Brütal Legend

Was für eine Kombination: Tim Schafer, Adventure-Gott und tragischer Psychonauts-Held macht ein Spiel über Heavy Metal. Mit Jack Black in der Hauptrolle. Das klang zu perfekt, um wahr zu sein. Doch nach langem Bangen, dass es sich nicht bloß um ein kurzlebiges Hirngespinst handelt und einer ausgestandenen Gerichtsaffäre nach dem Wechsel des Projekts von Activision zu EA, steht das stilecht mit Metal-Umlaut ausgestattete Brütal Legend zum Angriff bereit. Wir haben die Pommesgabel gen Himmel gereckt und sind mit Eddie Riggs in die Schlacht gezogen. Hail, hail, hail and kill!

Die Mitte der Neunziger waren leise. Ich habe Michael Jackson und Ace of Base gehört, die härtesten Klänge, die in unserem Haus zu vernehmen waren, entstammten den Scorpions- und 'Dire Straits'-Klassikern meines Vaters. Doch quasi über Nacht sollte sich alles ändern, denn eines Tages sah ich im TV ein Videoclip-Special über Metallica. Und es wurde LAUT.
Enter Sandman, One, Master of Puppets... alles gut und schön, aber im Vergleich zu Manowar, die mir ein Freund kurze Zeit später vorstellte, schienen Hetfield und Co. plötzlich die reinsten Softrocker zu sein. Manowar sagen über Blut, Barbaren in Lendenschürzen und brutale Schlachten. Episch! Pathetisch! Zwar auch ein bisschen albern, wenn man sich die Texte und Albumcover nüchtern anguckte, aber Metal darf albern sein. Metal muss dick auftragen. Metal schleicht sich nicht durch den Hintereingang, Metal fährt hupend mit der Harley auf die Bühne. Tim Schafer hat dieser Musik nun ein digitales Denkmal gesetzt.

The Gods made Heavy Metal...

Eddie Riggs ist ein Roadie der alten Schule, traditionsbewusst und trinkfest steht er modern getrimmten NuMetal-Bands, so wie jener aus dem Intro von Brütal Legend, skeptisch gegenüber. 'Kabbage Boy' quälen Eddie nicht nur mit ihrer Musik, der Gitarrist kann es auch nicht lassen, auf der wackeligen Traverse rumzuklettern. Als die Konstruktion mitsamt Musiker zusammenkracht, nimmt das Schicksal seinen Lauf. Eddie wird verletzt, sein Blut tropft auf seine überdimensionale Gürtelschnalle, die eigentlich ein uraltes Amulett ist. Dadurch wird der Dämon Ormagöden zum Leben erweckt, der sich sogleich über Kabbage Boy hermacht und Eddie in eine fremde Dimension verfrachtet, in der die Menschheit versklavt wurde und Metal-Götter alte Symbole verstreut haben, die - man ahnt es bereits - nur von Eddie Riggs entziffert werden können. Der Roadie ist plötzlich Held einer brutalen Legende.
Tim Schafer hat immer wieder betont, dass die Welt von Brütal Legend wie ein Spiel gewordenes Cover eines Metal-Albums wirken soll. Szenerien, die vor allem auf großflächigen LPs die Gedanken der Fans beflügelt haben. Er und sein Team von Double Fine haben ganze Arbeit geleistet und eine ebenso einzigartige wie ikonografische Umgebung geschaffen, die lustvoll schwermetallische Statussymbole zitiert. Türme aus Gebeinen wachsen in die Höhe, steinerne Gitarren zieren die Ebenen, gigantische Schwerter stecken in der Erde. Leder, Chrom und Stahl sind allgegenwärtig. Zusätzlich bemerkt man die von den Designern aufgeführten Inspirationen aus Gothic-Kultur, der nordischen Mythologie und den verstörenden Gemälden eines Hieronymus Bosch. Einen vergleichbaren Stil bietet kein anderes Videospiel. Erkauft wird die Coolness aber mit ein paar schwachen Texturen und auffälligen Pop-Ups. Außerdem ist mir die Welt ein wenig zu leer. Ich hätte es gerne noch ein Spur pompöser gehabt.
Br?tal Legend

