Red Dead Redemption

Statt einer Packung Nudeln fällt euch eine Landkarte in die Hand, sobald ihr das Spiel öffnet. Sieht so ein echter Spagetti-Western aus? Joachim Hesse hat sich dem Leben als Kuhjunge gestellt und berichtet live und in Farbe aus dem virtuellen Wilden Westen von Red Dead Redemption. Dabei stellte sich ihm immer wieder eine Frage: Hasst oder liebt uns Entwickler Rockstar?

"Wie heißen Sie, mein Freund?", fragt der Ire, dem ihr gerade das Leben gerettet habt. Sein Pferd galoppiert wenige Meter vor dem euren durch die Nacht. "John. John Marston", erwidert euer virtuelles Ich wahrheitsgemäß. "Ein glücklicher Zufall, dass Sie vorbeigekommen sind. Kurz habe ich geglaubt, ich hätte mein letztes Frühstück geschluckt." So ist er, der Wilde Westen: rau, herzlich und von Eigennutz geprägt. Denn die zwei Kerle, die euren Gesprächspartner in der Pferdetränke ersäufen wollten, habt ihr nicht ohne Hintergedanken aus dem Verkehr gezogen. Ihr braucht ein Geschütz, ein schweres Maschinengewehr, um euren früheren Gauner-Kumpan Bill Williamson aus seinem besetzen Fort zu schießen. Und dieser Typ vor euch auf dem Gaul soll angeblich wissen, wo so ein Wunderwerk der Kriegstechnik lagert.
Red Dead Redemption

Ein Gefühl von Freiheit

Bereits nach wenigen Minuten steckt ihr tief im Sog der Prärie. Die meisten wird Red Dead Redemption bereits packen, wenn sie im Vorspann mit dem Zug durch die staubige Gegend fahren und den Gesprächen der Mitreisenden lauschen. Das Flair von Freiheit und Abenteuer ist einzigartig, fast schon körperlich präsent. Vielleicht ist Red Dead Redemption das erste Spiel, das dieses Gefühl auf diese Weise einfängt. Das soll nicht bedeuten, dass das Spiel perfekt und andere Entwickler sich einen neuen Beruf suchen sollten. Das nicht. Aber das Team von Rockstar San Diego schafft in der Tat den Kunstgriff, eine in Wahrheit überschaubare Spielfläche wie eine komplette, lebende Welt ohne Grenzen wirken zu lassen. Gefüllt mit besagter Priese Freiheit und Abenteuer, die selbst der Marlboro-Mann nicht vermitteln könnte, wenn er von Clint Eastwood gespielt drei Zigaretten gleichzeitig qualmen würde.
Red Dead Redemption

Volltreffer

Ein Schuss ins Bein und der Mexikaner vor euch geht in die Knie, eine weitere Kugel fegt den Revolver aus seiner Hand. Jetzt habt ihr die Wahl den Kerl mit dem Lasso zu fangen und zu fesseln oder ihn zu exekutieren. Für lebende Ziele zahlt der Marshal mehr. Eure Entscheidung. Wie so vieles im Spiel. In diesem Punkt unterscheidet sich das Spiel deutlich vom Vorgänger Red Dead Revolver. Die Atmosphäre bleibt zum Glück ähnlich. Musikalisch setzt Redemption zwar nicht mehr auf lizenzierte Klänge aus alten Spagetti-Western, doch die unaufdringlichen Melodien gefallen ebenfalls. Genau wie den "Dead Eye" genannten Zeitlupen-Modus, den es auch bei Redemption wieder gibt. Ist eurer Dead-Eye-Balken aufgeladen, dürft ihr die Zeit verlangsamen und mit dem Fadenkreuz sogar mehrere Gegner parallel mit Kreuzen kennzeichnen. Schießt ihr nun, ballert euer Draufgänger auf alle markierten Stellen - praktisch bei größeren Gegnergruppen, nahezu unverzichtbar, wenn ihr Gegner zu Pferd bekämpft. Außerdem darf man sich so als echter Revolverheld fühlen. Vielen Dank!
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Schlechtes Spiel

