The Witcher 2: Assassins of Kings

Plattform: (PC, XBox 360)
Release: 17. Mai 2011

User-Wertung:

Test: The Witcher 2 Enhanced Edition

Rund ein Jahr her ist, dass das zweite Abenteuer von Geralt von Riva die PC-Rollenspieler in Verzückung brachte. Mit Namco Bandai im Rücken hat Entwickler CD-Projekt nun versucht, das Meisterwerk auf die Xbox 360 zu transportieren. Ob ihnen das geglückt ist, erfahrt ihr in unserem Test zur The Witcher 2 Enhanced Edition.

The Witcher 2: Assassins of Kings wirft den Hexer Schrägstrich Monsterjäger Schrägstrich Helden Geralt von Riva erneut in ein düsteres und sehr explizites Universum. Das Witcher-Universum hat dabei nur sehr wenige Berührungspunkte mit Standardfantasywelten und deren fröhlichen und kinderfreundlichen Klischees. Wer in die Welt von The Witcher eintaucht, erlebt im Laufe des Abenteuers Ränkespiele, politische Intrigen, Verrat, Krieg, Rassismus, Mord, Prostitution aber auch Freundschaft, Vertrauen, Ehre sowie knisternde Erotik und Sex. All diese Themen werden für Erwachsene ansprechend serviert.
Die Herrscher der nördlichen Königreiche Aedirn, Keadwen, Redanien und Temerien sind zerstritten und zanken sich um das strategisch wichtige Pontar-Tal, an das all ihre Königreiche angrenzen, während im Süden das Nilfgaard-Imperium bereits intensive Kriegsvorbereitungen trifft, um sich den Norden einzuverleiben. Dazwischen treiben kleinere Stadtvorsteher, Kaufleute und Magier ebenfalls noch ihre Spielchen. Zwerge und Elfen leben teilweise gemeinsam mit Menschen in den Städten, doch die Menschen schimpfen sie "Anderlinge", dulden sie nur meist nur in Ghettos. Diese Diskriminierung trieb viele Elfen und Zwerge in die Arme der "Scoia'tael" oder zu Deutsch "Eichhörnchen" (Merkmal der Mitglieder sind Eichhörnchenfelle an der Kleidung oder Kopfbedeckung). Einer Gruppierung, die die Wälder unsicher macht und mit ihren Guerilla-Aktionen gegen die Menschen und ihren Rassismus kämpft.
Test: The Witcher 2 Enhanced EditionDie Geschichte von The Witcher 2: Assassins of Kings beginnt mit einem wahrlich imposanten Prolog, einer Belagerungsschlacht. Geralt, nun König Foltest von Temeriens Leibwächter, muss seinem gekrönten Arbeitgeber bei der Eroberung der Festung von Baronin La Valette helfen. Doch Geralt würde viel lieber den Attentäter jagen, der König Foltest zuvor umbringen wollte und durch dessen Versuch er überhaupt in die Dienste des Blaublütlers kam. Hinzu kommt, dass der Attentäter nämlich ein Hexer gewesen sein soll. Allerdings wird die Sache zwischen Geralt und dem Attentäter bald noch viel, viel persönlicher.
Auch ohne Vorkenntnisse des ersten Teils oder gar der Romane von Andrzej Sapkowski, ist es problemlos möglich der Story von The Witcher 2 zu folgen. Motioncomics und Zwischensequenzen führen auch Neueinsteiger gut in das Spiel ein. Zugegeben, sämtliche Fragezeichen verschwinden nicht sofort, aber man fühlt sich recht bald gut im Bilde. Einen großen Beitrag tragen dazu auch die brillantgeschrieben Dialoge bei. Egal ob eine Figur eine Hauptrolle in der Geschichte spielt oder nur eine Nebenquest anbietet, immer gibt es neben puren Missionshinweisen auch etwas über die Person selbst zu erfahren. Aber gerade solche irrelevanten Informationen und Anekdoten hauchen der Welt und den NPCs Leben ein und sorgen dafür, dass spätere Handlungen auch nachvollziehbarer werden. Dass ich weiß, was Vernon Roches Mutter von Beruf war, dass der Zwerg Zoltan sogar einen Grund