Red Faction: Guerrilla

Was den Vormenschen in Kubricks „2001 – Odyssee im Weltraum“ der robuste Knochen, ist Videospielern von nun an ein großer Hammer. In beiden Fällen sprechen wir von einem Objekt, das man durchaus schon öfters in der Hand hatte, von dem man bis zu einem gewissen Zeitpunkt jedoch noch gar nicht wusste, wie viel Macht und Freude es einem bieten kann. Mit Red Faction: Guerrilla liefern THQ und Volition uns jedenfalls eine meisterhafte Zerstörungsorgie in offener Spielwelt ab, die tatsächlich zu den wenigen wahren Innovationen der aktuellen Hardware-Generation zu zählen ist.


Das war's mit Frieden auf dem Mars

Der rote Planet gilt in Sci-Fi-Fankreisen nicht erst seit "Red Planet" und "Mission to Mars" zu den großen Hoffnungen unserer erdzerstörenden Menschheit. Auch Red Faction: Guerrillas Hauptprotagonist Alec Mason erhoffte sich vom Leben auf dem Mars bestimmt spaßige Bergsteigerausflüge im ewig morgenroten Sonnenschein, nachdem sein Bruder ihn in bester Bellic-Manier dort hin gelotzt hatte. War auch nur logisch, als Bergbau-Spezi gibt's da genug für ihn zu tun. Dass er in Folge tragischer Ereignisse mitten in den Guerrillakrieg der Untergrundorganisation Red Faction gerissen würde und fortan gegen die mordende Tyrannei der Earth Defense Force (EDF... ja die heißen wirklich genau so, wie das trashige Müllspiel mit den vielen großen Ameisen) rebellieren sollte, hätte ja niemand ahnen können. Die EDF gehörten übrigens mal zu den "Guten"... aber auch nur so lange, bis sie mit Hilfe der Red Faction ihre Konkurrenz aus dem Hause Ultor Corporation zerstört hatten. Womit wir auch gleich beim wichtigsten Stichwort dieses Artikels wären: Zerstörung! Eure Hauptaufgabe in Red Faction ist es, sechs verschiedene Großareale des Planeten zu erobern, die sich auch vom optischen Setting her voneinander unterscheiden. Neben der typischen dunkelroten Staubwüste gibt's beispielsweise eine verschneite Landschaft, leicht grasbewachsenes Terrain (Terraformingwissenschaften sei Dank...) oder auch fast gänzlich vertrocknete Badlands zu sehen. Die unterschiedlichen Sektionen lassen sich theoretisch zwar schon von Anfang an bereisen, die dann aber starke EDF-Präsenz und so manch anderer Gegner machen verfrühte Marsrundfahrten allerdings zum kaum überlebbaren Spießrutenlauf. Also gilt es erst mal Posten für Posten zu erobern, die Moral der Zivilisten auf eurer Seite in den grünen Bereich zu bringen und diverse Saboteurmaßnahmen zu ergreifen, um die fiesen Besatzer zu Flüchtlingen zu machen. Egal welcher Missionsvariante ihr dabei gerade nachgeht oder ob ihr einfach nur frei in der Sandboxwelt herumlauft: Mann und Frau lassen sich mit euren Waffen genau so in die Knie zwingen wie Haus, Wand, Auto, Windrad,... und alles andere, was euch im Weg steht oder in euren Augen schlicht danach schreit, mal gehörig eingerissen zu werden. Getreu nach dem Motto "Was nicht passt, wird kaputt gemacht und was passt... das auch!" könnt ihr so nach Herzenslust bei Freund und Feind dafür sorgen, dass der Traum vom trauten Eigenheim auf dem Mars alsbald in Trümmern liegt.
Red Faction: Guerrilla

