Ninja Gaiden Sigma 2

Tomonobu Itagaki hat sein Team Ninja kurz vor Release von Ninja Gaiden II im Streit mit Publisher Tecmo verlassen. Zuvor gab er bereits in Interviews bekannt, dass es sich dabei für seine Begriffe wohl um den finalen Teil von Ryu Hayabusas Schnetzelabenteuern handeln würde. Damals hätten wir unsere Füße darauf verwettet, niemals schreiben zu müssen, dass er sich damit geirrt hat. Jetzt tun wir es doch: Das neue Ninja Gaiden Sigma 2 ist vor allem spielerisch eine nahezu-Perfektionierung der tollen 360-Vorlage und bei entsprechendem Erfolg des "PlayStation 3"-Spiels ist Teil drei laut neuem Entwicklungsleiter Hayashi fest eingeplant.


Wenn man ganz viele Gegenstände mit Weltzerstörungspotenzial hat...

... dann versteckt man die kluger Weise nicht alle an ein und demselben Ort. Richtig erkannt hat das z.B. Da Vinci mit seinem verrückten Code. Um dessen gefährliche Geheimnisse zu lüften, muss man schon ein Geschichtsexperte mit Talent für enorme Kombinationsgabe sein. Dazu noch um die halbe Welt reisen und ohnehin ganz viel Scherereien auf sich nehmen. Da die Hayabusas allerdings Ninjas mit Drachenblut und keine göttlichen Maler, Erfinder und Mediziner in Personalunion sind, packen sie alle möglichen Apokalypseartefakte einfach in ihr kleines Dörfchen und den benachbarten Fuji Berg. Mit dabei auch ein gefangener Erzdämon der Güteklasse "Tschüss Welt, war schön mit dir!". Hätte man nicht damit rechnen können, dass irgendwann mal ein düsterer Clan vorbeischneit und sich im auffälligsten Versteck der Ninjawelt nach Herzenslust bedient? Genau das passiert am Anfang von Ninja Gaiden Sigma 2 und wir müssen es dann natürlich auslöffeln bzw. wieder zurechtschnetzeln. Nachdem unser Ryu mit einer... ähm... geschickt eingefädelten Entführungsaktion abgelenkt wurde, ist die böse Schwarzspinnengruppierung in den Besitz der ultramächtigen Drachenstatue gekommen. Die logische Folge: Eine Reihe eigentlich längst verbannter Monsterkreaturen macht sich daran, die Erde auseinander zu nehmen, während der größte Badass von allen mit dem dabei vergossenen Blut wiedererweckt werden soll. Mehr braucht ihr fürs Spiel auch gar nicht wissen. Alles, was dazwischen noch so gebrabbelt wird, ist eigentlich ziemlich gehalt- teilweise auch recht sinnlos. Da wäre z.B. der blonde Sidekick Sonia, welcher Ryu von Anfang bis Ende wacker hinterher dackelt, selbst bis tief runter in den Hades. Trägt sie irgendwann mal wirklich was zur Story bei? Nicht so. Viel mehr hat man das Gefühl, sie sei bloß als billiger Grund für Ryu ins Spiel integriert worden, ab und zu doch mal den Mund aufzumachen. Und ja, vielleicht auch als Erklärung dafür, wie er in ganz kurzer Zeit an die verschiedensten Orte der Welt gelangen kann. Sie besitzt nämlich einen schicken Fluggleiter. Wie die ganze Handlung von Ninja Gaiden Sigma 2, sind die Dia- und Monologe der guten wie bösen Charaktere zwar von der Wortwahl her um Bedeutungsschwangerschaft bemüht, die Aussagen dahinter sind allerdings stets platt wie der Bodensee. Entweder heißt es im Grunde "Ich bin böse, ich mache alles kaputt.", "Du machst ja alles kaputt, du bist böse und ich töte dich!" oder "STIRB!". Nachdem man seine lichterloh fackelnde Heimatstadt nicht mehr vor dem Raub der Drachenstatue schützen konnte, wird man nacheinander praktisch kommentarlos an verschiedene Orte auf der Welt transportiert, um die dort wütenden Dämonenkönige zu besiegen. Jeder dieser Parts fühlt sich mangels vernünftiger Handlungsverbindungen ein wenig isoliert vom Rest an. Man hat in den einzelnen Szenen nie das Gefühl, gerade fürs große Ganze zu kämpfen. Der eine Dämon leidet an Depressionen, hervorgerufen durch Langeweile, der andere trägt melancholischen Hass gegen die Menschheit in sich, aber das alles tut nicht wirklich was zur Sache. Es bleibt zu platt und zweckmäßig, um Tiefe zu erzeugen. Jeder kleine Dämon muss getötet werden, damit man den großen Dämon plätten kann. Hat man einen der Macker geschlachtet, geht es übergangslos zum nächsten. That's the story - und nicht etwa das Gebrabbel zwischendrin. Immerhin sind die Cutscenes in enorm aufgepeppter Spielgrafik dank effektreicher Inszenierung ziemlich nett anzusehen ist. Ein paar coole Ninja-Actioneinlagen, große Explosionen und pompöse Auftritte der mächtigen Monsterbosse eben. Guckt man sich alles auch zum hundertsten Mal noch gerne an und ist jedes Mal wieder eine nette Belohnung nach bestandenem Spielabschnitt. Hierbei von wirklichen Must-Sees zu sprechen, wäre allerdings auch wieder übertrieben.
Ninja Gaiden Sigma 2