für seine Sauferei in der Schenke von Flotsam hat oder die Waschfrau ihren Umzug aus der Hauptstadt nicht bereut, gibt allen ein Profil. Der Spieler muss für manche Information oder Hinweise nicht einmal aktiv einen NPC ansprechen, es reicht einfach mal beim Hasten von Mission zu Mission stehenzubleiben und dem Kaffeeklatsch der Leute zu lauschen. Noch viel dichter wird die Atmosphäre von The Witcher 2 allerdings, wenn man sich die Mühe macht, die Bücher, Aushänge und Notizen zu lesen die es überall gibt. Viele der Informationen, Questfortschritte, Orts- und Personenbeschreibungen werden in einem Tagebuch festgehalten. Besonders die Aufzeichnung der Quests begeistert mich, denn sie sind in Form einer Geschichte aus der Perspektive eines Dritten niedergeschrieben. Einen Dämpfer erleidet die Atmosphäre jedoch, wenn Geralt ohne jegliche Strafe sämtliche Häuser, Markstände und Läden im Beisein der Besitzer beklauen darf. Gleichzeitig werden die Stadtwachen sofort hellhörig, wenn der Hexer seine Waffe zieht.
Test: The Witcher 2 Enhanced EditionDie Sprache im Spiel ist vulgär und derb beim normalen Volk und entsprechend geschwollen und gehoben beim Adel. Und das passt hervorragend in meine Vorstellung einer mittelalterlichen Fantasywelt. Wenn Geralt sich von der Puffmutter erzählen lässt, wie die Party letzte Nacht eigentlich ablief und diese ihn und seine Saufkumpane dann mit den Worten zitiert "Wir wollen auf Hurenärschen den Fluss überqueren" ist das normal. Oder der Aufenthaltsort einer Zielperson wird beschrieben mit "…da schläft, frisst und wichst er…". Damit wären wir beim Thema Sex. Dass des Hexers Abenteuer- und Bettgefährtin, die wunderschöne rothaarige Zauberin Triss Merigold, es in den polnischen Playboy und dort sogar aufs Cover schaffte, kommt nicht von ungefähr. Entwickler CD Projekt hat es geschafft den Sex im Spiel als knisternde Erotik darzustellen. The Witcher 2: Assassins of Kings vermeidet das abdriften in plumpes Porno-Gepimper und ist gleichzeitig expliziter in der Darstellung als das, was EA in Dragon Age oder Mass Effect abliefert.
Test: The Witcher 2 Enhanced EditionIm Kampf setzt Geralt voll auf seine zwei Schwerter, ein Silberschwert das besonders effektiv gegen Monster ist und ein normales Schwert für das restliche Gesindel, und seine Zeichenmagie. Bomben, Fallen und Wurfwaffen gehören ebenfalls zum Repertoire. Die gesammelten und produzierten Tränke können nur vor dem Kampf eingenommen werden, denn der Hexer muss dazu meditieren. Die Tränke gewähren verschiedene Boni (Nachtsicht, erhöhte Magieregenration, mehr Vitalität etc) für eine begrenzte Zeit. Viele Tränke haben aber auch Nebenwirkungen. Für einen Bonus auf X gibt es gleichzeitig einen Malus auf Y. Da jedes alchimistische Gebräu auch giftig für unseren Helden ist, muss die Wahl der eingesetzten Tränke wohl überlegt sein. Hinzukommt die Tatsache, dass die Meditation/Trankeinnahme während eines Kampfes nicht möglich ist, daher gibt es auch praktisch keine Heiltränke. Der übernatürlich akrobatische Hexer verfügt über zwei Arten von Schlägen. Einen schnellen und dafür schwachen Schlag (A-Taste) und einen langsamen aber kräftigen Schlag (X-Taste). Mit schnellen Schlagkombinationen bricht man die Deckung eines Gegners auf und hindert ihn so an Gegenangriffen, um dann mit einem kraftvollen Schlag viel Schaden anzurichten oder ihm mit Magie den Rest zugeben. Der Hexer verfügt von Beginn an über alle fünf Magiezeichen.