Doch euer Alltag besteht nicht nur aus Schießereien. Ihr dürft zum Beispiel auch pokern, Texas Holdem. Das geht bereits in Armadillo, eurer ersten Station im Spiel. Dazu sucht ihr mit John das Hinterzimmer des Saloons auf, in dem drei Herren an einem Tisch um Geld spielen. 25 virtuelle Dollar beträgt euer Einsatz, um ins Spiel einzusteigen. Die Zeit für eine kleine Partie muss sein. Nach zwanzig Minuten erreicht der Pott astronomische Höhen. Ladenbesitzer Herbert Moon hat längst die Karten gestreckt, Landei Luis Shelton schiebt. Rufus Stakey, erhöht den Einsatz. Der Typ mit dem roten Halstuch hat die Spiele zuvor gewonnen. Ihr selbst habt ein Buben-Pärchen. Passabel allenfalls, doch um auszusteigen, ist es zu spät. Zu viel Geld liegt bereits auf dem Tisch. Ihr geht All-in, alles oder nichts! Rufus Stakey hat einen Flush, fünf Herz-Karten. Verdammt! Das Geld futsch, die investierte Zeit futsch, alles futsch. Als ihr vom Tisch aufsteht, erwacht der Gesetzlose in euch. Als ihr den Revolver zieht, wissen auch die drei Ex-Mitspieler, was die Stunde geschlagen hat. Während sie noch an ihren Halftern nesteln, spricht euer Colt schon die Sprache des Wilden Westens und spuckt Blei. Ein Blutbad. Flugs sinkt euer Ehre-Pegel wieder von der "Ehrlichen Haut" zum "Herumtreiber". Als ihr die Leichen fleddert entdeckt ihr bei Mr. Stakey 200 Dollar. Die braucht der Widerling nicht mehr. Den herbeigeeilten Sheriffs entwischt ihr und zahlt an der nächsten Telegrafenstation euren Strafzettel für die Aktion: 90 Dollar für drei Leichen. Unter dem Strich ein lohnender Einsatz. Wäre da nicht euer Ziel, das Spiel als lebende Legende und Liebling der Massen abzuschließen. Gut, vielleicht kann man nicht alles haben.
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Glücksspielmonopol

Poker. Früher ein Spiel für harte Kerle, darf heutzutage im Internet und Fernsehen jeder Hanswurst inklusive Sonnenbrille mitmischen. In Red Dead Redemption rächt sich diese Kombination aus Halbwissen und Selbstüberschätzung. Denn hier erklärt keine Anzeige die Gewinnchancen. Warum eigentlich nicht, Rockstar? Jedes billig Download-Spiel bietet diesen Service. Nicht authentisch genug vielleicht? Aber Himmel, wenn man ein authentisches Computerspiel wollen würde, hätte man auf dem PC den Flight Simulator installiert und im Wohnzimmer das Cockpit eines deutschen Linienflugzeugs nachgebaut. Aber gut, andere Spiele haben leichtere Regeln. Das Messerspiel etwa, bei dem man im Takt eine Klinge zwischen die auf dem Tisch ausgestreckten Finger schlägt. Oder Würfeln. Oder Hufeisenwerfen. Ganz leicht. Und ebenfalls in Red Dead Revolver vorhanden.
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Auf der Fehler-Jagd

Doch ein derart umfangreiches Spiel wie Red Dead Redemption bietet zwangsläufig viel Platz für Schludereien. Manche davon sind lustig, andere nerven. Im Internet kursieren Videos von einer Frau mit Eselgesicht, die sich reiten lässt. Oder einem Mann, der wie ein Berglöwe brüllt und auf Knien Menschen anfällt. Zum Totlachen. Doch wenn sich bei einem Duell das zuvor herbei gepfiffene Pferd zwischen die Duellanten schiebt und man deswegen stirbt, ist das einfach nur Murks. Genau wie die hübsche, aber auf kleineren Fernsehern nahezu unmöglich zu lesende Schrift. Besitzen bei den Entwicklern alle Mitarbeiter 50-Zoll-Plasma-Fernseher oder wieso fällt so ein Mangel nicht auf? Das ist besonders für diejenigen ärgerlich, die aufgrund der englischen Sprachausgabe auf Untertitel angewiesen sind. Gequatscht wird reichlich. Die meisten Gespräche sind zudem wirklich köstlich. Schade für die, denen der Inhalt entgeht.
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Schwimmuntauglich