Dieser Bengel schwingt den Schwengel

Euer treuster Freund ist bei Red Faction: Guerrillas Hauptbeschäftigung weder der "Weighted Companion Cube" noch Rainer Callmund... viel mächtiger noch: Es ist ein großer Energiehammer! Der hat unendlich Munition, lässt sich upgraden und reißt jede Art von Wand genau so zuverlässig ein, wie Stahlträger, Dächer und Soldaten. Bei der Nahkampfpower haben Pistolen, MGs und Co. das Nachsehen, Standardwaffen wie diese gehören in Volitions Actionspiel ohnehin nur zur zweiten Garde. Wenn nicht gehämmert wird, greift man eher noch zu ferngezündeten Haftminen, Raketenwerfer und Konsorten. Immerhin will man bei jedem Abschuss auch irgendwie deutlich zu sehen bekommen, was die GeoMod Engine 2.0 zu leisten imstande ist. Dass sie die bis dato effektreichste Echtzeit-Gebäudezerstörung in einem Videospiel vorweisen kann, steht ganz außer Frage. Zahlreiche Einzelteile lassen sich individuell an unterschiedlichen Stellen zerdeppern und selbst große Bauten versickern nicht bloß billig komplett im Boden, sondern fallen beim Einsturz physikalisch berechnet auseinander. Wer sich mit Statik auskennt ist hier übrigens im Vorteil, denn gezielte Schläge bzw. Explosionen am physikalischen Schwerpunkt reichen bereits aus, um jedes Gebilde auf der Stelle wie ein Kartenhaus in sich zusammenfallen zu lassen. Das sieht bei riesigen Industrie-Schornsteintürmen und ähnlichen Sonderbauten besonders spektakulär aus. Nach etwas Ausgepeitsche mit unserem XXL-Werkzeug scheint sich nach anfänglichem Wackeln erst mal nichts weiter zu tun. Dann ist aber plötzlich doch immer mehr "gestöhne" des stützenden Metalls zu hören, gefolgt von heftigem Beben und mit einem Male kippt das gesamte Betongebilde mit einem mächtigen Rums zur Seite um. Das sind Szenen, die genießt man einfach und an denen kann man sich auch nach vielen Stunden einfach nicht satt sehen. Kaum ein selbstgesprengtes Loch sieht aus wie das andere, jede Wand ist eine potenzielle Tür und wer sein mit Bomben gespicktes Auto schon immer mal mitten in einem Haus parken wollte, lässt sich von keiner Mauer davon abhalten. Das "Blast Corps"-Gedenkfeature sorgt zudem immer dann für unnachahmlichen Nervenkitzel, wenn man vor einem selbstausgelösten Mammutbau-Einsturz auf der Flucht ist. Schließlich ist es nicht ganz so gesund, ein Betondach oder 'nen Industrieschornstein auf den Kopf zu kriegen. Und das - zur Steigerung des Nervenkitzels - auch noch ohne Helm!
Red Faction: Guerrilla

