Prototype

Es wurde als DAS Duell der Sandkastenspiele für dieses Jahr gehandelt: inFamous vs. Prototype. Zwei Superhelden kämpfen in von Chaos beherrschten Großstädten um ihr Überleben und gehen den Ursachen auf den Grund. Während inFamous auf elegantes Gameplay wert legt, setzen Activision auf die Marke: Brutal, Brutaler, Alex Mercer! Erfahrt in unserem Test, warum Prototype zumindest auf dem Papier Sucker Punchs PS3-Exklusivtitel hinterhinkt.


Hey, hier kommt Alex ...

Der Protagonist aus Prototype ist AreaGames schon von Natur aus sympathisch. Nicht etwa, weil er übernatürliche Fähigkeiten besitzt, sondern weil er Alex Mercer heißt. Da der Vorname in der Redaktion inflationär häufig genutzt wird, hat Activision bzw. das Entwicklerstudio Radical Entertainment mit dieser Wahl bei uns voll ins Schwarze getroffen. Fast schon allergisch reagieren wir aber auf den Umstand, dass der Kutten tragende Anti-Held im Sandbox-Spiel an dem Alltime-Klassiker-Syndrom der Videospielgeschichte leidet: Amnesie. Vielleicht ist die Entscheidung der Entwickler, sich dieses klassischen Stilmittels zu bedienen, darin begründet, dass man den Spieler dadurch zwingt, Anteil an der Figur des Alex Mercer zu nehmen. So ist der Spieler auch mehr daran interessiert dem Protagonisten dabei zu helfen, im Verlaufe des Spiels seine Erinnerungen wiederzuerlangen.
Prototype

Vorhang auf ...

Zu Beginn von Prototype ist man nahezu unbesiegbar. Wie beschrieben, kann Herr Mercer seine Hände in gefährliche Todeswerkzeuge verwandeln, ein undurchdringlicher Schutzschild erschaffen, das Raketen und Kugeln harmlos abprallen lässt, meterweit springen und Gegner ebenso weit durch die Gegend schleudern. Oder er verwandelt sich in eine Art wandelnden Felsbrocken, der mühelos durch Fahrzeuge bricht - perfekt, um den allgegenwärtigen Stau im New York des Jahres 2008 zu überwinden (man würde sich diese Fähigkeit gerne auch mal für die Rush Hour in Berlin ausleihen). Die Unbesiegbarkeit ist jedoch nur temporär, denn wie in The Force Unleashed stellen die ersten 10 Minuten eine Art Prolog dar. Hier ist Alex völlig ausgemaxt und deutet dem Spieler an, was ihn nach 15 Stunden Spielzeit erwarten wird. Danach kommt Christopher Llyod in seinem DeLorian angebraust und versetzt uns 2 Wochen vor das große Finale, was wir eben angespielt haben. Schade, denn nun sind wir sämtlicher unserer Fähigkeiten beraubt und können "nur" Hochhäuser hochrennen und meterhohe Stürze überleben. Doch relativ schnell bekommt Alex messerscharfe Klingen, mit denen er in Windeseile gegnerische Soldaten ziemlich unappetitlich verarbeitet. Später gesellen sich Fäuste wie aus Beton dazu oder Tentakeln mit enormer Reichweite. Am Coolsten sind jedoch die Devestator-Attacken. Diese Superangriffe gelingen nur, wenn sich Alex im "Critical Mass"-Mode befindet, was bedeutet, dass er mehr Lebensenergie adsorbiert hat, als nötig. Per Tastenkombination vollführt Alex dann die unfassbar blutige und verheerende Attacke, die alles im Umfeld irgendwie durchbohrt - egal ob Militär. Autos oder auch Zivilisten ... Doch bis dahin gilt es viele Missionen zu erledigen und Erfahrungspunkte zu sammeln, die man in die unzähligen Kräfte investieren kann/muss. Dreh und Angelpunkt der Missionen ist meist das Appartment einer Bekannten von Alex Schwester (die ebenfalls vom Militär verschleppt wurde). Sie analysiert die Daten im Hintergrund und versorgt uns mit Aufträgen, die für die Hauptstory relevant sind. Abseits dieser Missionen gibt es natürlich jede Menge Nebenaufträge, die dem Spieler beim Bestehen Erfahrungspunkte oder das Verbessern von Fähigkeiten gewährt. So muss man in bester Crackdown-Manier ganz schnell von A nach B kommen, oder aber viele Gegner in Zeit X erledigen und das auch nur mit einer bestimmten Fähigkeit. Besonders lustig sind die Nebenaufträge, bei denen man für eine Partei kämpfen muss. Mal müssen wir aufseiten des Militärs Infizierte plätten, mal andersherum. Je nach Leistung bekommt man Medaillen und Erfahrungspunkte. Schöne Sache: Da wir im Verlaufe des Spiels immer mächtiger werden, werden auch Nebenmissionen, die man vorher nur sehr knapp mit Bronze bestanden hat, zum Kinderspiel - ideal für Perfektionisten und natürlich Gamerscore/Trophäenjäger. Für die haben die Entwickler noch über 200 Orbs hier Landmarks in der Stadt verteilt, die euch Erfahrungspunkte geben. Je mehr ihr davon findet, desto mehr Punkte bekommt ihr.
Prototype