Der Rest der Kritik fällt unter den Punkt: bewusst getroffene Entscheidungen. Gutfinden müsst ihr das nicht. Wieso etwa ertrinkt John Marston in jedem Rinnsal? Das Seepferdchen-Abzeichen hätte man Mister Beinhart schon zugetraut. Oder warum schafft es Rockstar nicht, ein Speichersystem wie zum Beispiel in Fallout 3 einzubauen? Keine Lust oder Zeit mehr, speichern, an der Stelle weiterspielen, wo man den Spielstand gesichert hat. Stattdessen zwingen die Entwickler den Spieler, irgendwelche Unterschlüpfe zu besuchen oder vor den Toren der Stadt ein Zelt aufzuschlagen. Da hat sich trotz aller Kritik seit GTA 2 wenig verändert. Auch dass es nur drei Spielstände gibt, erinnert an die Zeiten von Festplatten unter 500 Megabyte. Vermutlich kreisen bei diesen Worten inzwischen bereits die Mauszeiger erzürnter Redemption-Anhänger über dem Knopf "Kommentar abgeben", um den Tester mit Todesschwadronen zu drohen und zu erklären, warum genau nur dieses Speichersystem zu Red Dead Redemption passt. Und sicher kann man auch mit dieser Art der Bevormundung leben, doch warum nicht gleich so komfortabel wie möglich? Ernsthaft, Rockstar: Hört bitte auf, den Käufern eurer Spiele diese Speicher-Philosophie aufzuzwingen und lässt jeden selbst entscheiden, wann und wie er einen Spielstand anlegt! Es gibt tatsächlich Menschen, die müssen irgendwann schlafen gehen oder zur Arbeit und wollen nicht die 360 oder PS 3 im Pause-Modus parken. Letztendlich kosten genau solche Punkte das Spiel die Höchstwertung. Denn alles in Allem ist Red Dead Redemption ein Meisterwerk.
Red Dead Redemption

Gemeinsamer Ausritt

Der im Vorfeld mit Vorschusslorbeeren bedachte Mehrspieler-Modus erweist sich weniger als neue Mehrspieler-Offenbarung, sondern als gute Dreingabe. Zumindest soweit das zum aktuellen Zeitpunkt aus zu beurteilen ist. Im Grunde sind es die üblichen Online-Spielmodi mit anderen Namen. Alleine der Bandenkrieg hebt sich ein wenig davon ab. Hierbei könnt ihr euch zu Trupps mit bis zu acht Spielern zusammen schließen und gemeinsam in die Schlacht reiten. Hier kommt ein Hauch von Kooperations-Modus auf (der mit Sicherheit der Hammer wäre). Interessant ist das Rangsystem, über das ihr euch neue Ausrüstung verdient. Denn am Anfang steht euch etwa bloß ein Esel als Reittier zu Diensten - Pferde dürft ihr natürlich stehlen. Momentan leiden die Online-Gefechte besonders auf der 360 noch des öfteren unter Verbindungsabbrüchen. Es geht doch nichts über den Solo-Modus.
Red Dead Redemption

Zeitspiel

Das Beste am Spiel ist, dass es so wahnsinnig viel zu unternehmen gibt. Oft reitet man zu einem Ziel, das man sich auf der Karte markiert hat, kommt aber nicht dort an. Nicht etwa, weil man sich verirrt, sondern weil einen zwischendurch ein Typ um Hilfe gebeten hat, dessen Kumpel Strauchdiebe aufknüpfen wollen. Sobald man sich wieder auf den Weg macht, läuft einem das für die Jagd-Nebenmission benötigte fünfte Stinktier über den Weg, dem ihr natürlich nachjagt. Habt ihr das Vieh erlegt, wächst natürlich in der Nähe der blöde Präriemohn, den ihr natürlich auch unbedingt pflücken wollt. Und da vorne, sieht das nicht wie der Felsen aus, der auf der Schatzkarte markiert ist? Wer solche Reize nicht auszublenden vermag, verbringt Stunde um Stunde im Spiel ohne auch nur die Hauptaufgabe ein Stück voran zu treiben. Das geht und bereitet in der Tat auch jede Menge Freude. Natürlich lassen sich längere Wege mit der Eisenbahn oder der Postkutsche verkürzen, Duellen im Staub der Straße kann man aus dem Weg gehen und Kopfgelder braucht man auch nicht zwingend kassieren. Aber genau das macht Red Dead Redemption aus. Freiheit und Abenteuer! Wer das Spiel innerhalb von 15 bis 20 Stunden bereits durchgespielt hat, darf sich getrost bescheinigen lassen, dass er es nicht verstanden hat. Freiheit und Abenteuer - hier findet ihr sie.
Red Dead Redemption

Das bisher beste interaktive Western-Epos

Kommentare

Turkishflavor
  

Sowas gibt es auch nur bei Areagames:
Red Dead Redemption 9 Punkte und son immerwiederholender und extrem langsamer schei? wie Mario Galaxy 2 gibt 10 Punkte. Hallo? Wo ist das Gehirn?

