Xbox One

Xbox One: Alle Infos und Daten auf einem Haufen

Xbox One: Alle Infos und Daten auf einem Haufen

Na Leute, auch schon den Überblick verloren, bei dem ganzen Kinectgedöhns, dem Gebrauchtspielewirrwarr und der Always-On-Geschichte? Schluss damit! Wir fassen euch alles hier, in diesem hübschen Special zusammen und aktualisieren den ganzen Spaß, sobald wir etwas neues erfahren. Also quasi ein All-in-One. Hehe, kapiert?..wegen der Xbox..One..und so.. schon okay.

Hardware

Fangen wir doch mal mit dem Herzen von dem ganzen Spaß an: der Hardware. Hierzu haben wir euch ja schon eine News an die Backe geklatscht, aber fassen wirs doch noch einmal kurz zusammen. Folgende Specs wurden bestätigt:

  • AMD "Jaguar", 8-Core,(x86, 64 Bit) - TDP 100 Watt
  • 32 MB SRAM als Cache
  • 8GB RAM DDR 3
  • Blu-ray-Laufwerk
  • 500GB große Festplatte (nicht austauschbar, Speichererweiterung über externe USB 3.0-HDD)
  • 2x USB 3.0 (hinten)
  • 802.11n Wlan mit Wif-Fi Direct
  • HDMI Ein-und Ausgang
  • S/PDIF-Link
  • 3 "Betriebsysteme": System-OS mit Windows-Kernel, Xbox-Game-OS und Verbindungs-OS.
  • "praktisch lautlos"

Wer noch ein wenig genauer über die jeweiligen Technikspielereien bescheid wissen möchte, liest das in der verlinkten News nach.



Controller-Überarbeitung & Kinect-Zwang

Weiter gehts mit einem guten Stück, welches auf der Xbox 360 fast schon als perfekt angesehen wird - dem Controller. Trotz der damaligen Lobhudelei, wurde noch die ein oder andere Schraube daran gedreht. Insgesamt soll es wohl über 40 Änderungen an dem guten Stück geben.
Eine davon zeigt sich zum Beispiel beim Batteriefach des Controllers. Dieses liegt nun tiefer im Gehäuse, sodass ihr eure Finger nicht mehr in einer hügeligen Plastiklandschaft vergraben müsst, sondern über eine wunderglatte Oberfläche gleiten lassen könnt. Die Batterien haben dabei auch eine kleine 90° Drehung abbekommen. Wahnsinn.

Außerdem erhält das Digital-Kreuz eine kleine Schönheitskur, wodurch es etwas griffiger wirkt. Der Home-Button wurde auch etwas zurechtgerückt - nämlich nach oben. Alles ganz hübsch.
Eine der interessanteren Neuerungen dürften jedoch die Impuls-Trigger darstellen. Diese wurden nicht nur optisch etwas aufgehübscht, sondern liefern auch eine eigenständige Rumble-Funktion mit. Klingt zuerst vielleicht nach einer überflüssigen Idee, wenn man sich aber mal überlegt, dass dadurch beispielsweise jeder Schuss aus einer Knarre, extra Feedback abgibt, klingt das schon ziemlich scharf. Die Jungens von Gizmodo haben dazu mal ein paar Beispielvideos hochgeladen, die euch den Zweck der Impuls-Geschichte verdeutlichen sollen.

Solltet ihr übrigens vorhaben, euren alten Xbox 360-Controller an die Xbox One zu werfen - nicht so schnell, ihr wilden Controlleranstöpsler. Der wird mit dem Next-Gen-Kasten nämlich nicht funktionieren - so wie eigentlich jede Peripherie der alten Xbox.
Kinect 2.0

Und da kommen wir auch schon zum schlimmen K-Wort - Kinect 2.0. Der gute Big Brother wird, so Microsoft, standardmäßig mit jeder Xbox One ausgeliefert. Logisch, ist das Teil doch fortan Pflicht.
Microsoft will, für die Entwickler, sicherstellen, dass an jeder Xbox One ein Kinect 2.0 hängt, damit man Sprachbefehle vorrausetzen kann. Das heißt im Klartext: die Kamera könnt ihr zwar abkleben, das Mikrofon hört euch jedoch durchgehend. Microsoft betont: Die Konsole wartet nur darauf, Befehle entgegen zu nehmen - wodurch natürlich alle Äußerungen erfasst werden müssen. Wie genau das dann am Ende aussieht, wollen wir jetzt mal nicht an die Wand kleistern - man betont jedoch, dass man hohen wert auf die Privatsphäre der Nutzer legt.