Der Sandkastenplanet

Ihr habt euch früher sicherlich auch immer darüber gewundert, dass die schön modelierbare, manchmal matschige oder nach Katzenkot stinkende Welt - in der ihr lebtet - flach, viereckig und nach kaum einem Meter schon wieder an unüberwindbaren Holzwänden beendet war. Sandkästen. Die kleinen DDR-Planwelten für Babys, deren Mütter sich auf Bänken sonnen, über Erziehung und gesunde Ernährung unterhalten und dabei in jeder Hand 'ne qualmende Zigarette halten. Wie hätten eure kindlichen Träume damals nur ausgesehen, wenn ihr vom wohl größten natürlichen Sandkasten unserer Galaxie gewusst hättet? Das Konzept haben Volition jedenfalls wie gesagt im dritten Red Faction verwirklicht, auch wenn ihr dabei natürlich nicht den kompletten Planeten begehen dürft. Im großzügig abgesteckten Bereich geht's in mit behelfsmäßigen Straßen durchzogenen, an vielen Gabelungen miteinander verknüpften und oft rundum zusammenlaufenden Gebieten zu Werke, die ihr frei zu Fuß oder mit diversen Bodenfahrzeugen bereisen dürft. Der Fuhrpark reicht dabei vom Baufahrzeug über den kanonenbestückten Angriffsbuggy bis hin zum mächtigen Kampfroboter. Schon mal mit 'nem Truck durch ein Haus gefahren, ohne dabei mit der Wimper zu zucken? Macht's doch einfach, Red Faction: Guerrilla gibt euch diese Freiheit. Vor bleibenden Schäden müsst ihr euch nicht fürchten. Ob Gebäude, Gefährte oder auch eure eigene Lebensenergie, mit der Zeit regeniert sich der Großteil der Spielwelt genau so wie euer Hauptcharakter. Die Planetenoberfläche muss sich derweil überhaupt keine Sorgen machen, denn eure Waffen wirken sich einzig auf Gegner und Gebäude aus. Macht aber nichts, denn dafür kommt alles was kaputtmachbar ist absolut rund und glitchfrei rüber. Überhaupt wirkt der Mars mit seinen natürlichen Gesteinsformationen, dem atmosphärisch ausgeleuchteten Himmel und wehenden Sandschwaden auf weiter Flur wie eine homogene Welt, die den Spieler schon nach kurzer Zeit regelrecht gefangen nimmt. Der jederzeit stimmig einsetzende Soundtrack trägt sein übriges dazu bei, dass Red Factions Sandbox keine Sekunde lang wie ein statisches Gehege wirkt. Selbst die Tatsache, dass sämtliche Gebäude im Spiel so rüberkommen, als seien sie aus den gleichen Steckbausätzen gefertigt worden, passt sich logisch in die improvisiert errichtete Kolonialwelt ein. Mit den etwas langweilig wirkenden Standard-Cyber-Soldaten, wie wir sie in Haze, Fracture und Co. bereits massenweise zu sehen bekamen, kann ich ebenfalls leben. Dafür sind die vielen verschiedenen Fahr- und Flugzeuge im Spiel um so cooler designt. Insgesamt ist der optische Grundstil von Red Faction: Guerrilla wohl am ehesten mit Paul Verhoevens Film Total Recall zu vergleichen, den die Entwickler auch immer schon als Inspiration angegeben haben. Für eine Prise Mad Max und damit auch willkommene Design-Abwechslung sorgt schon ab dem zweiten Sektor dann eine zusätzliche mysteriöse Partei, die im Verlauf der überzeugenden Story des Games sogar eine tragende Rolle spielt: Endzeit-Punks mit selbstgebastelten Schrottfahrzeugen und komischen Metallmasken, die sich eine erstaunlich fortschrittliche Teleportertechnologie zunutze machen. Während die kleineren Aufträge (dazu weiter unten mehr) größtenteils anhand von atmosphärischen Briefingbildschirmen mit Videobesprechung eingeleitet werden, glänzen die großen Hauptmissionen mit überraschend starken, sehr stimmungsvoll inszenierten Cutscenes. Von denen hätte man sich gerne noch mehr gewünscht, dafür freut man sich so aber auch um so mehr übers weitere Vorankommen beim Mainplot.
Red Faction: Guerrilla