  • Aard - Betäubt oder wirf Gegner zurück; kann brüchige Wände zerstören
  • Yrden - erschafft eine magische Falle, die Gegner verwundet und lähmt
  • Igni - ein Feuerstrahl
  • Quen - erschafft eine Schutzaura, die den erlittenen Schaden reduziert
  • Axii - wird auf Feinde gewirkt; bei Erfolg greift der betroffene Gegner die übrigen Feinde an

Mit den Bomben, Fallen und Wurfwaffen ergeben sich so jede Menge taktische Möglichkeiten. Auf die man bei größeren Feindesgruppen auch wirklich zurückgreifen sollte, denn so flott und flink wie sich unser Held auch bewegt, wenn man nicht aufpasst, wird man vom Feind eingekesselt. Und das sollte man tunlichst vermeiden, denn Attacken von hinten kosten viel mehr Lebensenergie. Geralts furiose Wirbelattacken und Ausweichrollen sorgen allerdings in Kombination mit den Bewegungen der Gegner und der etwas sperrigen Anvisierfunktion für viel zu viel Hektik im Kampf mit mehreren Gegnern. Wenn aber kämpft, wie es dem Charakter eines Hexers entspricht, schnell und brutal, ist der Fokusverlust zu verschmerzen. Erst recht auf dem leichtesten Schwierigkeitsgrad. Denn bereits auf "Normal" verzeiht The Witcher 2: Assassins of Kings wenig Fehler und verlangt den Einsatz aller Fähigkeiten, Tränke und Items. The-Witcher-Leicht ist eine angenehme Mischung aus Leicht und Normal anderer Titel. Normal ist durchaus knackig, zumindest bis man die taktischen Möglichkeiten verinnerlicht hat beziehungsweise im dritten Akt angekommen ist und im Talentbau weit oben angekommen ist. Ein zum Ende hin wieder abnehmender Schwierigkeitsgrad ist doch etwas ungewohnt. Zur Not gibt es dann noch ja "Schwer". Egal welcher Schwierigkeitsgrad gewählt wird, die Gegner leveln nicht mit. Was bedeutet, wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um. Die Enhanced Edition zeichnet unter anderem auch ein neues Tutorial aus, welches noch vor dem Prolog stattfindet und den Spieler mit der Steuerung vertraut macht, sowie sämtlichen Mechaniken. Zum Abschluss des Tutorials ermittelt das Spiel in ein paar Arenakämpfen eure Fähigkeit am Controller und schlägt einen der drei Schwierigkeitsgerade vor.
Test: The Witcher 2 Enhanced EditionAufgeteilt haben die Entwickler das Abenteuer in einen Prolog, drei Hauptakte und einen Epilog. Storytechnisch und Spielerisch sind die ersten beiden Akte eine wahre Wonne. The Witcher 2 beweist dort ein ungeheuer sicheres Gespür fürs Erzähltempo und Spannungsaufbau. Der dritte Akt kommt da, auch auf Grund des Schauplatzes, nicht ganz mit. Das ist aber angesichts der Gesamthandlung kein Grund zum Jammern und Wehklagen. Insgesamt halten die Jungs von CD Projekt durchgehend ein hohes Niveau mit besagten Spitzen nach oben beim Storytelling. Ganz weit vorne ist The Witcher für mich auch bei der Entscheidungsfreiheit und dessen Auswirkungen auf den Verlauf der Geschichte. Ein Mass Effect 3 kommt da für mich nicht mit. Als Spieler treffe ich in einer Vielzahl von Dialogen Entscheidungen mit großen und kleinen Auswirkungen. Das beste Beispiel ist hierfür der Übergang vom ersten zum zweiten Akt: Stehe ich den Bewohnern einer Zwergenfestung bei oder helfe ich den Belagerern? Diese Wahl verändert den nachfolgenden Ort der Handlung massiv. Wie auch immer der Spieler sich aber entscheidet, die Quests und Gebiete der anderen Seite bleiben ihm verwehrt. Zumindest für diesen Durchgang. Die Macher haben insgesamt einen sehr verzweigten Weg zum Finale erdacht. Als Belohnung warten auch immerhin 15 verschiedene Enden. Der Hauptgrund, warum ich The Witcher 2 im Bezug auf die Entscheidungsfreudigkeit besser als Mass Effect 3 finde, liegt im Dialogsystem und der wie The Witcher mit den Informationen umgeht. ME3 gibt mit dem Paragon/Renegade-System bereits vor, was das für eine Entscheidung ist, die ich im Begriff bin zu treffen. Blau oder rot. Gut oder böse. Aber die Antworten sind auch so geschrieben. "He Shepard, du willst doch sicherlich diese armen Waisen retten und sie von der Bergwerksarbeit in dieser Uranmine befreien, die vom brutalsten Abschaum dieser Galaxis geführt wird, oder? Als Dank wird dir auch diese riesige Raumschiffflotte im Kampf gegen die Reaper helfen!" Selbst wer das eigentlich nicht will, wird die positive Antwort wählen, weil er im Hinterkopf weiß, dass es im Spielfortschritt nützlich ist oder auch nur vielleicht nützlich sein könnte. The Witcher 2 spart sich solche direkten Hinweise in den Dialogsequenzen und zögert auch nicht den Spieler aufs Kreuz zu legen. Lasse ich Gnade vor Recht walten? Lügt mich der NPC an oder nicht? Rächt sich diese Entscheidung? Letztendlich habe ich die Entscheidungen viel freier, quasi aus dem Bauch heraus, getroffen, weil ich nicht mehr Informationen als meine Spielfigur selbst hatte. Außerdem gibt es in manchen Dialogsequenzen auch ein Zeitlimit für die Antworten oder die Spezialoptionen "Einschüchtern" oder "Überzeugen per Hexerzeichen".