... für seine Horrorschau

Um die Story voranzutreiben, gibt es in ganz New York verschiedene Personen und Orte (ca. 250), die etwas mit dem Geschehen zu tun haben und die man dafür aufsuchen muss. Mit ihnen sind dann die verschiedenen Missionen verbunden, die es zu bestehen gilt. Openworld ist zwar schön und gut, aber man will ja auch mal was zu tun bekommen. Wie man diese Aufgaben löst, bleibt (große Zauberformel eines "Open World"-Spiels) dem Spieler selbst überlassen. So kann man natürlich mit mächtig viel Tam Tam in eine befestigte Basis einreiten und alles kurz und klein schlagen, sich eines Panzers bemächtigen und die Überbleibsel zu Klump schießen. Macht Spaß, zeigt auch, dass es funktioniert, ist dafür aber schwerer und irgendwie "plumper". Man kann sich aber auch eines Wachmanns "bemächtigen". Dazu wird das Opfer geschnappt und auf höchst unappetitliche Art und Weise "assimiliert". Alex schlüpft im wahrsten Sinne des Wortes in den Körper des Feindes (tolles Wortspiel) und kann sich bequem in die Basis einschleichen. Als Nächstes sucht man den Kommandanten der Basis auf und übernimmt ihn auf dieselbe Art und Weise, natürlich ohne, dass man dabei entdeckt wird. Es macht sich einfach schlecht, vor einem Bataillon die Hülle des ehemaligen Vorgesetzten über den Kopf zu stülpen. Durch den sprunghaften Aufstieg auf der Karriereleiter, für den Berufssoldaten normalerweise 40 Jahre brauchen, besitzt man jetzt die Fähigkeit Luftschläge anzufordern. Da wir uns in einem Ausnahmezustand befinden, werden die Piloten nicht einmal argwöhnisch, wenn man (bzw. Alex) ihnen befiehlt, die eigene Basis in Schutt und Asche zu legen. Auf diese Weise kann man eine Mission also auch lösen. Für die ganz großen "Klassiker" unter euch hat Radical auch die Möglichkeit eingebaut, ganz "normales" Waffenarsenal zu benutzen. GTA-Fans dürften sich mit einer Schnellfeuerwaffe in den Händen von Alex also auch heimisch fühlen. Das Schlüpfen in die Haut anderer Personen ist nicht nur wichtig, um Missionen zu erledigen, sondern auch um Alex Gedächtnis, das doch arg gelitten hat, aufzufrischen. In New York laufen 200 Personen herum (Militär, Wissenschaftler, aber auch Zivilisten), die etwas mit der Geschichte von Alex Mächten zu tun haben. Auf den Streifzügen durch New York tauchen immer wieder Markierungen auf, die darauf hinweisen, dass sich in der Nähe ein "Wissender" befindet und dessen Assimilierung zur Erweiterung des "Web of Intrigues", das im Menü stylish durch Nervenknoten dargestellt wird, führt. Sollte es mal passieren, das in der Hitze des Gefechtes ein Wissender draufgeht, kein Problem. Nach einer gewissen Zeitspanne taucht die gewisse Person wieder auf. Zwar unrealistisch, bewahrt diese Methode den Spieler jedoch davor etwas zu verpassen.
Prototype

Hey, hier kommt Alex ...