Bisher gibt es noch nicht all zu viele Specs zur Kamera, bis auf die Tatsache, dass man jetzt 1080p liefert, wodurch pro Sekunde etwa 2GB an Daten ausgetauscht werden sollen. Für genauere Infos, haben wir hier einen kleinen Link für euch.
Wer sich den weiterentwickelten Bewegungssensor mal in..Bewegung.. ansehen möchte, findet hier ein 10 Minuten-Video, oder hier das Ganze noch einmal ohne lästiges Shutter-Geknipse.
Xbox One: Alle Infos und Daten auf einem Haufen



Always-On, Gebrauchtspielwirrwarr und die Sache mit der Abwärtskompatibilität

Fangen wir doch mal mit dem kürzesten der drei Dinge an: der Abwärtskompatibilität. Die gibts nicht. Alles geklärt? Nö? Okay. Also, falls ihr vorhabt, auch nur eines eurer erworbenen Retail-, oder XBLA-Spiele zu zocken, müsst ihr wohl oder übel eure Xbox 360 herumstehen lassen. Durch den Architekturwechsel der Konsole, werden die alten Dinger nicht auf dem Superhightechkasten laufen. Was funktionieren soll, ist, euren Gamerscore zu übertragen oder Chats und Nachrichten zwischen den Plattformen auszutauschen. Also nur der wichtige Shit. Einen großen Unterschied gibt es jedoch noch: In eure Freundesliste passen mit der neuen Xbox gute 1000 Leute. Wie gesagt, nur der wichtige Shit. Solltet ihr jetzt befürchten, euch zwei Gold-Accounts zulegen zu müssen - keine Sorge. Einer reicht, für Xbox 360 und Xbox One.

Die Achievements schaffen es natürlich auch auf den neuen Kasten - dort soll es Entwicklern dann leichter gemacht werden, neue Stücke nachzureichen. Bisher war dies nur über DLCs möglich. Außerdem wird es spieleübergreifende Achievements geben. Gebrauchtspiele zum Nachzahlen? Ein Punkt, über den man sich bei Microsoft wohl selbst noch nicht so ganz klar ist, ist die Sache mit der Gebrauchtspielsperre. Eine Sperre wirds nicht geben, nö nö nö.
Jedoch verlangt jedes Spiel von euch eine Installation auf der 500 GB Festplatte. Wie das mit dem Speicher läuft, könnt ihr hier nachlesen.

Durch die Installation wird das Spiel mit einem einmaligen Code mit eurem Account verknüpft. Das gute daran: die Blu-Ray kann dadurch irgendwo im Eck verstauben. Das Blöde: wollt ihr euer Spiel nru mal kurz an einen Kumpel verleihen, oder es gar verkaufen, wird wohl eine Gebrauchtspielgebühr fällig. Wie hoch diese ist, lässt sich momentan nicht sagen - Kotaku behauptet jedoch, man orientiert sich dabei am aktuellen Preis auf dem Marktplatz. Da die ganze Sache wohl etwas für Verwirrung gesorgt hat, gab Phil Harrison erneut ein Statemant dazu ab:

"Ich kann Dich in Deinem Haus besuchen kommen, lege die Disc in Deine Xbox One, logge mich mit meinem Profil ein und wir können das Spiel spielen. Die Bits befinden sich dann auf der Festplatte. Wenn wir fertig gespielt haben und ich meine Disc wieder mit zu mir nach Hause nehme - oder sie auch bei Dir liegen lasse -, wenn Du mit Deinem Profil weiterspielen willst, dann musst Du dafür bezahlen.Die Bits sind ja schon auf Deiner Festplatte, so dass es nur noch darum geht, unseren Online Store aufzurufen und das Spiel zu kaufen. Und dann kannst auch Du es sofort spielen."

