Star Wars - Der Krieg der Sterne wird 40

Star Wars: A New Hope feiert Geburtstag. Heute vor 40. Jahren wurde Filmgeschichte geschrieben als der erste Teil der Star Wars-Reihe in die Kinos kam.

Star Wars: A New Hope wird 40.

Star Wars: A New Hope wird 40.

Star Wars ist mehr als nur eine Filmreihe; es ist ein eigenes Imperium, das mit jedem Jahr erweitert wird. Schon lange hat die Geschichte, die mit Luke, Leia und Han begann, den Sprung von der großen Leinwand in weitere Medien geschafft und uns unzählige weitere Storys in einer weit, weit entfernten Galaxie erleben lassen.

Dieses Jahr feiert der Film, mit dem alles begann, seinen 40. Jahrestag: Am 25. Mai 1977 lief Krieg der Sterne zum ersten Mal in den US-Kinos (in Deutschland erschien er ein Jahr später). Wir nehmen das zum Anlass ein wenig in Erinnerungen zu schwelgen und euch davon zu berichten, wann wir eigentlich zum ersten Mal in Kontakt mit dem Star Wars-Universum gekommen sind und warum es für uns so eine besondere Bedeutung hat.

Rae Grimm @freakingmuse

Als ich noch ein Kind war gab es bei uns eine Tradition: Jedes Jahr zu Silvester pilgerte mein Vater in die Videothek und besorgte einen Stapel Filme, mit denen wir uns die Zeit bis Mitternacht vertrieben. So lernte ich unter anderem Klassiker wie Indiana Jones, Die Goonies, Stirb Langsam und Lethal Weapon kennen (nein, meine Eltern hielten nie sonderlich viel von Altersbeschränkungen).

Ein Jahr in den frühen 90ern ist mir allerdings in besonderer Erinnerung geblieben, denn hier brachte mein Vater erstmals die erste Star Wars-Trilogie nach Hause. Es war das erste Mal, dass ich bewusst mit Science-Fiction in Kontakt kam und ich verliebte mich quasi sofort in den Krieg der Sterne. Wie jedes kleine Mädchen wollte ich Prinzessin Leia sein - aber bitte mit Lichtschwert, danke.

Es wurde zu einem Ritual, die Filme gemeinsam immer wieder zu gucken, wann immer sich die Gelegenheit bot. Und obwohl mein Vater kein sonderlich großer Kinofan ist, sahen wir uns jeden danach veröffentlichten Teil gemeinsam im Kino an. Die Silvester-Tradition gibt es zwar mittlerweile nicht mehr, dafür haben wir seit der Veröffentlichung von Episode 7 eine neue Tradition: Jedes Jahr unter dem Weihnachtsbaum findet mein Vater ein Star Wars-T-Shirt und Kinokarten für den nächsten Teil der Reihe.

Dank Krieg der Sterne hat sich nicht nur eine großartige Familientradition bei uns entwickelt, der Film legte außerdem den Grundstein für meine Liebe zu Science-Fiction. Für beides bin ich Star Wars für immer dankbar.

Hannes Rossow @treibhausaffekt

Soll ich ehrlich sein? Wir haben das Jahr 2017 und ich habe Krieg der Sterne noch kein einziges Mal gesehen. Natürlich weiß ich, worum es in dem Streifen geht. Ich kenne alle Figuren, alle Handlungsstränge und kann sogar bei popkulturellen Anspielungen den Bezug herstellen. Aber wirklich gesehen habe ich den Film nicht. Star Wars war und ist für mich schon immer ein Universum, das mir in erster Linie in Videospielen begegnet.

Ich habe mich in Star Wars Jedi Knight: Jedi Academy durch die harte Schule von Kyle Katarn geschlagen, habe die großen Schlachten in den ersten Star Wars: Battlefront-Teilen erlebt und bin tief in die Vorgeschichte der Kino-Reihe eingetaucht, als ich mich wochenlang in Knights of the Old Republic verloren habe. Ich glaube, letztlich habe ich öfter als Chewbacca gespielt, als dass ich ihn auf der Kinoleinwand gesehen habe.

Aber ohne Krieg der Sterne hätte ich all diese Spiele niemals spielen können und allein deswegen gratuliere ich dem Film ganz herzlich zum 40. Geburtstag. Denn auch ohne jemals den Abspann gesehen zu haben, weiß ich um den immensen Einfluss, den die Abenteuer von Luke, Leia, Han Solo und Co. auf viele meiner Lieblingsspiele hatten.