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Stigma242
  

ich w?rde sogar nur eine 8/10 geben , die missionen werden doch irgendwann so richtung 30/40% etwas langweilig , bzw immer das gleiche . hat bei mir sogar bewirkt erst mal was anderes zu zocken . bewertungen sind nun mal immer subjektiv .

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Richard.Corral
  

Vielleicht bin ich ein wenig dreist, aber warum zur H?lle kann ich in dem Spiel nicht selber Zug fahren, Br?cken sprengen, Angeln gehen, mit weiblichen Angestellten korpulieren, meine Farm bewirtschaften etc ...
Vieles wird halt nur angedeutet und dann steht man da, als asketischer Cowboy und dezimiert Tierpopulationen ...

Ich z?hl das eigentlich nur auf, weil ich es durch habe und irgendwie eine gewisse Leere ?brig bleibt. Der Multiplayer ist meiner Meinung nach relativ schwach, daher keine wirkliche Alternative.
Schade auch, das im Multiplayer Spiele wie Pokern, W?rfeln, Geld verdienen/ausgeben etc nicht integriert sind ... was bleibt ist einfach Trauer, das man es viel zu schnell durchgespielt hat.

Los Rockstar, integriert das alles in einen Patch :D Sonst krachts ^^

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Dr4g0nfir3
  

"Was wollt ihr Leser denn mehr, au?er dem Wissen, dass dieses Spiel verdammt gut ist und sehr viel Spa? macht?! "
Lasst doch die abschlie?ende Wertung einfach weg. Ich finde das eh absoluten Bl?dsinn. Als ob Zahlen den Spielspa? ausdr?cken k?nnten...

Schreibt eure Kritikpunkte hin, ein pers?nliches Fazit und gut.

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Aerendil
  

fzz oh ein M?senfurz....

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YEAH!!!
Redakteuren Bashing.Cool

Alle gegen Daniel wer ist dabei,das ist die Gelegenheit Kritik an Daniel und Co. auszusetzen endlich ist die Zeit gekommen das wir einfachen Leser dieses korrupte System zum Einsturz bringen.

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Daniel Pook
  

@Dr4g0nfir3
"Wie hat GTA4 den Videospiele "weitergebracht"? Es war doch im Grunde auch nur ein GTA3 eine Konsolengeneration sp?ter. Viele gehen sogar soweit und behaupten, dass es im Vergleich mit San Andreas sogar ein R?ckschritt war."

GTA IV hat erstmals im Sandboxgenre nicht nur eine gro?e Welt zum spielerischen Austoben geboten, so wie es GTA 3 und alle Klone nachher gemacht haben, sondern wirklich versucht, eine lebendige, lebensechte, atmende Stadt darzustellen. Mafia war damals zwar ansatzweise auch in die Richtung unterwegs, das Ergebnis ist aber viel starrer ausgefallen und GTA hat sich sogar recht eng und voller Details an einem realen St?dtevorbild orientiert. Und darin hat es dann auch noch eine fantastische Story mit erinnerunsw?rdigen Figuren erz?hlt, dazu viele andere Dinge (das dynamische Physiksystem z.B.) in einem Umfang und mit einer Qualit?t eingef?gt, die man vorher noch nicht gesehen hatte. GTA 3 wirkt dagegen blo? wie die nackte Konzeptzeichnung der Grundidee, wie ich finde. Und San Andreas war toll, im Grunde verfolgte es aber eher dem "GTA 3"-Ansatz, sich innerhalb der Konventionen eines typischen Videospiels zu bewegen. GTA IV hat diese Grenzen verschwimmen lassen und damit etwas gemacht, was sich kein GTA-Nachfolger oder Klon bis dahin getraut hatte. Nicht jeder Serienfan mag das im Nachhinein so gut gefunden haben, ich genie?e es aber gerade deswegen und zolle diesem Schritt eben auch sehr gro?en Respekt. Red Dead Redemption hat viele seiner St?rken in Bereichen, die ganz eindeutig von GTA IV vor zwei Jahren gepr?gt wurden. Auch wenn es die Sachen jetzt teils noch besser macht, keine Frage.