Test: The Witcher 2 Enhanced EditionNeben der Hauptgeschichte und den zahlreichen Nebenaufgaben, kann man sich auch noch mit verschiedenen Minispielen die Zeit vertreiben. In vielen Kneipen werden Halunken euch zum Armdrücken, Preisboxen oder Würfeln herausfordern. Es gibt sogar einen (asynchronen) Multiplayer, aber eigentlich verdient er das Wort nicht. In der Arena aus dem Tutorial kann Runde um Runde gegen immer stärkere Monster gekämpft werden. In einem Leaderboard kann man dann mit Freunden vergleichen, wer wie lange durchgehalten hat.
Die Trailer der Xbox 360-Version der The Witcher 2: Assassins of Kings Enhanced Edition ließen schon vermuten, dass das es auch auf der, im Vergleich zum PC, alten Konsolenhardware dennoch eine Augenweide wird. Und ja, das trifft auch auf das fertige Spiel zu. Dem geübten Auge entgeht aber nicht, wie CD Projekt der Xbox 360 diese grandiose Optik abgerungen hat. Den großen Detailreichtum, die hohe Sichtweite, die geschmeidigen Animationen und das ruckelfreie Gameplay gab es im Austausch gegen zusätzliche Kantenglättung. Das fehlende Anti-Aliasing sorgt nämlich für eine gewisse Unruhe im Bild. Dringend zu empfehlen ist auch die Installation beider Disks auf die Festplatte, rund 13 Gigabyte sollte man dafür frei haben. Dann nämlich minimieren sich die Ladezeiten beim Durschreiten einer Tür und die Verzögerung beim Nachladen von Texturen nimmt auch ab. Gerade in den sonst so schönen Zwischensequenzen sind matschige Texturen in den ersten zwei, drei Sekunden ein kleiner Wermutstropfen. Doch selbst diese Kritikpunkte stellen einen sehr geringen Preis für die wunderschöne Optik von The Witcher 2: Assassins of Kings auf der Xbox 360 dar. Gerade als ich das erste Mal Tagsüber durch den Wald bei Flotsam für eine Quest unterwegs war zeigte, sich das Spiel von seiner malerischsten Seite. Die dichte farbenfrohe Vegetation, das einfallende Licht, riesige Bäume mit ausufernden Wurzeln, Ruinen und das Rauschen des nahen Wasserfalls erzeugten ein tolles "Waldgefühl".
Insgesamt ist die deutsche Sprachausgabe wirklich gelungen. Den Sprechern unterstelle ich wirklich Leidenschaft für ihre Rollen, egal in welcher Situation sich die Charaktere gerade befinden. Ebenfalls auf den beiden Disks der USK-Version sind die englische und französische Sprachausgabe. Man kann wirklich nach rein persönlichen Präferenzen gehen, ob man deutsch oder englisch (oder französisch) im Ohr haben möchte. Die Untertitel gibt es in deutscher, polnischer, italienischer, französischer, englischer und spanischer Sprache und lassen sich frei zur Tonspur wählen.
Test: The Witcher 2 Enhanced EditionUmfangreiche Anleitung, Komplettlösung, Karte der Spielwelt, schon beim Auspacken der normalen Verkaufsversion muss man sich einfach in die Polen von CD Project verlieben. Wo uns andere Portierungen von PC-Rollenspielen in der Vergangenheit eher das Grausen gelehrt haben (Gothic 4, Risen, Venetica), punktet der Hexer mit wunderschöner und stets geschmeidiger Grafik. Das Abenteuer von Geralt von Riva ist ein spannender, spielbar gewordener Roman samt tollem Dialogsystem und einer für Erwachsene ansprechenden Welt, deren deftige Sprache stark an die erfolgreiche TV-Serie "Game of Thrones" erinnert. Auch wenn mir Kämpfe manchmal zu hektisch wurden, das Kampfsystem bietet viel taktische Tiefe, die allerdings auch etwas Einarbeitungszeit und Planung erfordert. Auch wenn der Schwierigkeitsgrad nicht ganz perfekt ausbalanciert ist und Diebstahl niemanden in der sonst so wunderbar lebendigen Welt interessiert, so bleibt doch The Witcher 2 dennoch für RPG-Fans ein absolutes Must-Have. Des Hexers zweites Abenteuer muss sich vor einem Skyrim oder anderen Vorzeige-RPGs auf Konsole absolut nicht verstecken. Ich habe jedenfalls meinen zweiten Durchgang schon so gut wie begonnen.