...and saw that it was good

Direkt nach seiner Ankunft im alten Tempel des Ormagöden findet Eddie zwei mächtige Waffen: Eine riesige Doppelaxt und eine Flying-V-Gitarre. Zusammen bieten sie eine gute Kombination für Nah- und Fernangriffe, was auch direkt auf die Probe gestellt werden kann. Die Grundmechanik von Brütal Legend ist die eines Hack&Slays: Mit einem Button schwingt Eddie die Axt, mit einem weiteren werden Energiestrahlen aus der Sechssaitigen abgefeuert. Mit diesem einfachen Kampfsystem vermöbelt ihr Dämonenpriester und Stahlspinnen. Spezialaktionen werden per Gitarrensolo herbei gerufen, die dazugehörige Rhythmus-Sequenz erinnert stark an Ocarina of Time. Je nach Solo, die vorher an speziellen Tafeln gelernt werden müssen, lässt der Roadie alte Relikte auferstehen, vernichtende Attacken vom Stapel oder ruft seinen Hot Rod herbei, mit dem sich die freie Welt schneller und komfortabler erkunden lässt. In sogenannten Motorenschmieden könnt ihr Waffen und Vehikel aufmotzen, bezahlt wird mit Feuerzeugpunkten, die ihr zB durch Nebenmissonen oder typische Fleißaufgaben ("Befreie X Drachenstatuen") einheimst. Die optinalen Quests leiden leider - für Sandbox-Spiele nicht untypisch - an zu vielen Wiederholungen. Und "Bringe Gegenstand X in soundsoviel Minuten zu Y”-Missionen waren auch noch nie die Speerspitze der Kreativität.
Man spürt, dass es Double Fine mehr um eine stringente Hauptstory ging, in der daher auch der meiste Reiz und die witzigsten Ideen zu finden sind. Früh schließt sich Eddie Riggs dem menschlichen Widerstand an (angeführt von einem gewissen Lars Halford, der zudem noch aussieht wie Dave Mustaine an einem guten Tag), der allerdings nur aus drei Personen besteht. Es ist klar: Mehr Unterstützung muss her. In ihren Minen versklavt die Hair-Metal-Armee des General Lionwhyte junge Männer, die den ganzen Tag nichts anderes machen, als mit ihrem Kopf gegen die Steinwände zu schlagen. Eddie befreit die stiernackige Meute und hat fortan seine eigene Headbanger-Truppe, die sich mit simplen Befehlen kommandieren lässt. Wie in Overlord weist ihr die Langhaarigen an, euch zu folgen, ein Gebiet zu sichern oder ein markiertes Ziel anzugreifen. Zusätzlich könnt ihr die Finger zum Teufelshorn formen und einen Moshpit starten, bei dem die ehemaligen Sklaven mit einer Kopfnuss-Stampede alles niederwalzen. Mit einer kleinen Schar von Verbünden klappt das Befehls-Schema noch gut, später, wenn ihr weitere Anhängerschaften rekrutiert habt und mit ihnen in die Schlacht zieht, wird es aber schnell sehr unübersichtlich, da die Einheiten des Feinds oft zum Verwechseln ähnlich aussehen und alles kreuz und quer durcheinander wuselt. Es ist mir nicht selten passiert, dass ich mehrere Sekunden lang auf einen Gegner eingedroschen habe, bevor mir dämmerte, es hier in Wahrheit mit einem Freund zu tun hatte. Passiert mit im echten Leben nur, wenn ich betrunken bin. Weiteres Manko: Brütal Legend nimmt euch zu lange zu sehr an die Hand. Wenn man ein Tutorial über mehrere Missionen dehnt, wird es dadurch nicht besser. Im Gegenteil: Es nimmt sogar Schwung aus dem Spiel.
Br?tal Legend

They said to play it louder than Hell...