"Ich will mich ja nicht an der Wertung aufgeilen, aber wenn ich mir die 9/10-Spiele hier anschaue, spielt RDR imo einfach eine Liga h?her."
Wir sagen immer, dass unsere Wertungen nur Orientierungen sind und keiner exakten Wissenschaft folgen. Was wollt ihr Leser denn mehr, au?er dem Wissen, dass dieses Spiel verdammt gut ist und sehr viel Spa? macht?! Was anderes wollen wir mit der Wertung nicht sagen. Man soll unsere Wertungen gar nicht betrachten und sich dann dar?ber ?rgern, welche Spiele ?hnlich, besser oder schlechter bewertet wurden. Man soll auf einen Blick erfahren, ob das Spiel eine Empfehlung von uns bekommt und wie stark bzw. schwach diese ausf?llt. Alles andere ist sinnlose Mathematik, die bei keinem Wertungssystem logische Gleichungen ergibt.

@Dentist
"Da wird eine Version schlampig programmiert...ach wieso sollte man sowas schon in die Wertung aufnehmen. " Bei uns kommt es immer darauf an, ob das Spiel deswegen tats?chlich mehr oder weniger Spa? macht. Wer die Wahl hat, sollte zur 360-Fassung greifen. Wer nur die PS3 besitzt, hat aber trotzdem genau so viel Spa? mit RDR. Bei Bayonetta sah das anders aus, da haben die technischen Schw?chen das Spielgef?hl merkbar gest?rt, darum gab es auch eine Abwertung der PS3-Version.

@Human Torch
"Wenn dein geliebtes GTA IV keine 10/10 mehr verdienen w?rde,dann passt eure subjektiven Wertungen doch einfach mal an... Kann doch nicht sein das ein besseres Spiel schlechter bewertet wird , nurweil es neuer ist... Das ist doch totaler K?se."
Boa, das mit GTA IV von vor zwei Jahren scheint dir ja echt nachzuh?ngen. Daf?r, dass dir andere Meinungen angeblich so egal sind und du meine Meinung im Speziellen offensichtlich nicht leiden kannst... also warum sich noch hier zu Wort melden? Es ist dir doch egal! Du machst ja auch keinen Hehl daraus, dass es f?r dich nur eine akzeptable Meinung gibt: Deine. F?r solche Menschen schreiben wir nicht und die brauchen sich hier auch nicht zu beschweren.

Ein "besseres Spiel" wird ?brigens nicht schlechter bewertet, nur weil es sp?ter rauskam. Es wird gemessen an den Standards bewertet, die zum Releasezeitpunkt nach unserer subjektiven Meinung vorherrschen.

"Und wenn eure Meinung doch nur so subjektiv ist, wie es doch bei GTA IV z.B. der Fall war... dann gebt mir RDR zum Test und dann hat es auch die 10/10."
Dann mach doch deine eigene Website auf und guck, ob sich die Leute f?r deine Meinung interessieren. Viel Spa? dabei!

"Und wenn es nur eine 10/10 f?r Titel gibt die mal kleine Neuerungen bringen die man noch nicht gesehen hat, ist das arm. Die Gesamtqualit?t sollte es schon irgendwo widerspiegeln. Wenn man n?mlich wirklich objektiv ist, h?tte kein Spiel eine 10/10 verdient, weil allein der Faktor pers?nlicher Geschmack diese letzte Note verleiht"
Ich habe es dir schon 10000000000000...000000... mal geschrieben: Unsere Wertungen sind SUBJEKTIV und wollen NICHT OBJEKTIV sein. Der Kritikpunkt, dass unser bewusst subjektives Testkonzept ja wohl gar nicht objektiv sein kann, zeugt nur zum wiederholten Male davon, dass es dir offenbar an einem gewissen Verst?ndnis f?r Logik fehlt. Und die 10/10 spiegelt die Gesamtqualit?t wieder, wie auch in meinem betrefflichen Posting geschrieben. Die Gesamtqualit?t einer 9/10 gepaart mit den bekannten und schon viel zu oft wiederholt aufgez?hlten Zusatzfaktoren. Nach NICHT-OBJEKTIVER Betrachtungsweise, wie immer bei uns. Lies uns bitte nicht mehr, wenn dich das st?rt. Dann h?ttest du diese simple Tatsache wenigstens endlich mal richtig verstanden.