Absolutely staged

Was platte Klischeestory und knappe Dialoge angeht, braucht man bei einem Ninja Gaiden wie gesagt nicht unbedingt von Kritik zu sprechen. Es ist viel mehr absolut stilecht. Was Team Ninja uns bieten möchten, ist ein genretreues Arcade-Erlebnis; das Feeling alter 2D-Sidescrollingaction, adaptiert in die heutige 3D-Generation. Wie schon beim Vorgänger könnte man sich jedes Level von Ninja Gaiden Sigma 2 auch sehr gut als geradlinige 2D-Stage aus der Seitenansicht vorstellen. Gute Genrevertreter glänzten dabei immer mit viel Abwechslungsreichtum sowie aberwitzigen Verläufen des vorgegebenen Pfades und genau hier kann Ryus neues Abenteuer absolut punkten. Die Schauplätze reichen vom brennenden japanischen Dorf über New York bei Regen, Venedig bei Sonne, ein riesiges Flugzeug über den Wolken, Sumpf, Wald, Schnee... bis tief hinunter ins Reich der Toten. Wenn auch insgesamt Zerstörung in Einheit mit Düsternis die Spielwelt von Ninja Gaiden Sigma 2 beherrschen, hat jedes Setting doch einen recht individuellen Style zu bieten. Kenner des ersten Teils werden übrigens bei ihrer Rückkehr ins Dorf der Hayabusas die meisten Ecken originalgetreu in den Nachfolger transferiert wiedererkennen und über so manches in beiden Spielen genutzte Goodieversteck schmunzeln. Was die Variation des Settings innerhalb eines Kapitels angeht, schöpft Itagakis ehemaliges Baby, dem sich für Sigma 2 erneut Yosuke Hayashi angenommen hat, ebenfalls aus den Vollen. Startet man auf dem Außendeck eines fliegenden Riesenflugzeugs, findet man sich nach Kämpfen über mehrere Etagen durch Lagerhallen, Maschinenräume und das Cockpit, letztendlich in einer abstürzenden Hälfte des entzweigetrennten Jumbos wieder. Geht's im Wald los, darf man mindestens mit zwischenzeitlichen Ausflügen in Höhlensysteme, bedürftige Holzdörfer, und antike Ruinen sowie riesige Flüsse rechnen. Venedig hat, außer Wasserstraßen mit piktoresken Häusern und einer gefluteten Kanalisation, auch ein mittelalterliches Schloss sowie ein riesiges Kolosseum zu bieten. Ryus Wege führen durch laufende Riesenuhrwerke, über einen Hügel aus Gerippe/Knochenmehl-Mischmasch, eine aufwendig konstruierte Wasserradmühle hinauf, durch Lavaflüsse, auf die Spitze eines gigantischen Berges in der Hölle... usw. Man ist in Ninja Gaiden Sigma 2 wirklich kaum mal mehr als 15 Minuten in der gleichen Art von Umgebung unterwegs. Vom Konzept des aufwendigen Backtrackings und der von Anfang bis Ende jederzeit frei erkundbaren Großlevels haben Team Ninja sich mittlerweile verabschiedet, wodurch das Spieltempo auch abseits der Fights ziemlich erhöht wurde. Sigma 2 macht es in der Hinsicht sogar noch viel besser als die Vorlage, indem es die ohnehin schon simplen und deswegen auch unnötig wirkenden Rätsel um verschlossene Tore und die zugehörigen Hebel oder Schlüsselkarten einfach streicht. Dieser Art von Spiel steht das ausnahmsweise mal durchaus angenehm zu Gesicht. Leider gibt es so allerdings auch nicht viel extra zu entdecken. Einzig sammelbare Kristallschädel (Fail-Indy lässt grüßen...) liegen entweder auffällig auf dem Hauptpfad oder größtenteils offensichtlich auf den wenigen Alternativrouten verteilt.
Ninja Gaiden Sigma 2