Dom Schott @r3ndom

Meine erste Berührung mit Star Wars geschah im zarten, rotbäckigen Alter von neun Jahren, als ich eher zufällig mit meinem Vater in der Kinopremiere von Star Wars: Episode 1 landete und mich sofort in die lichtschwertschwingenden SciFi-Ritter verliebte. Ich erinnere mich noch, dass ich nach der Vorstellung am Mantel meines ebenfalls beeindruckten Vaters zupfte und sagte: "Ich will auch mal wie Qui Gon Jin werden, nur ohne das Sterben." Damit hatte mich das Star Wars-Franchise fest in seinem Griff und neben der klassischen Trilogie sah ich natürlich nicht nur jeden neuen Film im Kino, sondern arbeitete mich auch intensiv in die dazugehörigen Videospielwelten ein.

Dank der Art und Weise, wie sich das Franchise zuletzt mit Episode 7 und Rogue One weiterentwickelt hat, werde ich diesem Universum wohl auch noch lange Jahre treu bleiben. Denn gerade dann, als die "Gut gegen Böse"-Geschichte allmählichen ihren erzählerischen Reiz verlierten, entdeckten die Star Wars-Autoren die faszinierende Grauzone für sich, in die sie nun mehr und mehr Figuren schmeißen. Die Bösewichte Count Doku und Darth Maul sowie der moralische Grenzgänger Qui Gon werden aber wohl weiterhin zu meinen liebsten Schwertschwingern gehören. Und was freue ich mich auf den Tag, wenn ich irgendwann einmal meinem Nachwuchs die Star Wars-Filme zeigen darf und herausfinde, ob ihr Herz eher für die Sith oder für die Jedi schlägt.

In diesem Sinne: Alles gute, lieber Herr oder Frau Wars, und danke für die vielen tollen Geschichten!

Kai Schmidt

Hey Star Wars, ich bin ebenfalls Baujahr 1977, und mir wird gerade wieder mal schmerzlich bewusst, wie alt ich bin. Allerdings hast du mir auch wahnsinnig dabei geholfen, das Kind im Manne zu bewahren - Actionfiguren und Lego Star Wars zu sammeln hält eben jung. Nein, liebe Miesepeter, das hat mit kindisch sein nichts zu tun! Star Wars zieht sich wie ein roter Faden durch mein Leben, seit meinem sechsten Lebensjahr bin ich der Macht verfallen. Damals sah ich nämlich Die Rückkehr der Jedi-Ritter im örtlichen Dorfkino.

Weil der kleine Saal eigentlich ausverkauft war, musste ich ganz hinten auf einer Getränkekiste sitzen. Das werde ich sicher niemals vergessen. Obwohl ich die Story damals unmöglich verstehen konnte, war ich von der Macht der Bilder fasziniert und musste unbedingt auch den Rest sehen. Erst nach dem dritten Teil folgten dementsprechend Das Imperium schlägt zurück im selben Dorfkino und schließlich Krieg der Sterne auf VHS.

Gerade erst habe ich mir übrigens Krieg der Sterne zur Feier des Jubiläums in seiner unveränderten Form wieder mal auf Laserdisc angesehen, und wenn ich nicht schon längst Fan wäre, hätte es mich jetzt gepackt. Der Film ist so zeitlos und fantasievoll, dass er zu Recht zu den ganz großen Klassikern der Kinogeschichte gehört. Mit den Prequels konnte ich hingegen nie etwas anfangen.

Über Star Wars lernte ich auch meinen bis heute besten Freund kennen: Als ich in der Grundschule AT-ATs und TIE Fighter zeichnete, kamen wir irgendwie ins Gespräch und spielten schon bald gemeinsam mit unseren Actionfiguren im Sandkasten. Vielen Dank dafür, Star Wars!

Tobias Veltin @FrischerVeltin

Ich bin mit erst 1999 mit Episode 1 und damit der ungeliebten zweiten Trilogie in Berührung gekommen, die restlichen Filme holte ich dann direkt im Anschluss voller Begeisterung nach. Und ja, ihr könnt mich steinigen, aber die Filme mit dem Werdegang von Darth Vader schaue ich mir auch heute noch gerne an. Natürlich stinken sie gegen die Originale ab, unterhaltsame Filme (vor allem das Pod-Rennen und Vaders "Operation") sind sie aber dennoch.

Star Wars ist für mich seitdem DAS moderne Märchen, packend in seiner Inszenierung, spektakulär und trotzdem gefühlvoll, mit Humor aber auch ernsten Momenten. Schlicht alles, was einen echten Klassiker ausmacht.

Neben den Filmen verbinde ich Star Wars aber auch mit großartigen Momenten in Videospielen. Die Schlacht auf Hoth in Shadows of the Empire, das "Sich-mächtig-Fühlen" in The Force Unleashed oder die Frustmomente in Super Star Wars: es fällt schwer, bei diesen Erinnerungen nicht uns Schwärmen zu geraten.

Ein tolles Universum mit vielen großartigen Ideen und Geschichten wird 40 - Alles Gute zum Geburtstag, Star Wars!

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Datum:

25.05.2017, 10:07 Uhr

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