Gute Auftragslage für Ein-Mann-mit-Hammer-Abrissunternehmen

Dass mich Red Faction dermaßen in seinen Bann ziehen konnte, liegt vor allem auch daran, dass die unterschiedlichen Missionen und Randaufgaben des Games ausnahmslos mit dessen Story sowie Background-Setting verzahnt sind. Grundsätzlich beeinflussen all meine Aktivitäten, vom eigenmotivierten Abriss bis hin zur Hauptmission, die Moral der Bürger im jeweiligen Sektor, in dem ich mich gerade befinde. Bringe ich also schön fleißig EDF-Bauten zu Fall, nimmt deren Präsenz auf den Straßen ab und ich bekomme häufiger hilfreiche Unterstützung der zu den Rebellen übergelaufenen Bürger. Später steigen sie sogar ganz unaufgefordert aus ihren Fahrzeugen aus und überlassen euch ihre bestimmt nicht ganz so günstigen Gefährte, wenn sie euch einsam am Straßenrand entlangwandern sehen. Wo auch immer etwas einkracht oder ein charakteristisch geformter Felsbrocken erspäht wird, dürft ihr Schrott und Metall aufsammeln. Das Erz wiederum investiert ihr in Upgrades eures Charakters (Teleportfähigkeit zu den Basislagern, bessere Rüstung,...) oder gleich ganz neue, je nach Spielfortschritt immer ausgefallener werdende Waffen. Darunter ein Sägeblattwerfer (aufrüstbar mit Explosionsscheiben), eine Blitzkanone oder der ultimative Disruptor (löst alle möglichen Materialien und Fleischsorten augenblicklich in ihre Bestandteile auf). Letzteres Über-Gerät wird von den "Red Faction"-Forschern mit Hilfe geheimnisvoller Technologie entwickelt, die ihr im Laufe des Spiels erst mal stehlen müsst. Sei es dieses Element oder alles andere, Volition haben es mit Guerrilla wirklich geschafft, ein rundum in sich selbst geschlossenes Design abzuliefern, in welchem kein Teil des Gameplays oder der optischen Präsentation auch nur irgendwo störend aneckt. Die in beliebiger Reihenfolge mit auf dem Ingame-Boden eingeblendeter Navi-Weghilfe abklapperbaren Missionspunkte machen da keine Ausnahme. Und Variantenreich sind sie auch noch. Bauten mit vorgegebener Munitionsmenge in möglichst kurzer Zeit zerstören, in einen Mech, Panzer oder eine sonstige Superwaffe schlüpfen, um Feindeshorden- und Stationen niedermähen, Geiseln befreien, Fahrzeuge stehlen,... als bewaffneter Beifahrer Verteidigungsarbeit leisten, mit den Rebellen EDF-Komplexe stürmen,... - und das waren jetzt nur spontane Beispiele für optionale Aufträge. Es gilt außerdem die Red Faction in zufällig entstehenden Großkämpfen zu unterstützen, immer wieder losgesandte Versorgungskolonnen zu stoppen,... (ist alles optional und steigert bei Gelingen die Moral, hat bei Ignorieren aber keine negativen Folgen). Dass die an sich simplen Missionskonzepte auch bei Wiederholung ziemlich viel Spaß machen, liegt ein ums andere mal wieder an der GeoMod Engine. Bei jeder neuen Art von Gebäude ist man neugierig, wie es wohl zusammensacken mag und welche Möglichkeiten es gibt, einen möglichst spektakulären Zusammenbruch herbeizuführen. Darüber hinaus erlaubt die Technik es natürlich auch, taktisch aus den Vollen zu schöpfen. Sprenge ich mir ein kleines Loch hinein und regle die Sache in 'nem Kampf auf engem Raum? Oder brettere ich mit 'nem LKW rein und reiß den ganzen Schuppen samt Bewohnern mit mir? Vielleicht reicht aber auch eine gezielte Sprengladung, um das Dach alles unter sich begraben zu lassen. Und direkt daneben steht ja noch dieser bedrohlich massive Turm, dessen mickrige Stützpfeiler sind eigentlich wie geschaffen für einen großen Hammer... - Dynamik ist ein ganz großes Stichwort, dass die tadellose Physikengine von Red Faction: Guerrilla dabei zum wahren Seegen für den Dauerspielspaß werden lässt. Wenn irgendwo mit einem lauten Knall und komplett ungescriptet aus heiterem Himmel ein Riesenhaus einstürzt und ich keine Ahnung habe, was da gerade für ein kleiner Unfall passiert ist oder mir in einer Verfolgungsjagd (zu denen es in fast jeder Mission kommt) aus allen Richtungen und Höhenlagen feindliche Autos um die Ohren fliegen, bin ich als passionierter Actiongamer schlichtweg begeistert. Und da man die komplette Spielzeit über häufig in Vehikeln unterwegs ist, haben Volition verdammt gut daran getan, den Boliden ein eingängliches, richtig spaßiges Fahrverhalten zu spendieren.
Red Faction: Guerrilla