Es hat sich ausgeblutet

"Dass man im Spiel das ein oder andere Blutbad nimmt, ist nicht etwa nur den tatsächlich in den letzten Kapiteln zu durchquerenden Blutflüssen und dem dabei herrschenden Blutregen zu verdanken, sondern selbstredend auch dem enormen Gorefaktor von Ninja Gaiden II. Kaum ein Treffer ohne mindestens einen ansehnlichen Schwall roten bzw. je nach Monstergattung grünen Körpersaftes, selbst Roboter haben irgendwo noch was organisches zum auswringen an sich." - Exakt so haben wir die "Xbox 360"-Version des Games ihrerzeit beschrieben und genau dieser Part unseres alten Tests ist es, den wir komplett aus dem Artikel zu Sigma 2 streichen müssen. Richtig, die "PlayStation 3"-Ver... bzw. -Vision des Spiels fügt der Vorlage eben nicht nur einige Aufbesserungen hinzu, sondern entfernt nebenbei auch fast alle übertriebenen Gore-Effekte aus den Kämpfen und Cutscenes. Es können immer noch Körperteile abgetrennt werden (inklusive Köpfen und sämtlichen Gliedmaßen), nur auf wild umherspritzendes Blut wird dabei verzichtet. Stattdessen sieht man bunte Magiewolken und derlei Effekte aufblitzen, auf roten Saft wird fast gänzlich verzichtet. Selbstverständlich fällt dieser Eingriff schon in der ersten Sequenz mit Ryu auf, die auf der Xbox 360 schon früh "Blood Facials" und ähnliche Leckereien zur Schau stellte. In Sigma 2 bleiben die Animationen und Kameraeinstellungen dieser Szene exakt gleich, nur kommt das Geschehen plötzlich viel sauberer und trockener daher. Warum haben Team Ninja diesen stilistisch doch sehr tiefgreifenden Schritt überhaupt vollzogen? Ninja Gaiden II wurde von der Presse sehr positiv aufgenommen, die Verkaufszahlen blieben insgesamt aber trotzdem hinter Tecmos Erwartungen zurück. So virtuos und künstlerisch der Blut-Overkill auch war, natürlich liegt die Vermutung nahe, dass man ein modernes Konsolen-Arcade-Game mit einer etwas familienfreundlicheren Darstellung leichter an eine breitere Zielgruppe heranführen kann. Während eines Preview-Events betonte Produzent/Director Yosuke Hayashi uns gegenüber, dass er sich gefragt habe, ob die starken Gewaltinhalte von Ninja Gaiden II wirklich ein Faktor wären, der das Franchise ausmache. Man habe die Brutalität bisher mit jedem Teil gesteigert, sei nun aber an einem Punkt angekommen, an dem dies einfach nicht mehr möglich gewesen sei. Ehe man nun das Risiko eingehe, sich mit der expliziten Gewaltdarstellung zu übersättigen und Ninja Gaiden auf einmal nur noch darauf reduziert zu sehen, habe man mit Sigma 2 in dieser Hinsicht demonstrativ eine aus Designersicht notwendige Änderung der Marschrichtung für die Serie vorgeben wollen. Ich habe mir natürlich trotzdem selber große Sorgen gemacht, ob Ninja Gaiden II ohne seine, wie ich nach wie vor finde sehr stylische und kunstvolle, Gore-Schiene überhaupt noch das gleiche Flair bei mir erzeugen könnte. "An die Realität erinnert dabei kaum noch etwas. Was geboten wird ist viel mehr Slapstick für Erwachsene, mit künstlerischem Appeal.", war ich damals immerhin regelrecht begeistert und bin es immer noch. Jetzt, da ich Ninja Gaiden Sigma 2 aber endlich in Ruhe Zuhause auf der PlayStation 3 spielen kann, ist der Unterschied gar nicht so groß wie befürchtet. Ich habe beim Spielen nicht mal mehr bewusst wahrgenommen, dass da irgendetwas fehlen würde. Im Prinzip ist es ja so: Vorher hat man die explizite Gewaltdarstellung für sehr wichtig gehalten, weil sie in Ninja Gaiden II absolut omnipräsent war und einem somit in jedem Fight voll in beide Augen geklatscht wurde. Und es war/ist cool wie Sau, keine Frage! Doch der Star des Spiels war und ist letztendlich die fantastische Kampfmechanik und sie ist auch der einzige wahre Grund, warum Ninja Gaiden so viel Spaß macht. Spielt Sigma 2, ihr werdet genau so viel Spaß damit haben und schnell feststellen, dass die (coolen) Blutduschen letztendlich einfach nur da waren. Sie waren da und waren cool, vermissen werdet ihr sie in Sigma 2 aber nur dann, wenn die Gewalteffekte ganz für sich alleine etwas sind, das euch Freude bereitet. Bloß für diese Begierde braucht ihr ja dann das Spiel nicht dazu, könnt euch stattdessen auch 'nen Hardcore-Splatterfilm reinziehen. Wessen Interesse dem SPIEL Ninja Gaiden gilt, der wird den Unterschied bei Sigma 2 während des Zockens gar nicht merken. Zumal es abgetrennte Körperteile noch und nöcher, bis auf den rohen Torso, auch hier wieder ins Spiel geschafft haben. Dabei reicht es nach wie vor nur selten, sich auf die Abtrennung von ein bis zwei Gliedmaßen zu beschränken. Selbst maßgeblich verstümmelte Gegner sind stets dazu bereit, noch weiter zu kämpfen. Die dann unverändert zum Einsatz kommenden Exekutionsmoves (per simplem Druck auf "Dreieck") dürften Beweis genug dafür sein, dass sich die optische weichwäsche Hayashis in keinster Weise gameplaytechnisch ausgewirkt hat. Und eine schöne, wohl auch die erhoffte, Nebenwirkung des Gore-Downgrades ist ja auch schon vor Release zu vermelden gewesen: Ninja Gaiden Sigma 2 hat von der USK das rote Siegel bekommen, darf daher mit dem Hinweis "Keine Jugendfreigabe" in Deutschland verkauft werden und ist im weltweiten Vergleich sogar gänzlich ungekürzt. Wir erinnern uns: Ninja Gaiden II für die Xbox 360 wurde in Deutschland gar nicht erst offiziell herausgebracht, war nur per Import zu haben.
Ninja Gaiden Sigma 2