Die größte Herausforderung sind aber die "Infizierten", also die Menschen, die sich mit dem ominösen Virus angesteckt haben, der (neben euch natürlich) für die hohe Militärpräsenz in Prototype sorgt. Die Infizierten sind so schnell wie Alex, fast genauso stark und sie sind in der Überzahl, was ihr größter Vorteil ist. Wäre ja auch langweilig, wenn man die ganze Zeit nur Panzer kapern und Soldaten in der Mitte spalten würde. Dass Alex und die Infizierten in einem Zusammenhang stehen, dürfte klar sein, wie genau, müsst ihr selber herausfinden. Ihr Auftreten im Spiel lässt sich am besten mit dem der Marines in Half Life vergleichen. Durch ihre Überlegenheit gegenüber den Menschen sind sie eine ernst zu nehmende Gefahr und fordern eine völlig neue Spielweise. Das einzig Gute ist, dass die Infizierten die Menschheit genauso hassen wie euch und umgekehrt. Das kann Alex zu seinem Vorteil nutzen und beide Parteien gegeneinander aufhetzen. Solltet ihr also wieder mal von einer Horde Infizierter verfolgt werden, dann bringt sie doch mal zu einer Party auf dem Times Square mit. Das dortige Militär wird sich über die Besucher bestimmt freuen und mit heftigen Feuergefechten reagieren. Aber auch ohne unser Zutun findet ein ständiger Machtkampf zwischen Infizierten und Menschen statt, der über die Kontrolle von Sektoren ausgefochten wird. Auf der Minimap kann man erkenn, welcher Abschnitt gerade von welcher Macht beherrscht wird. Blau steht dabei für Mensch, rot (wie soll es auch anders sein) für die Bestien. Klingt nett, aber eigentlich kann es mir doch egal sein, ob nun die Infizierten oder das Militär im Central Park ihr Grillfest feiern. Beide greifen mich eh an, daher nehmen wir dieses Feature als nette Randnotiz mit.
Prototype

Vorhang auf ...

Ansonsten fällt die Steuerung von Alex kompakt aus. Das Bewegen durch das virtuelle New York geschieht spektakulär, geht aber locker von der Hand. Durch das unkomplizierte Heraufrennen von Hochhäusern kann man sich in ungeahnte Höhe schwingen, um von dort in Tiefen zu springen und kurzzeitig durch die Luft zu gleiten (die Dauer des Fluges kann natürlich durch Upgrades verlängert werden). Damit bewegt man sich ratzfatz durch die Stadt und irgendwie sieht es immer cool aus, wenn Alex beinahe abstürzt (was nicht schlimm ist, aber man WILL einfach so lange wie möglich in der Luft bleiben), dann doch noch nach vorne "dasht", weiter gleitet, einen kurzen Wallride vollführt und wieder abspringt, um weiter zu fliegen. Das verpasst Prototype komischerweise den Charme eines Openworld Plattformers. In den Kämpfen ist aufgrund der Gegnermassen enorme Konzentration angesagt, denn ein Hunter kann euch im falschen Augenblick die gesamte Energie rauben. Das Anvisieren von Feinden geschieht über LT/L2 und fokussiert euch automatisch auf den stärksten Gegner in eurer Nähe (mit dem rechten Stick kann man durch die Feinde schalten) - das ist vor allem nützlich, wenn man im Panzer sitzt und keine Zivilisten erwischen will (was im Prinzip egal ist, da es dafür keine negativen Konsequenzen gibt, aber IRGENDWIE ist man doch so erzogen worden, dass ein Menschenleben eine gewisse Bedeutung hat). Durch das Zielsystem gelingen auch Aktionen wie das Aufnehmen von Fahrzeugen mit anschließendem Wurf auf einen Helikopter sehr gut. Letzteres sollte ihr sehr gut üben, denn das Militär schickt immer wieder sogenannte Strike Teams los, die auch erbarmungslos durch die City jagen und durch zwei Hubschrauber repräsentiert werden, die unendlich Soldaten abseilen können. Beehrt diese Nervensägen mit ein paar Autos oder anderen Dingen, um Erfahrungspunkte zu sammeln. Wahlweise könnt ihr bei deren Anforderungen auch schnell in Deckung gehen, oder den Soldaten, der die Strike Teams per Funk anfordert, erledigen. Ihr habt die Wahl. Durch das Zerstören von Militärbasen kann man den Ausstoß von Strike Teams temporär unterbrechen. Prototype zeigt an, wann der Feind wieder komplett nachgerüstet hat und euch mit Hubschraubern ärgern kann. Genauso verhält es sich mit den Infizierten, die aus Brutstätten hervorquillen. Die könnt ihr ebenfalls dem Erdboden gleichmachen, um den Strom an Infizierten (wir wollen immer Untote schreiben ...) zu stoppen.
Prototype