Durch die Wand zum Multikill

Es gab da mal diesen berüchtigten Multiplayer-Betatest von Red Faction: Guerrilla. Ja, der war Grütze, das haben die Jungs bei Volition im Nachhinein nicht anders gesehen. Eine Erkenntnis, die so lange vor Release selbstverständlich noch genug Spielraum zum Nachbessern gelassen hat. Um es mal ganz klar auszudrücken: Das Team hat den Mehrspielerpart des Games von oben bis unten umgekrempelt und das, was dabei herauskam, ist tatsächlich endlich der schon zuvor versprochene Riesenspaß. Das Gameplay ist weniger auf instant-Headshots für Präzisionsexperten ausgelegt, sondern vor allem auf den regen Einsatz zahlreicher verrückter Features und der Gewissheit, dass es durch jede Wand auch einen Weg gibt. So düst man mit Jetpacks auf den höchsten Turm der Map und nimmt von dort aus dann so lange Gegner aufs Korn, bis die einem die Sniperstellung unter'm Hintern wegschießen. Wenig später nutzt man das Nashorn-Modul, um mit dem Kopf durch eine Wand zu brechen und dahinter gleich mehrere Widersacher in den Tod zu reißen. Wer danach noch auf den Beinen steht, wird vom sofort tötenden Mega-Hammer zerschmettert. Aaaawesome! Es ist bunt-chaotisch, spielt sich aber trotzdem flüssig und ist mal 'ne schöne, verdammt spaßige Abwechslung zu all den Call of Dutys da draußen. Steht ihr eher auf originelle Spielmodi, als auf stupides Abknallen? Na dafür eignet sich die konsequent auch im Multiplayerteil eingesetzte GeoMod 2.0 Engine doch besonders. Reißt abwechselnd Häuser ein und messt eure Bestzeiten miteinander oder versucht die Station des feindlichen Teams in Grund und Boden zu stürzen, während ihr den Gegner daran hindert, eure Basis einzuäschern. Einfache Regeln, hohes Tempo und ausgefallene Items sorgen auch in diesen Spielvarianten für unterhaltsame Action, die sich angenehm vom Genre-Einerlei abzuheben weiß. Nur auf Fahrzeuge muss man außerhalb der Solowelt von Red Faction: Guerrilla leider verzichten. Was wir nun leider noch nicht richtig ausprobieren konnten, ist die Online-Performance des Ganzen mit voller Spielerzahl. An und für sich fetzt der Mehrspielermodus jedoch auch im System Link schon gehörig und die unten vergebene Spielspaßnote hätte das Game im schlimmsten Falle auch schon alleine für seinen Solopart erhalten.
Red Faction: Guerrilla

HAMMER!

Die deutsche Version

Die BRD-Version des Spiels (rotes USK-Siegel) wird sowohl deutsche als auch englische Synchro auf der Disc haben und im Multiplayerpart international tadellos kompatibel zu allen anderen Regionalfassungen sein. Rein inhaltlich unterscheidet sich das Spiel bei uns an sich auch nicht wirklich vom Red Faction: Guerrilla, welches der Rest der Welt vorgesetzt bekommt. Missionsumfang, spielerische Möglichkeiten, grundlegender Gewaltgrad und alle erdenklichen anderen Bereiche blieben bis auf zwei kleine Änderungen gänzlich von der Zensurschere verschont. Zum einen werden die Scheibengeschosse der klangvoll "Zermalmer" genannten Waffe nicht mehr optisch sichtbar in Körpern stecken bleiben. Blut und Ragdoll-Effekt gibt es natürlich weiterhin, einzig die Projektile fliegen nach einem Treffer wie gesagt durch ihr Ziel hindurch (Theoretisch wären damit dann sogar Multikills möglich). Zum anderen kann man die beim Abriss von Gebäuden so nützlichen Haftbomben nicht mehr an Menschen heften. Versucht man es trotzdem, prallen sie einfach ab, sind dann aber weiterhin genau so tödlich.
Red Faction: Guerrilla