Mordsmäßig handliche Hauptdarsteller

Unbestrittene Stars des Schlachtfestes sind natürlich Ryus Waffen. Ob Riesensichel, zwei kleine Sensen oder Kettenungetüm, jedes der Splatterutensilien hat einen ganz eigenen Kampfstil sowie unterschiedliche Finishingmoves zu bieten. Trotzdem kann man das Game im Prinzip (also sofern freigeschaltet, was in Sigma 2 dank veränderter Fundstellen viel rascher möglich ist) auch komplett mit seinem persönlichen Mordsfavoriten angehen. Die Waffenhierarchie ergibt sich in erster Linie durch die Vorlieben des Spielers. Findet man einen neuen Schnetzler, heißt es also nicht unbedingt gleich, er sei jetzt die beste Waffe im Angebot. Die beiden "Sigma 2"-Neuzugänge Enema's Fang (grobes, mächtiges Breitschwert; absolute Endgamewaffe) und eine handliche, vielleicht sogar etwas ZU mächtige Kanone machen fehlende Killertools wie die Maschinengewehrharpune (keine Angst, die zähen Unterwasserfights wurden ohnehin gestrichen) oder die Brandshuriken vergessen. Trotz des Wissens um die ein oder andere besonders starke Favoritenwaffe haben wir die unterschiedlichen Prügel/Schussgeräte während unserer "Ninja Gaiden"-Sessions immer mal wieder durchgewechselt. Einfach der Abwechslung wegen und weil sie eigentlich alle ziemlich effektiv; nach neuerlicher Feinabstimmung sogar noch besser ausbalanciert sind. So freut man sich auch bei jedem Neuzugang im Arsenal und jedem erworbenen Upgrade aus dem Shop (Neues System: Gesammelte Seelen darf man komplett für Support-Items ausgeben. Waffenupgrades gibt es pro Verkaufsstand nur EINS nach Wahl, bei je nach Spielfortschritt eingeschränkter Auswahl, dafür aber umsonst.) über neue Moves und Exekutionsarten, die es zu bewundern gibt. Womit wir hier auch nun wirklich den Hauptreiz an Ninja Gaiden Sigma 2 beschrieben hätten, denn der liegt ganz klar auf superflotten, animationstechnisch extrem weichen, ausufernden Gemetzeln. Schön eins nach dem anderen, ohne große Pausen. Genrefanatiker lieben das und die bekommen mit Ryu Hayabusas neustem Abenteuer in Edelfassung endlich auch auf der PlayStation 3 eines der in dieser Hinsicht besten Slashergames geboten. Auf Sonys Konsole sind sogar auch Freunde des Fernkampfes begeistert, denn Shuriken, Kanonenwumme und Schneidebummerang dürfen endlich flexibel auch beim Laufen benutzt werden. Ryu bleibt beim Schießen also genau so fuchseflinke wie immer und verstarrt nicht mehr so elendig wie in der 360-Version der Fall, hat zudem übrigens jetzt unendlich Munition in den Taschen.
Ninja Gaiden Sigma 2

Definiere „unfair“!