... für ein kleines bisschen Horrorschau.

Kommen wir zu dem Punkt, der Prototype isoliert betrachtet den Weg in hohe Wertungsregionen verwehren dürfte: die Technik. Auf der PlayStation 3 sieht Prototype am besten aus, da hier zusätzliche Schatteneffekte eingebaut wurden, die den Bodentexturen mehr Plastizität verleihen. Doch selbst das macht Prototype nicht zum hübschen Spiel. Es ist nicht hässlich, seinem Kokurrenten inFamous aber in allen Belangen unterlegen. Überall ploppen Gebäude auf, die Weitsicht wirkt zwar enorm, wenn man auf einem Wolkenkratzer, der verdammt texturarm daherkommt, steht, dennoch bemerkt man viele Umgebungsdetails (oder Orbs) erst, wenn man näher dran ist. Die Automodelle sind in ihrer Vielzahl recht spartanisch gehalten und wirken, als ob sie einem Xbox-Sandboxspiel entsprungen sind. Das Einstürzen von Gebäuden ist ähnlich spektakulär wie das Zusammenklappen eines Kartenhauses, zum Glück passiert das nur selten. Bei der Polygonanzahl von Panzern und Hubschraubern hat man ebenfalls den Schotten raushängen lassen. Dafür haben die Entwickler bei Alex ziemlich die Sau rausgelassen. Seine Animationen sind butterweich und die Attacken, vor allem die Super-Angriffe verdammt genial inszeniert. Wenn ihr einmal gesehen habt, wie meterdicke Dornen stalgmitenähnlich aus dem Boden schießen und alles dabei aufspießen, was nicht bei drei auf dem Baum ist (obwohl selbst das wenig nützen würde), während die Kamera in Zeitlupe um das Geschehen rotiert ist, wisst ihr, was wir meinen. Passend dazu kracht es ordentlich aus den Boxen, Passanten rennend kreischend umher und Hunter brüllen markerschütternd, bevor sie zum Sturmlauf auf Alex ansetzen. Leider sind die englischen Synchronstimmen nicht gänzlich auf der Höhe der Soundeffekte und die actiongeladene Musik treibt zwar, wiederholt sich jedoch ziemlich schnell in "Bourne"sker Art. Was man Prototype trotz seiner technischen Unzulänglichkeiten zugutehalten muss, ist, dass es trotz Massenaufgebot an Gegnern nie Schluckauf bekommt und solide über den Bildschirm flimmert.
Prototype

inFamous für Harte

Kommentare

GERHavoc
  

Ich bin absolut begeistert vom Gameplay, kann mich meinen Vorrednern nur anschlie?en! Man kann einfach mal so RICHTIG abgehen und die ganzen Moves und F?higkeiten machen die eher mittelm??ige Grafik meiner Ansicht nach wieder wett. Auch die vielen Animationen und Videos sind absolut geil gemacht... die verschiedenen "Konsum"-Szenen zB, oder das Entern eines Panzers (man h?pft rein und sieht noch, wie der Panzeroffizier vergebens versucht schnell rauszuklettern :D).. all das ist sehr stylish gemacht. Ist nat?rlich nichts f?r Kinder oder Realit?tsfanatiker.. aber f?r mich einer der coolsten Super(Anti?)helden!! Wie BoeserAffe w?rd ich auch fast schon zu 9/10 tendieren!