"Das Spiel hat die 10 nicht aufgrund seiner tollen Leistung bekommen, sondern weil es so derma?en gehyped wurde (erstes Next Gen GTA) - und wohl ein Fan der Serie das Spiel testen durfte. Selbst das etwas schlechter aussehende Saints Row 2 hat im Endeffekt mehr Spa? gemacht als GTA IV, es hatte sogar nen CoOp Modus und viel Unterhaltungswert. "
Das beschreibt nur zu gut, was dir einfach an grunds?tzlichem Verst?ndnis f?r gewisse Dinge rund um das Thema "Meinungen" fehlt und darum kann man mit dir auch nicht vern?nftig dar?ber diskutieren. Deine Meinung ist f?r dich die einzige Realit?t, alles andere wird mit "Hype" und solchen Begriffen diffamiert. Die Erkl?rung, dass jemand anders das Spiel schlicht anders empfindet als du, scheint f?r dich nicht akzeptabel zu sein. Dein Pech ist, dass es nicht unser Bestreben ist, dir deine Wunschwertungen abzuliefern. Ich bin ?brigens nicht mal als "Fan der Serie" zu bezeichnen, so wie du es hier einfach mal wie 'ne Tatsache in den Raum stellst. Bei Halo w?rdest du damit Recht haben, bei GTA nicht. Ich habe Teil drei und Vice City erst auf der Xbox 1 nachgeholt, da ich vorher auf dem PC ein Hardcorefan der Mafia-Fraktion war und GTA 3 deswegen lange Zeit ignoriert hatte. Teil eins und zwei hatte ich zwar sehr intensiv gespielt, das aber auch erst als Budget-Titel. San Andreas hat mir gefallen, aber f?r mich war damals schnell die Luft aus dem Spiel raus, da ich von GTA in der Form zu der Zeit irgendwie ?bers?ttigt war. Habe meinem Bruder dann noch h?ufiger ?ber die Schulter gesehen, als der das komplett durchgezockt hat. Von daher...

"Und langsam wird auch klar warum Daniel P nicht der Tester von RDR war..." Vielleicht in deiner spekulativen Welt, in der ich ja auch explizit als "Fan der GTA-Serie" vermerkt bin. :P Dass ich RDR nicht getestet habe, hat nichts mit mir zu tun. Jo Hesse wollte es gerne machen und alle waren einverstanden. Eigentlich h?tte es sowieso Robert testen sollen, der ja auch mehrere Vorschauberichte dar?ber geschrieben hat.

"Uncharted auch nur ein abklatsch verschiedener Genres und von Innovation kann man dann auch nicht reden"
So gut wie jeder Spiele-Entwickler oder Publisher, mit dem ich seit Release von Uncharted 2 gesprochen habe, macht das Spiel daf?r verantwortlich, dass man in vielen Bereichen ganz neue Standards zu erf?llen habe. Und das beschr?nkt sich nicht nur auf die Grafik. Also, auch das ist Ansichtssache, die Liste der F?rsprecher auf Seiten von Uncharted 2 ist allerdings keinesfalls gering. Speziell in Branchenkreisen.

@muecke77
Genau, unsere Punkte entsprechen keinem umgerechneten %-System! Es sind grobe Kategorien zur ungef?hren Einordnung, damit man auf die Schnelle zur Hand hat, welcher Empfehlungskategorie wir einen Titel nach unserer pers?nlichen Skala einordnen. Mehr dazu gibt es hier zu lesen:

//faq#testing

9/10
Ein echter "Must-Have Titel", der es schafft sein Genre in h?chster Qualit?t zu pr?sentieren. Dabei kommt es am ehesten darauf an bei Atmosph?re, Gameplay oder auch dem Mehrspielermodus wirklich hervorzuragen. Spitzengrafik alleine reicht hier nicht aus.

Perfekter k?nnte man RDR nicht umschreiben, oder? Also warum die Aufregung ?ber die 9/10 ? Bei uns wird dieser Wertung eine sehr hohe Bedeutung zugesprochen!!! Man sollte sich eben auch mal damit besch?ftigen, wie genau das Magazin seine Wertungen definiert, deren Testbericht man gerade liest.