Ein Mythos, welcher der Ninja Gaiden Serie schon länger anlastet, ist das Image unfair und bockschwer zum Spieler zu sein. Warum wir diese Herausforderung trotzdem seit jeher gerne annehmen? Nun, Team Ninja schaffen es immer wieder, eine Steuerung auf die Controllerbeine zu stellen, die uns jederzeit das Gefühl gibt, Herr der Lage zu sein. Selbst wenn von allen Seiten Feinde heranstürmen und uns Magiegeschosse um die Ohren fliegen, haben wir den passenden Befreiungsmove parat oder rennen einfach längs an der Wand entlang, um etwas Luft zu holen. Man weiß jederzeit, auch wenn es mal sehr hart ist: "Dieses mal war ich nicht gut genug, aber es ist machbar." Klar, es gibt in Ninja Gaiden Sigma 2 wieder Elemente, die einem sehr schnell, sehr viel Lebensenergie rauben. Raketenbeschuss von mehreren Feinden zum Beispiel. Das kann auch nerven, genau so wie die flinken Hundegegner, kleinen Fledermäuse oder die grätenhaften Geisterfische. Bossgegner kleistern einen manchmal auch gut und gerne den ganzen Bildschirm mit flächendeckenden, sichtblendenden Attacken zu oder packen Ryu gleich blitzschnell in die kräftigen Faustballen. Zuerst einmal muss dazu aber gesagt werden, dass Hayashi-san und seine Truppe für die "PlayStation 3"-Adaption an jedem der genannten Eckpunkte massive Polierung betrieben haben. Alle Gegnerhorde, besonders aber die mit kleineren Viechern, sind deutlich zusammengeschrumpft. Jeder einzelne Bossfight fühlt sich zum Positiven hin überarbeitet an, ein paar richtige Frustendgegner sind gar der Schere zum Opfer gefallen oder durch angenehmere Zeitgenossen ausgetauscht worden. Oha, ist das nach der Blutreduktion der endgültige Beleg dafür, dass ich hier über die Softiefassung von Ninja Gaiden II schreibe? Mitnichten, dafür sorgen zahlreiche neu ins Spiel gestreute Zwischenbosse (u.a. die Freiheitsstatue und ein überdimensionaler "Ong Bak"-Klon), vor allem aber die enorm verbesserte Gegner-K.I. von Sigma 2. Selbst Standard-"Schwarzspinnen-Ninjas" warten nun häufiger eure Aktionen ab, versuchen gezielter eure deckungslosen Phasen abzuwarten und weichen besonders Spezialattacken vorausschauender aus. Man hat es in der überarbeiteten Version des Spiels also nicht unbedingt einfacher, gut beherrschte Kampfkunst und hohes Aufmerksamkeitsvermögen werden dafür aber so sehr belohnt wie noch nie. Und ist ein Game gleich unfair, wenn es den Spieler dazu verdammt, bei schlampiger Spielweise auch mal etwas abkriegen zu müssen? Schlussendlich halte ich daran fest, was ich sogar bereits über das 360-Original geschrieben habe: Es fordert, aber es frustet nicht! Während laufender Kämpfe erhält man wie gewohnt leuchtende Energiesterne von bereits getöteten Widersachern. Darunter Mana genau wie sofort wirkende Lebensenergie. Hat man alle Feinde im nahen Umfeld abgeschlachtet, verbrannt oder sonst wie erledigt, lädt sich die Healthbar jedes mal wieder fast komplett von alleine auf. An jeder Speicherstatue gibt es sogar bei der ersten Benutzung die komplette Gesundheit, samt permanentem Schaden, wieder aufgefrischt. Den Luxus gibt es so in etwa alle zehn bis fünfzehn Minuten, in dem Abstand begegnet man den großzügig gestreuten Savepoints nämlich. Raubt ein Boss euer Leben, dürft ihr den Kampf an Ort und Stelle sogar sofort wieder von neuem aufnehmen. Praktisch an jeder Ecke im Spiel findet ihr Kisten, deren Inhalt meist Gegenstände mit Lebensspenderfaktor oder Manaquellen darstellen. Setzt man eine der jeweils um zwei Stufen hochlevelbaren Zauberkräfte oder einen anderen Specialmove ein, ist man währenddessen unantastbar. Den fiesesten Gegnerwaffen hat man selber immer ein noch fieseres Equivalent entgegenzusetzen, Hinrichtungsattacken vollführt man nach kurzer Zeit am Fließband. All diese Hilfsfunktionen und Ingamegoodies (muss dabei unbedingt erneut auf die zwei frischen ÜBER-Waffen hinweisen) zusammen sorgen dafür, dass Ninja Gaiden Sigma 2 auf dem einfachsten Schwierigkeitsgrad auch für den "durchschnittlichen" Gamer absolut zu schaffen sein sollte. In keinem Serienteil zuvor war es leichter. Sicherlich muss man dazu die nötige Konzentration sowie dem Willen, sich ein wenig einzuüben und etwas Durchhaltekraft beim kleinen Endgegnermarathon zum Ende des Spiels hin mitbringen, trotzdem sollte sich mit der richtigen Einstellung kaum jemand vor den 14 Stages von Ryus zweitem Abenteuer plus den drei Bonuskapiteln mit seinen weiblichen Kolleginnen fürchten müssen. Geübtere Spieler sind auf "Einfach" gar schon an einem langen Zockerwochenende durch und auch die zweite Schwierigkeitsstufe ist für Profis mit "Ninja Gaiden"-Erfahrung keinesfalls ein Ding der Unmöglichkeit. Obwohl es hier schon etwas härter zugeht, gerade in den letzten Levels. Doch besonders der sich ständig regenerierende Lebensbalken ist ein deutlich spürbarer Frustentschärfer. Dass man sich Seelenkugeln (werden zur Vergrößerung der Healthbar gesammelt) in Sigma 2 nicht mehr aufheben und sie so taktisch als Regenerierungstools einsetzen kann, wiegt das neue Shopsystem durch einen steten Überschuss an Essenzgeld für Healthitems auf. Ihr seht also: Unfaire Dimensionen, so wie wir "unfair" definieren würden (also trotz Einbezug aller Spielelemente nur mit Glück zu schaffen), erreicht Ninja Gaiden Sigma 2 wohl erst in den extra freizuspielenden Schwierigkeitsgraden. Aber gut: Niemand zwingt euch dazu, euch diesen Anforderungen an Stress und Nerven zu stellen. Wer will bleibt beim "Weg des Akrolyten" und hat eben damit seinen Spaß. Ohne dabei jetzt verschweigen zu wollen, dass das Zufriedenheitsgefühl nach jeder geschafften Stage natürlich im Verhältnis zum gewählten Herausforderungsgrad größer ausfällt... und euer Highscore natürlich auch.
Ninja Gaiden Sigma 2

