darauf gekommen, aus reiner Spekulation heraus.

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Tyren
  

In Sachen Emotionen waren ja sowieso alle eher Vulkanier...abgesehen von Spock selbst der nach eine Provokation ausrastete...Vulkan wird zerst?rt und das wird irgendwie mit einem Schulterzucken akzeptiert. Keine Rede am Ende... sondenr "ist halt so". Stattdessen wir ne Happy Party mit vielen Grinsegesichtern gefeiert um Kirk endlich in den Captainsstuhl zu hiefen.

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Daniel Pook
  

"Wir zerst?ren sie alle"? Eher "Wir bohren L?cher in Planeten"! :P - Ich finde viel eher den emotionalen Aspekt unstimmig. Die Leute auf dem Schiff wissen alle genau, dass Spock helfen wollte, es aber nicht geschafft hat. Er hat alles daf?r getan, doch es klappte einfach nicht. Demnach m?ssen alle auf diesem Schiff, trotz des Wissens, das Spock eigentlich HELFEN wollte, einen unvorstellbaren Hass gegen ihn hegen. Sie haben ihre Familien verloren, ja. Aber was haben sie f?r deren Rettung getan? Und Spock war weder Ausl?ser der Katastrophe, noch Schuld am scheitern deren Verhinderung. Das wissen sie offenbar alle. Und ich glaube einfach nicht, dass die ganze Besatzung so naiv sein kann, Spock f?r die Trag?die b??en lassen zu wollen. Diese Blindheit geht mir einfach nicht in den Kopf. Der Tod ihrer Familien alleine reicht da nicht, dazu ist die Sachlage um Spocks Rolle zu unmissverst?ndlich klar. Aber selbst wenn ich glauben k?nnte, dass sie alle enorm b?se auf Spock sind, kann ich es nicht nachvollziehen, dass die Romulaner gleich ganze Planeten zerst?ren. Immerhin tun sie vollkommen unschuldigen, friedlichen V?lkern damit genau das an, was sie selbst erlitten haben. Und das ist einfach nur beliebig, nirgendwo begr?ndet. Warum sollten sie das, was ihnen selber geschehen ist, auch anderen unbeteiligten antuen wollen? Wo sie doch selber immer wieder betonen, wie schrecklich und grausam es f?r sie selber war. - Vielleicht kann ein Mensch/Romulaner durch solch ein Schicksal komplett gest?rt und psychisch zum Vollfreak werden, der Massenmord begeht. Aber gleich eine ganze Gro?raumschiffcrew (angeblich alles Minenarbeiter), die offenbar bedingungslos folgt?!

David Mamet w?rde ?ber diesen Plot und im speziellen Neros Handeln wahrscheinlich sagen: "Er hat einen Grund, aber keinen guten." :P :D

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Tyren
  

Eben das ist es ja...f?r Alt Spock sind vielleicht Sekunden vergangen aber die ganze romulanische Crew hat 25 Jahre gewartet und kein einziger dachte sich "Wir k?nnten ja neu anfangen auf einem Romulus was noch exestiert"...kein einziger dachte sich "Wir k?nnten uns besser r?chen wenn wir Romulus in dieser Zeit st?rken und sogar f?r die Zukunft vorsorgen um den Planeten zu retten" (immerhin hat dieses Minenschiff!! es geschafft paar der st?rksten F?derationsraumschiffe mal eben aus dem All zu wischen...wie stark w?re dann ein Kampfschiff mit der Technologie?)...das alles w?re wirklich glaubhaft ...wenn die Zeitspanne nicht so riesig w?re...aber 25 Jahre in diesem Zeitraum ver?ndert man sich komplett...und diese Crew sa? mehr oder minder unt?tig auf ihrem Arsch und hatte sehr viel...also wirklich sehr sehr sehr viel Zeit nachzudenken. Und was besseres als "Wir zerst?ren sie alle" ist Ihnen nicht eingefallen?

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Daniel Pook
  

@Pousch
Das ist auch genau mein Kritikpunkt an den "B?sen". Ihr handeln ist so was von abgrundtief gest?rt, unlogisch und sinnlos, dass ich ihnen das Motiv daf?r so einfach nicht abnehmen kann. Es gibt eine Erkl?rung im Film, ja, aber die ist mir einfach nicht glaubhaft genug.