@II FatFox II
Welche Wertung ich gegeben h?tte? Ich wei? es noch nicht, aber aktuell schwanke ich st?ndig zwischen 9 und 10/10. Ich finde f?r beides gen?gend Gr?nde und w?re wohl erst beim Schreiben des Testes oder sogar nach Abschluss des Textes zu einer Entscheidung gekommen. Bin froh, dass ich das aber jetzt nicht noch vor mir habe und das Spiel genie?en kann. Mir ist es als reiner Spieler, der ich in diesem Falle ja nun auch nur bin, total egal, ob's eine 9 oder 10 ist. WEIL ES MIR SPASS MACHT! ;) Der Rest ist mir Schnuppe, warum sollte ich meinen Spa? als Spieler in eine Wertung fassen m?ssen? Ich kann vielen hier nur raten, es ?hnlich entspannt zu halten.

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Human Torch
  

Was nach dem Priinzip ja bedeuten w?rde das GTA IV ganze 10 % besser sein soll als RDR, und das kann keiner der RDR ernsthaft und l?nger als 5 Stunden gespielt hat so akzeptieren. Die Unterschiede von GTA IV zu RDR sind nicht so eklatant das es einen deratigen Unterschied rechtfertigen w?rde.

Und ich vertrete meine Meinung nicht erst seit dem es RDR gibt, schon damals war mir diese 10 total ?berzogen und in keiner weise verst?ndlich und schl?ssig schon gar nicht. Aber was bringt es sich zu beklagen, rein gar nix.

Fussball ist auch Fussball, denoch ?ndert sich da das Gamplay sowie die Optik und der Unterhaltungswert ?ber die Zeit, dennoch werden gerade hier die minimalen Verbesserungen so hoch gelobt und die Wertungen steigen auch, also verkehrte Welt.

RDR hat eine Welt die sich vor Liberty City nicht verstecken brauch, logisch das damals keine Wolkenkratzer, Hubschrauber und Bunte Lichter zu sehen waren, deshalb sollte auch ehrlich das Setting in eine Wertung einbezogen werden. Und auch wenn viele Sachen (Map, Log usw) GTA IV ?hnlich sein m?gen, so spielt es sich von Grundauf anders.

Wer das Spiel zu ende spielt, und auf eine Game Time von ?ber 30 Stunden im Single Player kommt wird erkennen was da gerade f?r eine Perle der Gaming Geschichte gespielt wurde.

Und wenn es nur eine 10/10 f?r Titel gibt die mal kleine Neuerungen bringen die man noch nicht gesehen hat, ist das arm. Die Gesamtqualit?t sollte es schon irgendwo widerspiegeln.

Wenn man n?mlich wirklich objektiv ist, h?tte kein Spiel eine 10/10 verdient, weil allein der Faktor pers?nlicher Geschmack diese letzte Note verleiht. Und sowas sollte dann nicht von einem Tester entschieden werden (lasst das doch 3 machen), schon gar nicht bei eventuellen "Blockbustern".

Und wenn man mal ein wenig forscht, ist Uncharted auch nur ein abklatsch verschiedener Genres und von Innovation kann man dann auch nicht reden. Aber was solls, die Diskussion bringt nichts als ?rger.

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muecke77
  

Danke Daniel, ich denke jetzt hab ich?s gerafft... :-)
Offensichtlich habe ich das Wertungssystem irgendwie falsch interpretiert. Ich ging f?lschlicherweise davon aus, dass es sich von dem 0 - 100 % System ableiten l?sst.

Nach dem Prinzip:
0 = 0
1-10 = 1
11-20 = 2
21-30 = 3
31-40 = 4
41-50 = 5
51-60 = 6
61-70 = 7
71-80 = 8
81-90 = 9
91-100 = 10

Euer System klingt im ersten Moment zwar etwas ungewohnt, ist aber durchaus plausibel und schl?ssig erkl?rt.

Da bin ich ja mal gespannt, welcher Titel die 10/10 von Euch erh?lt... ;-)

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Klirrfaktor
  

Hab das Spiel seit Dienstag und bei mir wandert derzeit nichts anderes ins Laufwerk meiner Box. Ich komme einfach nicht mehr davon los. Die Story habe ich noch nicht durch, da ich immo beim MP h?ngengeblieben bin. Es m?gen zwar nur 16 Leute pro Game erlaubt sein, daf?r sind die m?glichen Jagdausfl?ge und das ausnehmen von Bandenverstecken, die Team-Matches und alleine schon die Stand-Offs einfach nur g?ttlich. Selten wurde ich von einem Spiel so umgehauen wie von RDR. Kann es kein St?ck bereuen mir das Spiel gierig zum Neupreis geholt zu haben. TOP!!!

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