Weniger Gammelskandal, mehr Fantasiespektakel

Als die Xbox 360 damals kurz vor Release vorab bei uns in der Redaktion eintrudelte, war Ninja Gaiden Black mangels "echter" "Next-Gen"-Titel die erste Wahl, die HD-Kiste mal zum Atmen zu bringen. Und ja, vor ein paar Jahren hatte die Neuauflage des 3D-Serienerstlings auch grafisch noch Staunpotenzial, war sie dem Standard ihrer Heimathardware (der ersten Xbox) doch bei Erscheinen sogar noch erstaunlich weit voraus gewesen. Die erweiterte "PlayStation 3"-Portierung Sigma wurde grafisch ein wenig aufpoliert und ging, als gute Umsetzung zum Konsolenrelease, noch als hübscher zweiter Einstand durch. Ninja Gaiden II auf der Xbox 360 war dann nach Dead or Alive 4 allerdings schon der zweite Titel aus dem Hause Tecmo/Team Ninja, von dem ich grafisch ungewohnt enttäuscht war. Die Engine der vorhergegangenen Generation hatte keine nennenswerten Weiterentwicklungen vorzuweisen, dazu kamen seltene, aber eben vorhandene Performance-Einbrüche, lange Ladezeiten und Nachladehänger während des laufenden Spielgeschehens. Alle drei letztgenannten Kritikpunkte finden sich auch in Sigma 2 wieder, sogar auffällig verstärkt bei eingeblendeten Schriftrollentexten, die mich nach dem Wegdrücken mehrmals an einen (zum Glück nicht bewahrheiteten) Freeze glauben ließen. Dass die kleinen noch vorhandenen Blutlachen am Boden fast alle identisch aussehen und speziell auf Treppen dazu neigen, mitten in der Luft zu schweben, enttäuscht nach all der Zeit seit dem Release des Originalspiels sogar noch mal so viel. Nichtsdestoweniger sind aber auch ganz viele enorm verbesserte Texturen zu bemerken, die dem Spiel auf der PlayStation 3 einen wesentlich schöneren Gesamtlook verpassen. Überarbeitete Licht- und Zaubereffekte tragen ihr Übriges dazu bei, dass Sigma 2 sich trotz alter Grundengine auch heute immer noch sehen lassen kann. Leicht verbesserte Kantenglättung und schlichtweg mehr Farbe lassen es die "Xbox 360"-Vorlage im Direktvergleich sogar noch viel deutlicher übertrumpfen als ich es nach dem kürzlich veranstalteten Preview-Event auf die Schnelle überhaupt realisieren konnte. Durch das insgesamt nun buntere, schärfere Bild kommen sogar die eher trist gehaltenen Stages im gesamten ersten Drittel des Spiels, wo detailarme, sterile Umgebungen das Bild beherrschen, etwas weniger veraltet rüber. New York hinterlässt dabei allerdings immer noch einen genau so seelenlosen Eindruck wie Venedig. Was angesichts der pompösen Realvorbilder fast schon eine unvorstellbare Sache ist (oder auch nicht...). Enttäuschend ist bei Sigma 2 außerdem auch, dass es in den Szenerien weiterhin fast gar nichts zu zerstören und beeinflussen gibt. Eine gewisse Interaktion mit der Spielwelt ist in der aktuellen Konsolengeneration mittlerweile eigentlich Standard. Selbst wenn es nur simpel verschiebbare Kisten oder Fässer sind. Und mal abgesehen davon, dass die Linearität und bewegungsmäßige Einschränkung des Games der Sache technisch sicher keinen Riegel vorgeschoben hätten: Wenn sich effektreich zerstörbare Levelobjekte und Co. irgendwo so richtig anbieten würden, dann ja wohl in einem Spiel rund um einen außer Rand und Band um sich schlagenden Ninja und seine drei Hupenträgerinnen. Nachdem man die Einstiegskapitel von Ninja Gaiden Sigma 2 als geneigter Grafikfetischist allerdings "überwunden" hat, steigt die Qualität der optischen Präsentation des Spiels regelrecht von Stage zu Stage an. Vor allem liegt dies daran, dass die Kulissen zum Finale hin immer heller, bunter und epischer gestaltet wurden. Die faszinierende Unterwelt mit ihren organischen Auswüchsen an Wänden und Decken sowie der in Blut schwimmende Todestempel zeigen, wie viel Opulenz man mit fantasiereichem Dekor noch aus einer sichtlich betagten Engine herausholen kann. Ein weiterer Aspekt, der Ninja Gaiden Sigma 2 trotz aller noch verbliebener Grafikkritik insgesamt in den visuell sehr guten Bereich hebt, sind die imposanten Kampfanimationen. Seien es Ryus epische Combo-Orgien und morbiden Entrumpfungsmoves oder die ebenso gerne ausufernden Mega-Attacken der imposanten Bossgegner: Stets läuft alles fließend ineinander, obgleich die Bewegungen größtenteils superschnell vonstatten gehen. Alleine an den fein animierten Fights werden Slasherfans sich selbst ohne Gore-Overkill auch beim mehrmaligen Durchspielen noch nicht sattgesehen haben. Zumal es hier doch weitaus mehr Variationen gibt (siehe Tastenkombinationslisten im Menü), als die meisten Spieler durch den Dauereinsatz der üblichen Standardmoves überhaupt zu Gesicht bekommen werden. Und selbst dann ist jedes Scharmützel ein wahres Spektakel, das die optischen Designschwächen vieler der gebotenen Spielkulissen schnell vergessen macht. Soundtechnisch gibt sich Ninja Gaiden Sigma 2 gewohnt klassisch, ohne dabei altbacken zu klingen. Im Hintergrund läuft Kampfmusik mit 'ner gehörigen Portion Automatenstyle, zum Glück ohne dabei großen Nervcharme zu versprühen. Waffenklirren, Blutsplashen sowie andere Kampfgeräusche schaffen ebenfalls den Spagat zwischen Arcadetreue und den Ansprüchen der heutzutage lebenden Ohrenbesitzer. Ganz großes Schmankerl für Japanofans: Man darf frei zwischen englischer und japanischer Sprachausgabe wählen, dazu wenn man möchte einen von unzähligen Untertiteln aus allen Herren Ländern aktivieren. Regelrecht umgehauen werden üigens auch Besitzer einer "Dolby Digital"-Anlage, denn Team Ninja haben bei ihrem neusten Streich mit ordentlichem Bass nicht ansatzweise so sehr gegeizt wie mit den roten oder je nach Gegner auch mal grünen Körpersaften. Am Klangbild hat sich seit der 360-Version also genau so wenig geändert wie am leidigen Kameraverhalten des "Third-Person"-Games. Offiziell wurde das nachjustierbare Perspektivensystem zwar überarbeitet, für mich ist in Sigma 2 jedoch kein Ergebnis dessen zu sehen. Es gab beim Anspielen wieder unzählige Situationen, in denen die Cam auch in weniger engen Räumen ab und zu lieber mal die Nahaufnahme der Holzfasern eines Treppengeländers gezeigt hat, anstelle des Kampfgeschehens. Von außerhalb des Sichtbereiches attackierende Feinde hat man ebenfalls noch immer zu erwarten. Nun ist Ninja Gaiden allerdings so ein Spiel, bei dem man seine Hände nach einer Weile schon fast im Schlaf bewegt und sich darauf verlassen kann, dass das flüssige Kampfsystem jeden Buttondruck sofort übergangslos in die Befehlskette einbaut. Also, wenn man richtig Ninja Gaiden spielt, merkt man die kurzen... ich nenne sie mal "Blindheitsmomente" gar nicht mehr, weil man das Spiel einfach "fühlt". Und es ist ja auch nicht so, dass man alle zehn Sekunden eine Wand im Gesicht hat. Die Kamera hat immer noch dieses störrische und oft unlogische Verhalten, das ist ein Kritikpunkt, aber er hat keine ganz, ganz kritischen Ausmaße. Manchmal verhält sich das Blickfeld ärgerlich, die meiste Zeit über funktioniert's aber (unter Mithilfe des nachbessernden Spielers) zumindest recht ordentlich.
Ninja Gaiden Sigma 2