Wenn zwei Leute ein Spiel spielen wollen, dann müssen diese beiden Leute auch jeweils ein eigenes Exemplar das Spiels besitzen. "Das ist kein Unterschied dazu, wie Discs heute funktionieren." Also, wie gesagt: Das Spiel ist an euren Account geknüpft. Offizieller Grund dafür: So verhindert man, dass man das Spiel überall herumreicht und sozusagen diverse Kopien erstellt, ohne dafür zu bezahlen.

Neben der Gebrauchtspielegebühr soll es noch einen weiteren Weg geben, wie man die Spiele weiterverkaufen kann. Hierzu will sich Microsoft jedoch erst zu einem späteren Zeitpunkt äußern.



Always-On-Gemurmel

Achja, und dann gibts da auch noch diese Sache mit der Always-On-Funktion. Eine eingebaute Onlinepflicht wird es nicht geben, das lässt sich schon eimal sagen. Jedoch hält man Entwicklern hier eine Hintertür auf, indem man ihnen die Möglichkeit gibt, einzelne Spielelemente auf Cloud-Server auszulagern. Dadurch würde ganz schnell Online zur Pflicht werden - wenn auch nur für das jeweilige Spiel. Laut Harrison, wird man zwar nicht permanent mit Xbox Live verbunden sein, etwa alle 24 Stunden sollte die Konsole jedoch kurz online gehen. Was genau passiert, wenn man sich am Tag nicht einmal kurz mit dem Internet verbindet, ist natürlich nicht klar. Atomkrieg?



Feature: Multitasking

Ein Wort, welches sich durch den Anfang der Präsentation geschlichen hat, wie Social-Networking durch die PS4-Konferenz, war Television. Da uns etwa 90% der damit verbundenen Funktionen wohl niemals betreffen werden, erklär ich euch den Spaß gar nicht groß in Worten, sondern lass euch - faul wie ich bin - einfach nur ein Video davon da.



Feature: Videospiele

Ja, ja, Videospiele gabs es neben dem ganzen TV-Zeug auch noch ein paar, auch wenn es um die Dinger eigentlich erst auf der E3 gehen sollte. So hatten wir einige Ankündigungen und erste Trailer, im Zuge der Präsentation.

  • Forza 5 war natürlich am Start. keine großen Worte hierzu

  • Quantum Break von Remedy, so ein Spielchen, welches wohl - ähnlich Defiance - eine Fernsehserie mit dem Spiel vermischen soll

Und dann gibts da ja noch die Diskussion um die Preise für die Spiele. Bisher rede man noch nciht über die Preise von First-Party-Titeln, diese werden jedoch "wettbewerbsfähig" ausfallen. Die Preise von Third-Party-Spielen werden jedoch nicht von Microsoft bestimmt.

Kommentare

Mogologoo
  

Justin Zane
du wirst dich umschuen wenn deine alten Xbox One Spiele nicht mehr laufen weil der Online Support eingestellt worden ist. Dann nicht mal mehr im Single Player. 60€ nach ein bis zwei Jahren fürn Arsch.

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GERHavoc
  

@Dennis: "One" kommt von "All in One"-Entertainmentsystem du Schlaumeier ;) . Hat null mit 1, 2 oder 3 zu tun. Nur weil irgendne Zahl höher ist, heißt das für dich, das Ding sei besser? Alles klar..

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Justin Zane
  

Also diese ganzen "negativ" News von wegen Gebrauchtspielsperre, Always On usw. jucken mich so gar nicht. Ich persönlich kauf Spiele eh nur neu und verkaufen tu ich die eigentlich gar nicht mehr sondern die werden gesammelt. Always On ebenso, bin seit ich die 360 hab jeden Tag mit ihr On geschalten gewesen somit werde ich da keinen Unterschied bemerken.
Das einzige was mich noch interessiert ist, wie ist das mit mehreren Accounts auf der gleichen Konsole. Kann ich mit meinem Hauptaccount die Spiele "registrieren" aber dann trotzdem (wie mit den Arcadegames oder DLCs bisher) mit allen vorhandenen Accounts zocken?
Und was mich noch viel mehr interessiert: Watt kostet der Scheiß??? :) Will endlich mal vorbestellen ;)

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gelöscht
  

Vielleicht ja auch weil nicht one gutes Spiel dafür erscheinen wird??
Ich dachte bisher nur die heisst nicht Xbox 3, weil das ja eins schlechter klingt als PS4, aber eins ist doch nochmal 2 weniger, oder etwa nicht?