Auch wenn Tim Schafer zu Recht zu den beliebtesten Spieldesignern gehört - seine Informationspolitik sollte er in Zukunft überdenken. Denn wenn ein Großteil der Spieler (so ist es zumindest Foren und Blogs zu entnehmen) nicht weiß, dass sich ein guter Teil des 'Brütal Legend'-Gameplays am RTS-Genre bedient, ist irgendwas falsch gelaufen. Das Anwerben von Anhängern dient nämlich in erster Linie dazu, Eddie für die großen Bühenshows fit zu machen, bei denen bekannte Elemente der Echtzeitstrategie passend zum brütalen Setting adaptiert werden. Eine schnell aus dem Boden gestampfte Bühne dient als Basis, sogenannte Fan-Geysire können zu Merchandising-Ständen umfunktioniert werden, woraufhin sich die Seelen der Fans manifestieren und für euch kämpfen. Natürlich versucht der Gegner seinerseits, die Stände zu zerstören bzw. umzupolen und eure Bühne einzunehmen. Nun seid ihr damit beschäftigt, neue Truppen zu erschaffen, diese zu lotsen, auf die Basis aufzupassen und nebenbei noch die Schlacht zu gewinnen. Was vielleicht in dieser Form noch ganz nett klingt, ist in Wahrheit sehr hektisch und nimmt viel von der direkten Kontrolle über Eddie Riggs. Denn mal ehrlich: Wenn ich schon ein breitschultriger Roadie mit Barbarenstreitaxt und magische E-Gitarre bin, will ich die Drecksarbeit doch auch alleine erledigen.
Der Multiplayer-Modus konzentriert sich ausschließlich auf diese Bühnenschlachten. Auf sieben Karten erschafft ihr Einheiten, nehmt Fan-Quellen ein und entert sich Bühne des Kontrahenten. Im Gegensatz zum Hauptspiel habt ihr hier die Möglichkeit, zwei weitere Fraktionen zu steuern: die Trauerklöße der Drowning Doom, die auf Gothic-Look setzen, sowie die Tainted Coil, die Garde des Imperators Doviculus. Im autarken Multiplayer funktionieren die Strategie-Schlachten deutlich besser. Die unterschiedlichen Einheiten mit ihren individuellen Spezialattaken geben dem Kampf um die Fangunst Tiefe, auch wenn die Vielzahl von Kommandos, Team-Aktionen und Gitarrensoli zunächst etwas verwirrend ist. Echte RTS-Profis wird der MP wahrscheinlich nicht sonderlich beeindrucken, eine nette Zugabe ist er trotzdem.
Br?tal Legend

...We promised that we would

Die Rolle des Eddie Riggs mit Jack Black (der in der deutschen Version von seiner bekannten Synchronstimme Tobias Meister vertont wird) zu besetzen, war ein kluger Schachzug. Der Schauspieler und Frontmann von Kultkapelle Tenacious D verkörpert seine Figur nahezu perfekt. Jack Black IST Eddie Riggs und glänzt mit flotten Sprüchen und der passenden Attitüde. Nicht umsonst stand Black mit seinen markanten Proportionen für den Look des Über-Roadies Pate. Ihm zur Zeite steht eine nicht weniger illustre Cast aus Szenegrößen, mit deren Auftritt sich Schafer sicherlich so manchen Jugendtraum erfüllt haben dürfte. 'Judas Priest'-Sänger Rob Halford, Lemmy von Motörhead, Lita Ford, Ozzy Osbourne und Tim Curry, der während der Aufnahmen Ronnie James Dio ersetzte, sind Idole, die wohl jeder Metal-Fan gerne mal neben sich im Tonstudio sitzen hätte. Blacks langjähriger Weggefährte Kyle Gass ist natürlich auch mit dabei. Falls ihr auf deutsch spielen wollt, könnt ihr dies bedenkenlos tun. Die Lokalisierung ist sehr ordentlich. So richtig awesome sind die Dialoge und Charaktere aber nur im englischen Original. Alle prominenten Sprecher liefern eine überzeugende, charismatische Leistung ab, werden vom Soundtrack des Spiels allerdings an die Wand gespielt. Über 100 Songs von 3 Inches of Blood bis Whitesnake erschallen bei Brütal Legend aus den Boxen. Dass wir mit Eddie Riggs nicht zu JayZ und Lady Gaga durch die Pampa fahren, war zwar schon von vornherein klar, aber es war nicht unbedingt damit zu rechnen, dass die Tracklist derart umfangreich und hochklassig ist. Es wurden nicht einfach nur ein paar Songs wahllos zusammengemixt, sondern man merkt, dass die musikalische Untermalung mit Sachverstand und Leidenschaft auserkoren wurde. Auch Jack Black selbst soll bei der Auswahl mitgewirkt haben. Wer die komplette Songliste vorgelesen bekommen möchte (während Tim Schafer einen Zauberwürfel löst), schaut sich am besten dieses Video an:
Br?tal Legend

Up the Irons!

Kommentare

salasar
  

? seine Informationspolitik sollte er in Zukunft ?berdenken. Denn wenn ein Gro?teil der Spieler (so ist es zumindest Foren und Blogs zu entnehmen) nicht wei?, dass sich ein guter Teil des 'Br?tal Legend'-Gameplays am RTS-Genre bedient, ist irgendwas falsch gelaufen.