Koop und andere Extrakörbchen

Dass die "Test of Valor"-Herausforderungen von der Kampagne weg in einen separaten Spielmodus verfrachtet wurden, unterstreicht konsequent Team Ninjas Designphilosophie, den Storymode von Sigma 2 zu straffen und einfacher zu machen. Doch damit nicht genug der Änderungen. Es haben sich neben den schon erwähnten Gameplaymodifikationen und Extrawaffen nämlich noch ein paar Inhalte auf der Blu-ray eingefunden, welche extra für die "PlayStation 3"-Version von Ninja Gaiden II designt wurden. In den Solopart wurden so beispielsweise drei neue Kapitel eingeflochten, die jeweils eine spielbare Lady mit ganz eigenständigem Kampfverhalten und individueller Waffe zu bieten haben. Leider sind die Perspektiv- bzw. Geschlechtswechsel abseits des Hauptfades mit Ryu verhältnismäßig kurz gehalten, zudem spielen sie weitesgehend in bekannten Kulissen. Da sie trotz eigenständiger Cutscenes auch auf erzähltechnischer Ebene nichts weltbewegendes zum Rest des Spiels beitragen, sind sie allerhöchstens als gelungene Quickies zur Abwechslung zu bezeichnen. Und wer könnte einen solchen mit Ayane (ganz flink, wirft als Einzige Explosions-Shuriken), Rachel (trägt 'ne Wumme meiner Größenordnung) oder Momiji (kann Doppelsprünge und spezielle Luftattacken) jemals ablehnen? Zumal man sie hier "alle drei susamme" bekommt!!! "Susamme" ist übrigens eine schön dumme Überleitung zum wohl am sehnlichsten erwarteten Extra aus Sigma 2: Dem Koopmodus. In über 30 Challenges vier unterschiedlicher Anforderungsstufen darf man sich zusammen mit einem K.I.-Bot oder online mit einem PSN-Freund an seinen vereinten Spielkünsten messen lassen, wobei Onlineranglisten dabei sogar für einen Hauch kompetitiver Motivation sorgen. Im Multiplayermodus stehen alle drei spielbaren Protagonisten/-innen des Hauptspiels zur Auswahl, wobei sogar das ein oder andere Alternativkostüm geboten wird (mehr kommt mit Sicherheit per DLC). Die kooperativen Herausforderungen sind in erster Linie deswegen ein ganz wichtiges Element von Ninja Gaiden Sigma 2, da sie eingefleischten Serienfans nach all den (für meine Begriffe positiven) "Verweichlichungen" des Originalspiels nicht nur sehr viel neuen Content bieten, sondern auch absolut das von früher gewohnte Hardcorespielerlebnis. Das gehobenere Drittel der Stages werden hier wohl nur absolute "Ninja Gaiden"-Freaks genießen können und selbst die dürften den ein oder anderen Arenakampf, mit mehreren superharten Endgegnern auf einmal, eventuell sogar für unschaffbar halten. Und das der Wiederbelebungsfunktion für gefallene Koop-Partner zum Trotz, denn für deren Einsatz muss man sich selbst oft in große Gefahr begeben. Wobei man dann auch keine große Wahl hat. Scheitert ein Spieler endgültig, heißt es auch für den anderen "Aus die Maus!". In Kombination mit dem nur in den einfacheren Stages brauchbaren K.I.-Kollegen findet man so schnell zu der Erkenntnis, dass man den Modus richtig ambitioniert auf jeden Fall nur online anpacken kann. Als letzte größere Inhaltserweiterung sei noch ein digitales Comic samt Vertonung und stylisch in Bewegung präsentierten Seiten erwähnt, welches einem während der Zwangsinstallation (ca. 3010 MB) als charmanter Zeitüberbrücker präsentiert wird. Feiner Grundgedanke, nette Actionzeichnungen, aber Tiefe oder Storyerkenntnisse liefert die kleine Geschichte nicht wirklich ab.
Ninja Gaiden Sigma 2

Von wegen blutarm!