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Pairikas
  

Dennis: Weil die Konsole im Vergleich zum Vorgänger nicht nur einen sondern 359 Schritte zurück macht? :P

Ja ja ja, das war nicht ernst gemeint. Aber egal, her mit dem roten Daumen, ich mag die ^^

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gelöscht
  

Kann mir jemand erklären wie der bescheuerte Name Xbox One zu erklären ist?

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oOImaggoIOo
  

@Korty
Ja, leider befürchte ich auch das seitens Sony auch noch etwas in dieser Richtung auf uns zukommt. auf der anderen Seite haben sie jetzt die Trümpfe in der Hand. Wenn sie jetzt clever sind nutzen sie die ganze Negativ-Presse zum Thema Account-Bindung und verzichten komplett auf selbige. Denn was kann aus deren Sicht schon schiefgehen? Die Hardware-Verkäufe würde es ankurbeln und kein Publisher würde die Ps4 deswegen meiden. Das kann sich schlichtweg kein Konzern mehr leisten, egal ob es sich nun um EA oder ein Mini-Entwicklerstudio handelt.
Und in Sachen Accountbindung war Sony bereits in der PS3-Generation relativ kulant. Thema Account-Sharing: Seit Release bekannt, von Sony sicherlich nicht erwünscht, aber dennoch bis heute möglich.
Bitte versteht mich nicht falsch: Sony ist in meinen Augen absolut kein Konzern voller Heiliger in der Chefetage. Schon der Launch der Ps3 hätte Sony dank grenzenloser Überheblichkeit, in meinen Augen zurecht,fast in den Ruin getrieben...nur um mal ein Beispiel an Fehlentscheidungen zu nennen. Dennoch habe ich das Gefühl das hier aus den Fehlern gelernt wurde, was sich in den letzten Jahren in meinen Augen auch schon bemerkbar genacht hat (Siehe Ps+) und man sich in Richtung der Core-Gamer entwickelt. Ich hoffe nur das es nicht nur mein persönliches Wunschdenken ist, denn es wäre schade wenn ich in der nächsten Generation festellen müsste das sich mein jahrelanges Hobby in eine Richtung entwickelt hat in die ich nicht mitgehen möchte.

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Rikibu
  

trotz allem muss man nicht jede vorschrift mitmachen.
vielmehr sollte die industrie aufpassen, dass sie von findigen hackern, crackern und bastlern nicht wieder in rekordzeit der lächerlichkeit preisgegeben wird, egal ob da jetzt ne datenwolke zwischenhängt oder nicht.

immerhin will sony und microsoft sein produkt und spiele verkaufen, dann müssen sie auch mit den produkten die sprache der verbraucher sprechen.
gelingt dies nicht, dann geht deren konzept nicht auf und sie hocken auf den geräten. dann is das ganze all in one zeuch nen feuchten wert.

was ich zb. mit der one soll, wo doch das meiste an media features nur us only ist, ist eine große frage auf die microsoft hätte ruhig mal eingehen können.

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Korty
  

@
oOImaggoIOo :

Sei Dir sicher das Sony da mitzieht und die Spiele auch an Accounts bindet. Ich halte Sony da noch für weitaus restrikiver als MS.

Die Zeiten haben sich geändert und die Unternehmen binden ihre Spiele halt an Leute. Was auch nicht verwerflich ist. Aber manchen Leuten fällt es unendlich schwer auf Veränderungen zu reagieren, bzw. diese zu akzeptieren.

Zum Glück steht es jedem frei ob er sich die Konsolen der kommenden Generation kauft, aber eines ist schon sicher. Es wird sich einiges ändern. Egal ob man nun die PS4, oder die Xbox One kauft.

Die Entwicklung wird aber niemand hier aufhalten, denn beide Konsolen werden sich, allem Ärger mancher hier, verkaufen wie geschnitten Brot.

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Korty
  

.. und am Ende werdet ihr sie euch trotzdem alle hoen ;)

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Autor:

Datum:

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