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BoeserAffe
  

Ich finde das Game auch richtig geil und kann die Wertungen von anderenseiten nicht ganz nachvolziehen f?r mich ist es fast schon ne 9/10

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BoeserAffe
  

Finde es auch richtig geil en mischmasch Hack n Slay und Open World sowas hate mir noch gefehlt da kann man entlich mal wieder abschalten und los metzeln

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Harrydelafonte
  

ein irgendwie simples aber sehr geiles Game, macht verdammt noch mal spass einfach mal die sau rauszulassen .

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seVn fiRe
  

Also mir hat Prototype echt gut gefallen, hat wirklich Spa? gemacht, wie schon die alten GTAs, wo man sich einfach damit besch?ftigt und umgeschaut hat, ohne sich wirklich um die Story zu k?mmern ;)

Schade, dass die Story wirklich kurz ausgefallen ist, doch mit dem Web of Intrigue und den Kugeln hat man wahrlich einiges zu tun und entdecken.

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chiefrebelangel
  

wem das game zu einfach ist solls mal auf hard spielen, da ist nen panzer um einiges robuster und so ne rakete tut verflucht weh^^ nen leader hunter im nahkampf plattzumachen ist dann echt nen hartes langwieriges st?ck arbeit.

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Schmidti1984
  

mein Spiel des Jahres. Es ist einfach nur geil und macht Spass ohne Ende. M?chte es nicht mehr missen.

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DerJens^^
  

Auch ich spiel jetzt seit 2Tagen an dem Spiel und der Spa? verblasst kein bisschen! Die Attacken sind hammergeil. Bei der ganzen fantastisch animierten Pr?gelei schaut man so gut wie gar nicht auf die Geb?ude und Texturen. Der Hauptprotagpnist und dessen F?higkeiten und Upgrades sind so gro?artig umgesetzt dass ich mir jetzt schon einen Fortsetzung w?nsche!!!

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Habe vorgestern Infamous beendet und heute Prototype (auf der 360) angefangen. Ich muss zwar zugeben, dass Infamous sch?ner aussieht, sich besser steuert und irgendwie insgesamt den besseren Eindruck hinterl?sst - aber einem Spiel, in dem man derart viel rote Suppe in der Gegend verteilt, kann ich alter Splatterator mich einfach nicht verschlie?en. Ja, ich entspreche jetzt einfach mal Zensursulas Albtraumvorstellung Nr. 1 und gebe es zu: Ich mag dieses Spiel, und zwar deswegen, weil es so hammerbrutal ist, dass unsere Familienministerin bei seinem Anblick auf der Stelle Schreikr?mpfe und den Drang zur Kindererziehung bekommen w?rde. Vielleicht w?rde sie auch einfach aus den Latschen kippen. Auf jeden Fall h?tte ich an der Reaktion fast so viel Freude, wie an dem Spiel selbst.

Den Umstand, dass mein Geschwafel etwas inkoh?rent daherkommt, m?ge man bitte korrekt darauf zur?ckf?hren, dass ich ein degenerierter Gewaltspieler bin. Die sind halt so, wei? doch jeder.

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paulfect
  

Geiles Game, eben aus der Videothek ausgeliehen. Kann die schlechten Wertungen ehrlich gesagt ?berhaupt nicht verstehen. Finde auch die Idee mit diesem Sylar-?hnlichen (heroes anyone?) Protagonist nicht schlecht. Grafik zwar nicht topp, aber es macht unheimlich Laune zu spielen.
Ich kann also jedem empfehlen mal nen Blick draufzuwerfen und nen R?ndchen zu spielen um sich selbst ein Bild zu machen.

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