Hab letztens mal hier gelesen wie sich leute aufgeregt haben, wegen den ganzen vorab videos. Bei bekannten Franchises kann ich das verstehen. Bei einem Uncharted 2 oder Call of Duty wei? mann was einen erwarten.
Bei neuen Marken werd ich in zukunft mir aber jedes Vorab video anschauen damit ich eine ahnung habe was mich erwartet. Ich bin n?mlich mittelschwer ent?uscht von Br?tal Legend! Spielwelt, Charaktere, Spr?che, Ideen alles ON Top! Spielerisch aber nur Mittelklasse. Nehmt man diesen ganzen Metal Kram raus, bleibt nur das ?bliche Open World game mit sachen sammeln und finden, wie ich es dieses Jahr schon 2 mal erlebt habe (Infamous,Prototype). Und ein Kampfsystem das ausschlie?lich geschmacksache ist. Was als cooles Action-Adventure anf?ngt, entpuppt sich nach sehr kurzer zeit zu einem Overlord Clon (w?rg) nur um wieder nach k?rzer zeit, in ein Strategie-Light (doppel-w?rg) umzum?nzen.
Wie gesagt, ich hab dem Titel unvoreingenommen eine Chance gegeben. Und bin pers?nlich sehr ent?uscht worden. Weil ich ein reinrassiges Action Adventure erwartet habe und nicht so einen bunten Genre Mix mit allen zutaten die ich (pers?nlich) an Videogames uncool finde. Und damit mein ich wie gesagt einzig das Gameplay.

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RobeeDee
  

ich finde das spiel richtig geil. das men? in form der lp samt cover zum ausklappen, die musik (bin ja teilweise mit der mukke aufgewachsen; m?tley crue, ozzy, accept, skid row, usw; eine sch?ne erinnerung an die "good ol? 80?s"). hoffe es kommt ein sequel!

ea hat einige gute titel (army of two, dead space, br?tal legend, usw.) von daher nicht sonderlich ?berraschend.

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Eisenfaust
  

gestern mal ausgeborgt und angetestet. schon wirklich durchgeknallt. erfrischend...

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Cuberde
  

@Mr Happy:
Das ist ganz und gar nicht offtopic. Ja, nach beenden der Hauptquest steht einem die Welt offen und man kann verpasste Neben- und Suchaufgaben nachholen.

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Mr Happy
  

Etwas offtopic:
Wei? jemand ob man das Spiel nach der letzten Hauptquest noch weiter spielen kann um alles zu entdecken oder ist dann Schlu??
Merci

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Detta45
  

ich werds mir definitiv holen. wenn nicht jetzt, dann bald. aber die demo hat mich mehr geflasht als manches vollpreisspiel in der gesamten spieldauer! so lustige ideen, die hauptrolle - das macht das ganze echt zu einer besonderen sache! f?r mich ein pflichtkauf!

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Konterbande
  

@alp biker:
Das beginnt damit, das Black in einen Plattenladen geht, und eine LP zu Tage f?rdert, die zu gut ist, um von einem Menschen allein besessen zu werden. Deshalb hat er sie dort nicht gekauft. Er zieht sie also aus dem Regal und legt sie auf den Tisch. Zu sehen ist das Br?tal Legend Logo als Bandtitel. Der Nice-Price Sticker fordert nun zum dr?cken des Start-Buttons auf, woraufhin sich das Doppel-LP cover ?ffnet. Man kann nun weiterbl?ttern, Black zieht die Innenh?lle heraus, auf denen weitere Optionen sind und zum Schlu? die LP selbst. Alles als Realfilm. H?rt sich jetzt vielleicht dumm an, aber wenn man es sieht, f?hlt man sich wie beim Auspacken seines pers?nlichen LP-Oberkrachers vor 25 Jahren...
Und dann geht das Spiel los, siehe einen Beitrag vorher^^

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Konterbande
  

Ich kann die Kritik durchaus nachvollziehen.
Aber: Seit die Disk in meinem Laufwerk rotiert, habe ich ein Dauergrinsen im Gesicht, das mir langsam aber sicher Muskelkr?mpfe verursacht. Hier hat sich nicht nur der Designer und Jack Black einen Traum erf?llt, sondern auch mir. Einfach genial, wie hier mein Lebensstil auf die Schippe genommen wird. Und wenn dann noch, wie geschrieben, Musik-Legenden ihr Stelldichein geben, verf?hrt mich das auch mal dazu ein Wort zu verwenden, das ich sonst meide wie die Pest. Hier ist es als mein Fazit, samt ?berzogenem Gebrauch von Satzzeichen ;P

!!!EPIC!!!

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alp biker
  

Was is eigentlich das besondere am Hauptmen?? W?rde mich echt interssieren.
Auf youtube finde ich nix.

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Boron 78
  

Meine Version ist noch mit der Post aus UK unterwegs...
Will haben! Jetzt! Metal! Jack Black! Ahhhhhhhh!

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