Crispy: Erster Blick auf die PC-Version

Produzent Rick White führte uns am Rande des letzten Preview-Events in London kurz die PC-Version von Red Faction: Guerrilla vor. Schon auf den ersten Blick ließ sich im Direktvergleich gut erkennen, dass die Optik hier noch mal eine ganze Ecke ausgefeilter wirkt. Zusätzliche Bloom-Effekte, die insgesamt schärferen Texturen und ein größeres Partikelaufkommen bei Rauch- Staub- und sonstigen Grafikfeatures fordern von Computer-Jüngern allerdings auch ein wenig mehr Geduld. Wie man uns mitteilte und inzwischen auch nochmals bestätigt wurde, wird Red Faction: Guerrilla für den PC auf jeden Fall einen, wahrscheinlich aber gleich mehrere Monate später als die Konsolenversionen (Xbox 360/PlayStation 3: 05. Juni) auf den Markt kommen.
Red Faction: Guerrilla

Kommentare

GeneralTessaij
  

Ja nicht schlecht! Da kann man ja kaum nein sagen als passionierter Action, Si-Fi und Mars fan.
Voilition geh?ren seit Saints Row 2 sowieso mit zu meinen favorisierten Entwicklern.

Das Teil is mal sowas von gekauft!

Preislich ist das Angebot der Grotte schon sehr sehr gut. Viel billiger gibt es das Game MOMENTAN auch in UK nicht wirklich.

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Zerfikka
  

Super Test, hatte das Game bisher nicht auf der Liste aber das hat sich nun ge?ndert. Werde ich mir auf jeden Fall mal genauer anschauen m?ssen.

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bassman
  

dieser krebsverwertung kommt sich ja ganz sch?n gross vor, wenn man bedenkt, dass er sein leben eingestellt hat, nur um anonyme avatare im internet wissen zu lassen, dass sie ihn nicht interessieren.^^

...endlich mal wat zu lachen. Danke daf?r :-)

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SaiwaTec
  

Das h?rt sich auf jedefall geil an, jetzt muss ich mir das Spiel doch sofort holen. Hast du toll gemacht jetzt bin ich wieder bald ?rmer. Hab vorhin die ganze Zeit die Multiplayer Demo gespielt und bin immer sch?n mit dem Rhino aufsatz durch die Wand gerannt. Da f?hlt man sich wie der Hulk :)

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Daniel Pook
  

Das es bis zum offiziellen Release noch ein paar Tage sind, hier f?r euch noch zwei sehr coole Situationen, die mir gestern Abend im Spiel passiert sind:

1. Bin in einer Mission nicht weitergekommen, in der ich zwei Geiseln aus einem schwer bewaffneten Haus mit zwei Stockwerken befreien sollte. Nach mehreren Versuchen habe ich es dann mit 'ner ziemlich raffinierten und so auch nur in diesem Spiel m?glichen Taktik geschaft. Erst mal ein Fluchtfahrzeug g?nstig platziert, das ist elementar. Dann hinten rum ?ber eine Nebentreppe in den oberen Stock geschlichen, dort beide Zug?nge in die Etage per Disruptor in Luft aufgel?st und die Wachen schnell erledigt. Nun konnte niemand mehr nach oben kommen und ich hatte in Ruhe Zeit, die erste Geisel zu lokalisieren. Nachdem ich sie befreit hatte, bin ich dem Radar zu dem Punkt gefolgt, an dem die zweite Geisel auf dem Stockwerk unter mir platziert war. Dort dann mit dem Disruptor den Boden unter mir zerschossen, die Geisel befreit, die Wand hinter mir aufgel?st und mit beiden Geiseln zum Fluchtfahrzeug, das direkt dahinter stand. Die Feinde waren w?hrenddessen noch damit besch?ftigt herauszufinden, wie sie nach oben gelangen sollten. :)