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Pousch
  

Versteht mich nicht falsch, ich mochte den Film. Sehr sogar. Doch als ich jetzt mal Zeit hatte dr?ber nachzudenken kam ich zu folgender Frage:

Neros Heimatplanet wird zerst?rt (tragisch!) und sein Schiff reist zur?ck in die Vergangenheit mitsamt dem Wissen wann dies geschehen wird und (nachdem Spock angekommen ist) auch dem Mittel, um den Planeten zu retten. Was w?rdet ihr machen: Nachhause fliegen und einfach warten bis man die Katastrophe verhindern kann und alles ungeschehen machen ODER dem einzigen Typen der eurem Planeten retten wollte (oder konnte) das Leben zur H?lle machen und Milliarden von Vulkaniern killen?

Ernsthaft, das versteh ich nicht ganz!

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Tyren
  

So auch wenn ich wohl der einer der wenigen bin...und wahrscheinlich auch eine negative Kritik f?r den kommentar bekommen werden (wie die anderen die sich gegen den Film ?u?erten)...ich fand ihn mies.

Erstmal wegen der Zeitspr?nge Geburt - Kind - Barpr?gelei - Kadett - Suspendiert und schon 1. Offizier kurz danach Captain eins der gr??ten Schlachtschiffe der F?deration (mit 25 Jahren)...meine Fresse also so eine Karriere m?chte ich auch machen...?berhaupt machen alle eine wundersame Karriere...bamm bamm bamm und schon wurden sie alle zu Br?ckenoffzieren bef?rdert...ganz ehrlich als normales Crewmitglied w?rde ich mich "etwas" ?bergangen f?hlen von einem Kadetten (also Rang 0!!) mal eben ?berholt zu werden. Und zwar KOMPLETT ?berholt zu werden.

Dann der Bohrer...der wird von zwei!! Phasergewehren platt gemacht...haben die Vulkanier keine J?ger, Raumschiffe, Gravpanzer oder was wei? ich?! Oder haben die den Riesenbohrer der dir Planetenkruste mal eben aufbohrt glatt ?bersehen?

Dann der Eisplanet...wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit auf einem Eisplaneten genau die H?hle zu treffen in der Back to the Future Spock rumsitzt? Und wie hoch ist sie am F?derationsst?tzpunkt Scotty zu treffen? Und vorallem wie zum Teufel beamen sie sich ohne genauere Koordinaten (die Enterprise stand ja nicht still sondern flog weiter) ?ber so eine Entfernung wieder zur?ck zur Enterprise? Das k?nnen nichtmal die aus Voyager oder TNG...vorallem ganz sicher nicht durch Scottys Formel mit der damaligen Technologie.

Dann was machen die Romulaner 25 Jahre lang? Mal ehrlich 25!! Jahre!! Denkt mal nach was ihr in beinahe 3 Jahrzehnten gemacht habt...woher nehmen sie die Nahrung, Energie, Rohstoffe...egal was her...warum meutert die Crew nicht...immerhin ist Romulus hier noch gl?nzend und sch?n...mit FRAUEN (ach kommt alle M?nner ob Romulaner, Mensch, Vulkanier sind doch triebgesteuert und nach 25 Jahren w??te ich jedenfalls was ich dringender br?uchte)!! Vorallem wie zum Teufel wurden sie 25 Jahre lang ?bersehen? Und warum haben sie ?berhaupt Glatzen? Flohpandemie auf Romulus? Wo waren die ganzen Raumschiffe? Die F?deration wird ja wohl mehr als 7 Raumschiffe haben...vorallem um ihren Heimatplaneten zu sch?tzen...selbst wenn sie den Sicherheitscode hatten wird ja wohl irgendjemand das Monster an Raumschiff entdecken k?nnen. Und warum h?lt ein Raumschiff von vor 25 Jahren l?nger durch als ein 6 oder 7 "neuere" Raumschiffe?

Warum kann scheinbar jeder Asiate mit Katanas umgehen? Und verdammt nochmal warum bekommt Kirk von so ziemlich jedem im Film einmal die Fresse poliert?

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Eerazor
  

Da muss ich sagen zu der Wackelcam stimme ich hier zu. Es trend der mal wieder abgeschaffen werden soll. Im TV Funktioniert es, da der Bildschirm klein ist, aber im Kino nicht. Klar, ich verstehe es soll uns n?her an der Aktion bringen, aber hallloo?!? Es kann ?bertrieben werden. In Star Trek fand ich es nicht all zu schlimm, da die Szenen relativ kurz waren, aber da sollte man mal was von dem ersten Transformers abgucken. Da war es Slow-mo, und sogar sehr gut gemacht, da hat man wirklich jede einzelheit mitbekommen.

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