And now for something completely different

WTF?! AreaGames liefert 'nen "Ninja Gaiden Sigma 2"-Test ab, ohne dabei das innovative Brustwackelfeature in den Mund zu nehmen? Oh nein, ein solcher Skandal würde schließlich die Grundfeste unseres Planeten und wahrscheinlich des ganzen Universums dramatisch erschüttern, Wissenschaftler sprechen in dem Zusammenhang sogar hinter vorgehaltener Hand von einer garantierten Komplettimplosion! Doch keine Angst: Wir wissen um unsere Verantwortung und entlassen euch deswegen hier nun mit einer Weltpremiere aus dem wohl umfangreichsten "Ninja Gaiden Sigma 2"-Artikel der Welt: Dem individuellen Einzeltest eines Spielfeatures, dessen Wertung für sich selbst gesehen sogar das umfassende Gesamtpaket überbieten kann. Per SIXAXIS-Bewegungen kann man die monströsen, anatomisch genau so wundersamen wie wundervollen Muttermilchspender der weiblichen Hauptfiguren im Spiel auf intuitive Weise zum Wackeln, Beben, Wellenschlagen und Kreisen bringen. "Regel Nr. 2" zum fast-Anfassen, könnte man beinahe sagen. Für die Einen ist die Funktion ein humoristischer Brüller während der Cutscenes, für die Anderen stellt er ein zuvor unerreichbar erscheinendes near-reality Brust-Tasterlebnis dar. Für uns ist es einfach die perfekte Kombination aus Kultur, Schönheit, Physikunterricht, Spiel, Fleischbeschau (umfasst im Prinzip noch mal Kultur/Schönheit), Kugelstoßsport, Hypnosemeditation, ... es ist das so oft für "unmöglich" befundene "perfekte Spiel". Oder wäre es zumindest, aber es ist ja offiziell leider nur ein "Feature"...
Ninja Gaiden Sigma 2Ninja Gaiden Sigma 2

Die Sammleredition mit Comic

Ninja Gaiden Sigma 2 ist seit dem 02. Oktober unter anderem auch als offiziell "streng limitierte" Collector´s Edition erhältlich. Das Paket bietet für knapp 70 € folgende Inhalte:

  • 80-Seitige, komplett deutsche ‘Ninja Gaiden Treasury' inkl. Comic, das die Vorgeschichte von Ninja Gaiden erzählt, Character und Concept Art, Kommentar des Producers Yosuke Hayashi und Strategy Guide
  • Soundtrack-CD
  • Ein exklusives Outfit, das über den PlayStation Store heruntergeladen werden kann

Ninja Gaiden Sigma 2

Kommentare

Daniel Pook
  

@Cabal2k
Sehe ich nicht so.

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sunnywusch
  

guter test. schade ist nur, dass man die kampagne nicht mit jedem charakter separat durchspielen kann.

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Onimusha
  

@ Cabal2k :

Ninja Gaiden Sigma 2 hat die hohe Wertung verdient! Daniel hat einen sehr ausf?hrlichen Test geschrieben.

Ausserdem haben auf der ganzen Welt fast alle Tester das Spiel mit 90% bewertet.
Habe gestern einen Link entdeckt. Da kann man sich die Reviews alle auf einen Blick anschauen.
Cabal2k, besucht mal diesen Link hier:
http://forum.4pforen.4players.de/viewtopic.php?t=80621&
amp;sid=93314800e281b0ada821cf829b461c72

Denn, da wirst du feststellen, da? Ninja Gaiden Sigma 2 ein extrem geiles Spiel ist. Ausserdem wirst du feststellen, da? in Ninja Gaiden Sigma 2 sehr viele Neuerungen gibt. Also, die Wertung 9/10 absolut verdient.

Ich denke, alle Gamer, die eine PS3-Konsole haben, sollten dieses Spiel unbedingt zocken. Denn, das Spiel ist ein richtiges Action Erlebnis.

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Spawn
  

Hab den Test noch nicht gelesen, aber verdammte schei?e, wenn das nicht episch ist wei? ich auch nicht mehr (von der l?nge her).

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Cabal2k
  

@Daniel
Das original NG2 h?tte hier nach eurem Wertungssystem eigentlich nur 7 bekommen d?rfen, bis auf den Gorefaktor war doch alles schlechter als bei 1 (wenn man Black nimmt). Die 8 bezog ich auf Sigma 2, nicht auf NG2 360.

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zaziki78
  

@ps3hero: das l?sst sich von jedem game sagen/es wird bei jedem game irgendjemand diese aussage ablassen k?nnen. wenn dus ernst meinst outest dich aber gern als fanboy. oder fanatiker.
oder den absolut-normalen-forenmenschen: immer schwarz-weiss.

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Antilogic
  

ich werd mir das nur holen weil Ninja Gaiden draufsteht...die einzig wahre Fassung bleibt das itagaki-Ninja Gaiden 2..... :D einfach mal ?berall die Ecken und Kanten abschleifen und Br?ste draufpacken is ok(v.a. f?r die bisher au?envorgelassenen PS3 User), mehr aber auch nicht

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Saibot
  

Die 9 war doch nach den "Brustwellenfeautre" schon sicher :D

Nein Spa? bei Seite, guter (vor allem langer O.o) Test ;)

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ps3hero
  

ninja gaiden 2 muss man zu sch?tzen wissen, ebenso wie einen guten wein. wer aber lieber sangria mit cola trinkt der versteht das sicher nicht so ...

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Daniel Pook
  

Und du solltest besser mal den Test lesen, wo das alles drinsteht. ;) Ninja Gaiden II hat von mir ja damals ?brigens auch "nur" 'ne 8/10 gekriegt.

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