Kommentare

Flodo1985
  

Mich juckt es auch schon tierisch in den Fingern das Spiel entlich zu spielen, hatte es mir das Wocheende mal in meiner gut sortierten Videothek ausgeliehen um es anzuzocken um fest zu stellen ob es mir gefällt und ich muss sagen ich bin total begeister, am liebsten hätte ich die Zeit angehlaten *haben will*
Aber erst mal kommt noch der rest von Portal 2 darn....

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CoupeFX2
  

Ich habe das zweite Werk des Hexers nun auch durch und kann mich dem Test nur voll und ganz anschließen. Ein phänomenales Spiel das sich hinter keinem der ganz großen ,mit wesentlich mächtigeren Publishern im Rücken verstecken muss.
Ich kann einen recht guten Vergleich durch die aktuellen Spitzenreiter des Genres zum Hexer ziehen da ich einige von ihnen -aufgrund meines aktuell hohen Freizeitanteils- in jüngster Vergangenheit ausgiebigst genossen habe (binnen der letzten 7/8 Wochen allein waren es FF XIII-2 ,Mass Effect 1-3 und Skyrim die durchgesuchtet wurden - ME3 + Skyrim sogar bereits mit den kompletten 1000GS).
Durch dieses Enge Zeitfenster kann ich die Spiele -auch in Details- alle sehr gut vergleichen und muss wirklich sagen das hier eine Skyrim/ME 9 absolut angebracht ist (in diesen letzten Wochen hat meiner persönlichen Meinung nach eigentlich lediglich FF XÍII-3 nach unten ausgerissen - ich selbst würde dort 7/8 vergeben).