2. Ich wollte eine gro?e Basis der EDF in Schutt und Asche zerlegen, auf einmal knallt es an allen Ecken und Enden. Die dritte Fraktion (diese Steampunk-Typen) hatte zuf?llig gerade ebenfalls einen Angriff geplant und so tobte um mich herum augenblicklich ein einziger Krieg mit vielen Soldaten und Fahrzeugen beider Parteien. Ich selbst k?mpfte nat?rlich gegen beide und da ich in dem Sektor bereits viel Einfluss gewonnen hatte, dauerte es nicht lange, bis drei Wagenladungen voll "Red Faction"-Rebellen zu meiner Verst?rkung eintrafen. K?nnt euch vorstellen, dass pl?tzlich echt ein einziger Krieg entbrannt war. :D Einfach nur awesome so was und daf?r liebe ich dieses Spiel. Vor allem weil es in der Spielwelt nie aufgesetzt wirkt. Ich beschreibe Red Faction irgendwie immer gerne als Mercenaries 2 mit besserer Grafik, ohne die ganzen Bugs und einer rundum stimmigeren Spielwelt.

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Daniel Pook
  

Ich h?tte mir besonders im Singleplayer einfach mehr Waffenslots gew?nscht. Auf den Disruptor und die Fernz?ndebomben kann man auf keinen Fall verzichten und den Hammer muss man bekanntlich immer bei sich tragen. Bleibt nur ein Slot, bei dem man wirklich die Wahl hat. Und da es dann am ehesten 'ne gegen Infanterie starke Mittelnahkampf-Feuerwaffe sein sollte, bleiben Raketenwerfer und Co. leider auf der Strecke. Habe mich dann letztendlich immer f?r den S?geblattwerfer entschieden, aber wollte ?fters eigentlich auch mal die anderen Waffen mitnehmen. Im Multiplayer macht die Begrenzung aus Ballancegr?nden Sinn, im Solomodus st?rt sie mich etwas.

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SaiwaTec
  

Also die Multiplayer Demo macht auf jeden fall Spa? nur das die Steuerung ist gew?hnungs bed?rftig.
Warum kann man die Waffen auswahl nicht wie bei Resi 5 aufs Steuerkreuz machen und warum nicht mit der linken Schultertaste zoomen. Hoffentlich verkauft sich das Spiel gut damit es im Multiplayer viel action gibt

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hoiji
  

W?hrend ich euren Test gelesen habe, h?tt ich dahinschmelzen k?nnen :) Dass das Game gut wird hab ich mir gedacht, aber das es gleich so genial rund wird (Maniac hat dem Game ne 87 gegeben, besser als Infamous ^^), hab ich nicht erwartet. Das schreit ja schon f?rmlich nach ?berraschung des Jahres 2009. Danke Daniel, hab?s mir gerade ebend bei der Grotte vorbestellt...(OK als Dank h?tte ichs ja eigentlich ?ber eure Amazonlinks kaufen sollen xD, Naja)

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LookMyBullet
  

Oh mann....

Die wertungen sind nunmal die meinung der TESTER!
Deine meinung kann eine ganz eigene sein...Das is die sache mit dem Geschmack halt.

Und wenn der Tester dem Spiel 1/10 gibt weill er es sowas von grottig war kann es trotzdem das Spiel sein was DIR 9/10 beschert.
Ein Test gibt lediglich die "eigene" meinung-also die des schreibers wieder.

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toul81
  

ja ich habe es selbst gespielt sorry das ich eine meinung habe mir hat halt das spiel nicht gefallen und 9/10 ist nicht wahr mass effect ist ein besseres spiel und bekommt grad mal 9/10 sacred 2 ist ein geiles spiel und das w?rde im test schlecht dargesellt die tests sind nicht so besonders soll nat?rlich kein angriff auf den sein der den test macht

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