Als besonders erstaunlich empfinde die Tatsache das die Qualität vom Witcher (sowohl im spielerischen als auch im technischen/grafischen) einem Skyrim oder ME meines Erachtens in keinster Weise nachsteht obwohl CDProject natürlich nur einen Bruchteil des Kapitals zu verfügung stand.
Und als ob das noch nicht reichen würde schafft es diese kleine Firma einem Spiel zum wirklich moderaten Neupreis im gegensatz zu allen Majorlabels zum einen auch noch einen Questguide, eine Karte zum Spiel sowie den Soundtrack als Audio-CD mitzugeben und zum anderen in der PC-Version auch noch freiwillig auf jegliche Kopierschutzmaßnahmen, Onlinezwänge und Keygängeleien zu verzichten .
Alle anderen eben genannten Titel der letzten Wochen hatten je nur einen Lappen der notdürftigsten Padbelegungen dabei - im falle von ME3 wurde ich sogar durch einen Key für den Onlinemodus sowie die indirekte Nötigung gleich zum Release kostenpflichtigen DLC zu erwerben gegängelt (ja ich weis...man muss ja nicht ... in diesem Fall allerdings war es -für einen Story begeisterten Spieler der Reihe eigentlich pflicht).
Von mir also beide Daumen hoch für CD-Project und ihre Witcher Reihe. Hoffen wir das sie uns noch lange so selbstständig erhalten bleiben und nicht von einem Major geschluckt werden.

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Colton
  

Für mich eines der besten Rollenspiele überhaupt ... wers an sich vorbei lässt, verpasst ein wunderschönes erwachsenes Game ...

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Stalkingwolf
  

am WE wird noch fix Grimrock durchgespielt, dann nehme ich endlich Witcher 2 auf. Wäre doch zu schade, wenn diese Perle an mir vorbei ziehen würde.

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Vendetta Terror
  

Man man man, wird echt immer schwerer darauf zu warten das mein bruder das game durch hat um es mir zu geben! Juckt mir echt immer wieder in den Fingern das spiel doch zu kaufen da ich bei mass effect 3 kurz vorm ende bin!!! Bei den ganzen Top Bewertungen und trailern wird es immer schwerer auf das spiel zu verzichten :)

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Bramahummel
  

Mann mann mann habs schon seit letzten Samstag hier rumliegen und bin bisher leider noch kaum zum zocken gekommen.Überall heimst das game zurecht Höchstwertungen ab und dieses WE wirds Zeit dieses game mal RICHTIG zu zocken :) Hail to the witcher ;)

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johnboy
  

ich mus mich wiederholen:
Top Test, Top Spiel

habs inzwischen durch und kanns jedem nur wärmstens ans Herz legen. Einfach top
Eine Frage hab ich aber doch:
Wie isn des mit New Game Plus, kann ich meinen bisherigen Geralt, Lvl 35 mitnehmen???

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toul81
  

das mixen von getränken ist sowas von leicht es ist nicht so das es nervig wird. ganz im gegen teil ich bin auch kein fan von tränke herstellen sondern ich kauf sie lieber aber in anderen spielen aber hier willst du alles selber machen. ich sage es mal so wenn dragon age 1 gefallen hat der kommt an den epischen spiel nicht vorbei und nicht umsonst hat areagames 9/10 xboxfront 92% und gampro 90 % gegeben das spiel ist geil und fertig

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Jace
  

Auch wenn ich keinen Bock auf Alchemie und Tränkemixen habe?

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toul81
  

@jace man muss es selbst gespielt haben und sex szenen sind auch mal wirklich sex szenen nicht wie bei mas effect oder dragon age aber das ist natürlich nicht das wichtigste. mir gefällt die ganze welt im spiel, und du kannst keine heil tränke während eines kampfes nehmen sondern muss vorher überlegen wie du denn kampf angehst . fast jeder test ergab über 90 % dann kannst du ruhig zu greifen jace machst keinen fehlkauf

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